Ein Virtuose ,zwei Orgelkonzerte auf zwei historischen Orgeln ...eine ganz spezielle Zugabe!!

Ein Virtuose, 2 Orgelkonzerte, 2 historische Orgeln, eine spezielle Zugabe!

Jedes für sich wäre die 150 Kilometer wert gewesen; Den Orgelvirtuosen Professor Daniel Maurer aus Straßbourg, den ich  bei der diesjährigen Orgelfahrt  der UP-PAMINA am 1. Mai zum  dritten mal rleben durfte, in seinem Element auf historischen Orgeln seiner elsässischen Heimat, genauer gesagt in Kaysersberg, Geburtsort des Nobelpreisträgers  Albert Schweitzer und dem Nachbarort Ammer-schwihr. Nach dem freundlich arrangierten Empfang im Garten das erste Konzert auf der historischen Silbermann Orgel in der Eglise de Saint Croix. Klassische Werke von Bach, Buxtehude wechselten mit weniger bekannten Schätzen der Orgelliteratur und nicht zu vergessen, von Daniel Maurer auf Orgel umkomponierte Klavierstücke von Mozart als besondere musikalische Leckerbissen!

Zweimal durften die teilnehmenden Freunde der Orgelmusik über eine Stunde gleich ein dreifaches Erlebnis genießen,  virtuose Spielkunst , die mit ausgewählten Stücken  die Klangvielfalt  dieser Instrumente  zum Klingen brachte.  Als krönenden Abschluss dann auch bei jedem Konzert, seine persönliche Meisterschaft, die auch  sein Lehrgebiet an der  Musikhochschule in Straßburg: die 

Improvisationen. Einmal mehr war es Professor Maurer gelungen seine Fangemeinde zu begeistern und so mischte sich auch unter die vielen Glückwünsche zum gelungenen Konzert immer wieder  die Frage mischte nach  den nächsten Auftritten!  Im September in der  Abteiikirche in  Wissembourg war zu vernehmen. Winbaden.de  wird  gerne  an dieser Stelle  auf  Termine hinweisen! Bitte an Sie:

Bitte geben Sie  Hinweise an  alois.fleig@arcor.de , wenn Sie Hinweise  auf solche Erlebnisse zu

"KULTURERBE am OBERRHEIN"  haben; wir möchten diese gern weitergeben!

 

Persönlicher Epilog:

Für den Autor dieser Zeilen, der diese Fahrt zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte, wurde der außerordentliche Musikgenuß  noch getoppt  als  die abschließende  Improvisation  das Thema  " zum Geburtstag viel Glück...." erst  als "Vogelzwitschern" auf  dem Flötenregister aufnahm, um es  fugenartig durch alle Register in  einem  klangvollen Tutti -Finale ausklingen zu lassen.

Überwältigt konnte ich nur sagen: Dieser musikalische Glückwunsch ist  das schönste  Geburtstags-geschenk  und wird mir wohl bei  allen mir noch gegönnten Geburtstage im Ohr erklingen! Danke!

 

Mein TIPP: ERLEBNISSE statt EVENTS !

 

Entdecken  Sie mit Winbaden.de die ECHTEN

ERLEBNISSE, die es bei uns  reichlich gibt!

Wenn für Sie als Veranstalter, ein Dutzend echt Begeisterter wertvoller sind als ein wildes Rudel sogenannter Fans, geben Sie  uns die Info!

Wenn Sie etwas echt wertvolles entdecken, lassen Sie es uns und  andere wissen!

 

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PFlimlin-Symposium mit Erwin Teufel

Pflimlin-Symposum Im Zeichen von Erwin Teufel und Wolken am europäischen Horizont.

Ganz unter dem Eindruck der eindrucksvollen Rede von Ministerpräsodent a.D. Erwin Teufel  und  Beiträgen von Weggefährten  wie Minister a.D. Daniel Hoeffel stand das  12. Pierre-Pflimlin-Symposium im BRENNERS in BADEN-BADEN. Das Symposium auch  im Zeichen der  anstehenden Europa-Wahl angesichts der Chancen von Populisten an einigen Stellen!

Appel auch für  Straßburg einzutreten!

12. Pierre Pflimlin Symposium im Brenners Park-Hotel
 
Goldenes Coeur de l‘Europe in Baden-Baden an Erwin Teufel verliehen – Rede zur Frage "Was ist Demokratie?" – "Ich unterscheide in Einwohner und Bürger" In einer 45-minütigen Rede referierte Erwin Teufel, ehemaliger baden-württembergischer Ministerpräsident gestern Abend in Baden-Baden über den Zustand der Demokratie und das Thema «Was ist Demokratie?». Zum 12. Pierre Pflimlin Symposium waren 250 Gäste aus Deutschland und Frankreich in das Brenners Park-Hotel gekommen. In seiner Rede ging Erwin Teufel auch auf die Verantwortung jedes Einzelnen ein und wandte sich dabei ausdrücklich an die 40 Schüler, die aus der Robert-Schuman-Schule, dem Pädagogium und der Klosterschule vom Heiligen Grab zum 12. Pierre Pflimlin-Symposium gekommen waren.
Er unterscheide in «Einwohner und Bürger». Bürger seien jene, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder anderen Organisation um das Allgemeinwohl kümmerten. Unter den Gästen war Antoinette Pflimlin, Tochter des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten und Maire von Strasbourg, Pierre Pflimlin. Eine ganze Reihe von ehemaligen Kabinettsmitgliedern waren zur Verleihung des Goldenen Coeur de l’Europe an Erwin Teufel nach Baden-Baden gekommen. Unter ihnen der ehemalige Staatsminister Erwin Vetter, Finanzminister a.D. Willi Stächele und Helmut Rau, ehemaliger Kultusminister. Die Laudatio hielt Prof. Peter Steinbach, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Grußworte richteten Daniel Hoeffel, französischer Minister a. D., und die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen an Erwin Teufel. Cyrill Schott, ehemaliger Berater des französischen Präsidenten Francois Mitterrand ging aus französischer Sicht auf das Thema «Was ist Demokratie?» ein. Für die Veranstalter goodnews4.de und Brenners Park-Hotel sprachen Christian Frietsch und Frank Marrenbach. Alle Reden werden in den nächsten Tagen als VIDEO-Aufzeichnungen im Programm von goodnews4.de veröffentlicht.
 
Für die Findungskommission zur Verleihung des Goldenen Coeur de l’Europe gehört Erwin Teufel auch an die Seite von Pierre Pflimlin, dem die Rolle Strasbourgs innerhalb der Europäischen Union in hohem Maße zu verdanken ist. Erwin Teufel tauschte sich mit Pierre Pflimlin bis zu dessen Tod im Jahr 2000 regelmäßig aus. Erster Träger des Goldenen Coeur de l’Europe war 1996 der ehemalige französische Ministerpräsident, Präsident des Europäischen Parlaments und Strasbourger Maire Pierre Pflimlin. Es folgten Klaus Kinkel, damals Bundesaußenminister, Daniel Hoeffel, ehemaliger französischen Minister, Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und ehemaliger Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Alfred Grosser, französischer Publizist, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlands a.D. und CDU-Bundesvorsitzende, und Jean Asselborn, Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten des Großherzogtums Luxemburg.
Quelle/Copyright: goodnews4.de


Gedanken und Eindruck nach zehnmaliger Teilnahme:


- Zweifellos waren die  Worte von ErwinTeufel für viele, die ihn in als schwäbischen RegionalPolitiker  aber weniger als überzeugten Europäer wahrgenommen haben, eine starke Botschaft !

- Wahrnehmbar aber  waren auch die dunklen Wolken über  Europa angesichts drohenden Einflusses  antieuropäischer Populisten nicht nur in Polen und Ungarn!

- Deutlich Spürbar war auch eine  Verstimmung darüber, dass ausgerechnet  die im Vorjahr mit dem Goldenen Coeur dÈurope ausgezeichnete AKK (Kramp-Karrenbauer) sich auf die Seite der "Straßburg-Gegner" geschlagen hat!  Ist dies nicht  auch eine Art von Populismus ? Es ist ja ganz schön "populär" gegen den sogenannten "Umzugsaufwand- Straßburg" anzutreten!

- Was sich schon seit Jahren erleben lässt, konnte man einmal mehr und noch deutlicher erleben. Diese Veranstaltung wird überwiegend von verdienten Persönlichkeiten der "a.D." Generation geprägt!

Wo aber sind  angesichts einer zukunftsentscheidenden EUROPA- / SCHICKSALS-- Wahl  die Akteure der aktive Generation, wo sind die, die für Europa kandidieren, ...die  Europa in die Zukunft führen wollen?  

 

(C) Winbaden / Alois Fleig   April  2019

Unter den Klängen der "Europahymne" erhoben sich als Würdigung des eindrucksvollen Appells und der  Verdienste von Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel  die  200  geladenen Gäste des 12. Piere-Pflimlin-Symposiums.

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Gemeinwohlökonomie ein grenzüberschreitendes Thema

Gemeinwohlökonomie ein grenzüberschreitendes Thema beim cafa-rso

 

Christian Felber referiert bei einer Veranstaltung des CAFA-RSO Strasbourg, 20./22.3.2019

Christian Felber ist 15-facher Buchautor, Universitätslehrer und Tänzer, und es kann schon einmal vorkommen, daß er während eines Vortrags einen Handstand macht.
So auch am Mittwoch (20.3.2019), als er als Gast des Club d’Affaires franco-allemand du Rhin- Superieur-Oberrhein (CAFA-RSO) im Palais Schutzenberger in Strasbourg über seine Theorie und Praxis der „Gemeinwohl-Ökonomie“ referierte.

Während auf den Straßen Europas Schüler für den Klimaschutz demonstrieren und die Gilets Jaune in Frankreich gegen die Regierung protestieren, wird es immer mehr Menschen klar, daß wir nicht so weiter wirtschaften können wie bisher,

Mehr als 100 Gäste hörten deshalb gebannt dem anderthalbstündigen Vortrag Christian Felbers zu, in dem er einen logisch-überzeugenden Parcours durch Sprachwissenschaft, Philosophie und Wirtschaftswissenschaft absolvierte.

Für ihn ist „Ökonomie“ schon vom Wortsinn her die Lehre vom Gemeinwohl. Was wir heute als „Ökonomie“ bezeichnen sei die Pervertierung dieses Ansatzes und mache das Geld zum Zweck aller Bestrebungen, obwohl es eigentlich bei Aristoteles nur das Mittel zum Gemeinwohl gewesen sei.

Felber fordert vehement politische Anreize für Firmen, die bereit sind, dem ursprünglichen Sinn der „Ökonomie“ zu folgen und statt der am Geld-Gewinn ausgerichteten Wirtschaftsbilanz eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Diese soll die nachhaltigen Erfolge eines Unternehmens in den Bereichen der Ökologie und des gesellschaftlichen Zusammenspiels dokumentieren. Erst, wenn sich diese Währung zur Beurteilung wirtschaftlichen Handelns ändere, werden die Grundbedürfnisse des Menschen nach Glück, Zusammenhalt und Frieden in einer gesunden Umwelt wieder hergestellt werden können.

Genau zwischen den antagonistischen Systemen des Kapitalismus und des Sozialismus verortet, geht die „Gemeinwohl-Ökonomie“ über die „Soziale Marktwirtschaft“ eines Ludwig Erhards hinaus, erreicht aber nicht die wirtschaftliche Gleichschaltung von Unternehmen im Genossenschaftswesen eines Friedrich Wilhelm Raiffeisen oder Hermann Schulze-Delitzsch.

Überhaupt hat sich Christian Felber der Sinuskurve der Normalverteilung, wie wir sie aus der Mathematik kennen, verschrieben. Er möchte in allen gesellschaftlichen Bereichen extreme Ausschläge vermeiden und setzt auf den gesunden Menschenverstand. In einem Live-Experiment ließ er die Anwesenden darüber abstimmen, welches Vielfache des Mindestlohns als legitime Höchstgrenze des persönlichen Verdienstes angesehen wird. Dabei stimmten die Anwesenden genauso ab, wie Probanden bei repräsentativen Umfragen in vielen größeren Industrienationen: Der Maximalverdienst sollte demnach bei etwa dem 10-20fachen des Mindestlohnes liegen. Alles, was darüber hinaus geht – genauso aber eine absolute Gleichmacherei – werden allgemein als unethisch empfunden.

Nach dem Vortrag Felbers kamen Vertreter der Samariter-Stiftung, der Meiko-Stiftung und der Sparkasse im Elsaß zu Wort und erläuterten, welche unterschiedlichen Ansätze sie bereits seit längerem verfolgen, um das Gemeinwohl zu stärken. Während die Samariter-Stiftung zu den bisher 500 Unternehmungen gehört, die nach den Vorgaben Christian Felbers ganz konkret formalisierte Gemeinwohl-Bilanzen erstellen, hält es die Firma Meiko schon seit bald 50 Jahren für selbstverständlich, als Familienstiftung auf die Ausschüttung von Gewinnen zu verzichten und sie statt dessen zum Wohle der Belegschaft wieder zu investieren. Die Sparkasse im Elsaß sieht ihre Aufgabe darin, gesellschaftliche Randgruppen zu unterstützen, und regionale Kultur-Förderung zu betreiben.

Bei der regen Diskussion mit den Anwesenden und beim abschließenden Empfang, zu dem der CAFA RSO eingeladen hatte, zeigten sich viele Besucher begeistert von dem Szenario, welches die Gemeinwohl-Ökonomie anbietet, und es wird vermutlich bald auch in Frankreich mehr Unternehmen geben, die sich als „Pfadfinder“ auf diesen Weg begeben. Die erste Regionalgruppe, bei der Mitstreiter willkommen sind, befindet sich in Strasbourg.

Hier wird begonnen, die Wirtschaft von den Händen auf die Füße zu stellen, was Christian Felbers Handstand demonstrieren sollte.

www.ecogood.org

www.cafa-rso.eu

FOTOS: © Patrick Flick – CAFA-RSO

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Badner des Jahres: Ein Phantom?

"BADNER DES JAHRES" :  Anonymus ?

Peinlich, peinlich ...„BADNER“ des Jahres schon wieder anonym !

 

 

 

Der Karlsuher Hausberg hat gekreißt und gebar ein „Findelkind“ !

 

Badner des Jahres  2019 nach einer Bierflasche vor 2 Jahren jetzt eine „Behörde“ ! Peinlich, peinlich wie auch ein  Kollege feststellt.  Ausgerechnet  die Behörde, die die Badische Flagge auf ihrem Turm  durch einen roten Fetzen ersetzt und auf „Pfiff“ aus Stuttgart schnellstens durch den „schwarzgelben BW-Banner“ ersetzt hat, wird zum Badner des Jahres gekürt. Aber wer ist  der Held; er hat weder Name noch ein Gesicht, am Ende ein verkappter Schwabe?  Hätte da  nicht eher der  „Schwabe Kretschmann“ für seine fast salomonisch -pro-badische  Entscheidung den Titel verdient?

 

Wieviel BADEN den Karlsruhern bedeutet, haben die Residenzler ja schon1849 den Badnern gezeigt; die  Badische  Revolution ist ja  nicht  auch nicht  in Karlsruhe aufgestanden sondern dort niedergeschlagen worden. Nicht umsonst  haben die BNN ja  auf Ihrer Foto-Wand: ENDE von BADEN“ als  Titelzeile;  der Badner kommt ins Grübeln und fragt sich von wo aus gesehen?

 

Sollten vielleicht die „ Juroren“ des „BFsBW“ mal ihren Blick gen Süden ins  pulsierende Herz von Baden richten und sich Peinlichkeiten ersparen indem Sie einen „Staats-Bierkonzern“ und  jetzt eine „Landesbehörde“ BLM den Badnern zumutet! 

 

Denen zum Trost sei aber festgehalten, zwischen Rastatt und Lörrach  und zwischen  Breisach und Konstanz entdecke ich hunderte echte Badner, z.B. als MACHER In BADEN, die  nicht  nur in Ihrem Vorgarten die „badische Fahne hochhalten“!

 

Aber auch wenn es  wieder anonym sein soll, hier als Vorschlag für 2020   zwei stumme badische Zeugen ***, die schon Jahrzehnte tapfer an der „Demarkationslinie“ tapfer und  stumm für BADEN stehen!

"Drum grüß ich Dich mein Badnerland , Du edle Perl ..........."

 

 

 *** Gemeint das Wachhäuschen nicht der Statist !

 

 

Alois Fleig  / Winbaden.de

 

 

 

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Gemeinwohlökonomie beim CAFA-RSO

Ein ganz spezielles Thema beim deutsch-französischen Wirtschaftsclub

Madame, Monsieur,
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Au nom du Club d'Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur (CAFA RSO), je vous envoie ci-joint une information sur notre prochaine manifestation, une conférence-débat au sujet de l'Economie pour le bien commun, avec Christian Felber (le 20 mars 2019 à Strasbourg).
Nous vous invitons à assister à la conférence et espérons que vous allez en tenir compte dans votre média.

Im Namen des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs - Oberrhein lade ich Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung, einem Vortragsabend mit Christian Felber zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie am 20.3.2019 in Strasbourg ein.
der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Oberrhein lädt Sie ein zu einem Vortragsabend mit Christian Felber* zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie.

Ebenfalls eingeladen sind Vertreter von Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet sehen. So wird  das Unternehmen MEIKO sein Geschäftsmodell vorstellen. Das endgültige Programm steht noch nicht fest.

Am Mittwoch, den 20. März 2019 um 17:30 Uhr
In der Villa Schutzenberger, 76 allée de la Robertsau, 67000 Strasbourg

*Christian Felber (www.christian-felber.at), Journalist und Aktivist, 2008-2017 Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Autor von u. a. « Die Gemeinwohl-Ökonomie » (ZEIT WISSEN-Preis 2017), wurde weltweit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist einer der Begründer und Motor der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung. Im Rahmen des Vortrags wird er seine Arbeiten vorstellen und von konkreten Erfahrungen berichten, die weltweit mit diesem umfassenden und inklusiven Ansatz in der wirtschaftlichen Entwicklung gemacht wurden.
(www.ecogood.org)

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 11. März 2019 über unser Online-Formular an. Nähere Informationen zu diesem Abend finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.
 
Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung wiederzusehen.

Cordialement / Mit freundlichen Grüßen
Eva Gerlier
Club d’Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur - Oberrhein (CAFA RSO)
7 rue des Corroyeurs - F-67200 STRASBOURG
Tel: +33 (0) 7 71 12 36 24 -  Mail: secretariat@cafa-rso.eu
Internet : www.cafa-rso.eu
Tel: +33 (0) 7 71 12 36 24 -  E-Mail: secretariat@cafa-rso.eu

Gerne geben wir  diese Einladung  unseres  Kooperationspartners  an Sie  weiter und freuen uns  mit Ihnen  auf einen  interessanten  Abend bei unseren Nachbarn!  Eine  kleien Bitte noch: Geben Sie bei Ihrer Anmeldung  den Hinweis  -Winbaden.de-  Danke!

 

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Unsere Manufaktur im Rennen für Stadtjubiläum FREIBURG

Manufaktur Huster für 900-Jahre Freiburg-Medaille im Rennen!

Manufakturen präsentieren, ins Spiel bringen, die schönste Aufgabe für mich! Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein ist die Kunst. Nach mehreren Anläufen, unseren Medailleur Victor Huster aus Baden-Baden für eine Jubiläums-Gedenk-Medaiille "ins Spiel zu bringen"  ist uns  nun  noch Ende 2018  für das  900-Jahre -Jubiläum der Stadt Freiburg gelungen. Mit  zwei Muster-Medaillen ** aus der  einzigen Medaillen-Prägeanstalt Deutschlands konnte ich in weniger als 20 Minuten den Projektleiter "FREIBURG 2020" Holger Thiemann  überzeugen, von Viktor Huster  ein Angebot einzuholen! Das ist  noch  kein Erfolg aber immerhin die Chance dorthin.

 

Dies ist für mich auch ein schöner Anlass Sie einzuladen unsere "ManufakTOUR"  aktiv zu unterstützen und bei unserem Wettbewerb zu gewinnen:

 

Sie wissen von einem  Stadt-Jubiläum , Firmen-Jubiläum oder einer Auszeichnung, die Anlass  für eine  hochwertige Medaillen-Prägung sein könnte?

Wenn Sie uns den Anlass nennen, den Kontakt zum verantwortlichen Projektleiter herstellen, der zu einem Gestaltungsauftrag führt, so werden Sie  zu einem exclusiven Besuch in die Prägewerkstatt im Herzen von Baden-Baden eigeladen und dürfen eine Prägung  aktiv miterleben.

 

** Die  Mustermedaillen waren zwei  Medaillen  aus der  aktuellen Reihe: Schlösser der BADISCHEN  MARKGRAFEN  I  Schloß Eberstein  bei Gernsbach im Murgtal .

(mehr dazu  demnächst hier)

 

 

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Pfeift Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung...?

Pfeift Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung...?

Pfeift die Traditions-Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung oder..?

 

 Am Fuße  des Schutterlindenberges mit einem schönen halbfreien Blick über Lahr  finde ich das  „ATELIER FÜR FLÖTENBAU“ BERNHARD HAMMIG, jüngste Station auf meiner  Manufak-TOUR! Der Meister Jahrgang 1966  empfängt mich schon am Gartentor und führt mich in sein Reich, wo er nunmehr seit  35 Jahren seine Manufaktur für Böhmflöten ( laienhaft: Querflöten ) in Grenadill, Silber und Gold  für  Kunden weltweit schafft. Meisterwerke aller Varianten umgeben uns in seiner Manufaktur!  Dabei  helfen ihm gegenwärtig drei angestellte Mitarbeiter. Die Tradition  dahinter  geht auf 300 Jahre zurück, als sein  Urgroßvater damals in Freiburg damit begann.

Das "Manufaktur-TamTam" , wie es aktuell stellenweise getrommelt wird, sieht er mit gemischten Gefühlen; die bodenständige Idee der „Manufak-Tour" gefällt ihm da schon besser. Dass schon drei Klangmanufakturen und darunter auch ein geschätzter Flöten-Kollege dabei, macht’s für Ihn sympathisch!

Er selbst, und da sind wir  schon mitten  im Gespräch und bei einem seiner „Probleme“ , beherrscht zwar nach wie vor jeden Handgriff aus dem Effeff, ist aber immer weniger in der Werkstatt tätig, sondern immer mehr am PC und noch mehr  unterwegs.  Denn auch bei Ihm, wie bei fast jeder anderen Manufaktur, kommen die Aufträge nicht  vor die Haustüre gelaufen sondern müssen auf teils weiten Wegen eingeholt werden. Die Verbindung von Tradition mit modernsten Instrumenten in Werkstatt und Vertrieb scheint bei ihm besonders gelungen.

Dazu gehört nicht nur, dass er das „Instrument Internet“ ebenso virtuos beherrscht wie die Instrumente; nicht nur die ersten Websiten eigenhändig gebastelt, sondern auch  damit virtuos  weltweite Kontakte aufbaut! Wobei der online-Verkauf solcher Instrumente eigentlich nicht  funktioniert, die ganze Anbahnung  und Vorbereitung ohne diese Medien kaum noch machbar wäre. Damit verstößt er zwar kräftig gegen die Familientradition, für seinen Vater war schon ein Zeitungsinserat undenkbar; ohne diesen Bruch aber wäre die Fortsetzung der Firmentradition wohl kaum machbar.

So liegt der Exportanteil bei etwa einem Drittel, wobei ein Teil  in die benachbarte Schweiz und Österreich geht, ein  nicht  zu verachtender  Anteil aber auch nach Fernost, China und Japan. Hier wird  dem Unternehmer ein weiterer Spagat abverlangt, da gerade die Chinesen zwar "Deutsche Wertarbeit" sehr  hoch schätzen, gleichzeitig aber ebenso auch einen „Made in China“-Anteil  am Produkt verlangen. In einer subtilen „Arbeitsteilung“ zu realisieren und dabei  die  Urheber-schaft und die handwerklich-künstlerische Handschrift zu sichern, ist schon ein Kunststück!

So treffe ich  hier auf eine Manufaktur, die mit lebendiger Schwarzwälder Tradition schon mit einem Bein in der „Globalisierung“ angekommen ist  ....und  auch vor der Digitalisierung  bestimmt nicht kapitulieren wird.

Eins auf jeden Fall gibt auch Hoffnung, mit einem Sohn und einer Tochter gibt es schon mal zwei potentielle Nachfolger, worum ihn viele  Manufakturkollegen sehr beneiden!!   Zurück auf auf die Eingangsfrage, „..auf die  Globalisierung pfeifen“ , ist also nicht  so das Ding von Manfred Hammig, eher hält er es mit seinen Instrumenten, die auch in einem mächtigen Orchester sich mit leisen aber klaren Tönen behaupten!

Dabei wünsche ich ihm viel Erfolg und viel Freude an der Arbeit und freue mich über den Zuwachs  bei der "Fraktion" der  Klangmanufakturen  bei der ersten MANUFAK-TOUR  im Jahr 2019!

 

© Winbaden/Fleig 2019-01-28

 

Treffen Sie  Hammig

 http://www.hammig-flutes.com/

 

 Noch zwei Blicke in Manufaktur und Repertoire:


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Nun aber Start.....

Nun aber Start ....nach kleiner Verzögerung!

Liebe Freunde, Winbaden- / Manufak-TOUR / Drehorgel- Fans!

 

Wenn ich mich etwas verspätet mit den BESTEN WÜNSCHEN  für ein  „echt gutes, gesundes und WERT-VOLLES  2019 melde, dann hat das verschiedene Gründe.

 

Zum einen durfte ich dank unserer AVG = ABENTEUER-VERKEHRS-GESELLSCHAFT die ersten 4 Stunden des neuen Jahres auf dem a....kalten, zugigen, unwirtlichen  Bahnhof  Herrenalb zubringen.

Dies musste natürlich mental und „ journalistisch“ ( BNN)  verarbeitet werden!  Danke für die zahlreichen „Symbadie-Bekundungen“ dazu !

Zum anderen aber beginnt ja bei uns in Baden das Jahr so richtig mit Dreikönig und  für mich damit, dass ich in meiner Heimatgemeinde Ettlingenweier bei der Jahres- Kunst-Ausstellung  der Fotografin Andrea Fabry bei Beginn und bei der Finissage mit meiner Drehorgel den musikalischen Rahmen geben durfte und zugleich als „EXPONAT“ vertreten war!

 

Wenn das kein gelungenes Startsignal ist?  Nun aber dalli  *   (* alemannisch für : zügig vorwärts)

-  die erste Manufaktur, eine KLANG-MANUFAKTUR schon entdeckt...

- 6  Drehorgelauftritte schon fest gebucht, weitere „Bewerbungen“ in der Pipeline.

 

Ich freue mich mit EUCH/IHNEN  auf:

 

WERTE IN BADEN- entdecken, erleben, erhalten!!

 

Ihr/Euer     Alois Fleig  , WIn-Badener 

 

"BODEN-SCHÄTZE"  wie diesen Bleiglanz (Silbererz) hab ich vor 55 Jahren im Schwarzwald entdeckt !

Heute, wieder als "Schatzsucher" unterwegs,

entdecke ich ganz andere , lebende 

WERTE IN BADEN -"Schätze" am Oberrhein.

 

Kommen Sie mit auf Entdeckertour in unsere HEIMAT!

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Schwarzwald oder Silicon Valley?

Wollen wir uns, unserer Region "Silicon Valley" wirklich antun?

Bemerkenswerte Frage beim Innovationstag  der  SCHWARZWALD AG im Hause der BADENOVA in Breisach

 

Innovationstag  beim WVIB- SCHWARZWALD AG

"Silicon Valley oder Schwarzwald"

Im Hause der BADENOVA-TOCHTER  BADEN-IT Breisach

Am Pult beider Eröffnung:

Dr. Mathias  Nikolay Technik -Vorstand der BADENOVA

 

 

Der Titel der  WVIB –Veranstaltung  im Hause der  BADENOVA - Tochter in Breisach  lautete offiziell ganz neutral: „Silicon Valley oder Schwarzwald“ eine wohl rethorische Frage. Schon in der Eröffnung  durch Hauptgeschäfts-führer Dr. Christoph Münzer stellte dieser mit einer mit Anglizismen gesättigten Einführung schon mal klar. Das Vokabular und die Sprüche des Silicon Valley hätte man schon drauf, aber wollen wir brauchen wir das?

 

Dr. Matthias Nicolay, Technik-Vorstand der gastgebenden BADENOVA AG, unterstrich in seinem Grußwort die hohe Innovationsbereitschaft der Unternehmen hierzulande und verwies auf die überwiegend mittelständisch geprägte Struktur und nicht zu vergessen die mehrhundert-jährige Tradition der Schwarzwälder; die schon erfolgreich Innovationen auf den Weltmarkt gebracht, als vom Silicon-Valley noch niemand sprach!

So kam die höchst bemerkenswerte Frage in der Keynote von Professor Dr. Guido H. Baltes zur Rolle der Start-Ups in Deutschland, sinngemäß: Bevor wir das vielgepriesene Silicon-Valley herbeisehnen, sollten wir uns die Frage stellen: Wollen wir uns  das Silicon Valley  wirklich antun? Das  u.a. bedeutet, dass auch die vielgepriesene Förder-Kultur  darauf hinaus läuft, dass zugunsten von ein paar wenigen Umsatz-Milliardären, die übrige Region ausge-trocknet wird? Auch um den Preis der höchsten Zahl an sogenannter „prekären“ Beschäftigung in dieser Region!

Diese Frage, nicht aus dem Munde eines „Hinterwälders“ sondern von einem Vertreter der Wissen-schaft, der gleichzeitig im Innovationsgeschehen in engstem Kontakt zu den Unternehmen steht und der auch das S.V. aus eigener Praxiserfahrung kennt!

Diese Frage ist auch bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass landauf landab bei Veranstaltungen öffentlicher Institutionen, den Unternehmen oft „Nachhilfe in Sachen Digitalisierung“ dringend angeraten wird und dort auch „Google-Evangelisten“ auftreten, die das hohe Lied des Google-Valley vortragen.

Zu der immer wieder aus Richtung Politik angemahnten Aufforderung zum WANDEL ließ die  Aussage des Profes-sors aufhorchen, dass die mittelständische Wirtschaft in „Ihrer Wandlungsfähigkeit, sogar der Wissenschaft um Längen voraus“ , von der Verwaltung ganz zu schweigen!

Dazu passt eigentlich Aussage des Präsidenten des WVIB- SCHWARZWALD- AG, Thomas Burger, der an anderer Stelle mit Blick auf öffentliche "Nachhilfe-Angebote" in Digitalisierung meinte: „Die Wirtschaft ist nicht behindert, sie wird eher behindert! Was wir brauchen sind keine Belehrungen sondern Infrastruktur und vernünftige Rahmen - bedingungen!“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen ausser, dass dies nur der Vorspann zu einem sehr intensiven Innovationstag war, bei dem  ein Dutzend Unternehmer als Referenten, mehr als 4 Dutzend Unternehmern als Teilnehmer gegenüber saßen; „auf Augenhöhe“ somit kein Slogan sondern bewährte Praxis war.

....und  ganz  aktuell dazu nahtlos anschließend:

 

...digital und auf der Höhe ,die i+e Industriemesse

vom 30. Jan. - 1.Feb. in der Messe Freiburg

 

© Winbaden/Fleig/2018

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BADEN-4.0 - Baden-Valley im "OVAL OFFICE"f

Baden 4.0  Ein starkes Signal - ein dringender Appel !

Die drei großen badischen Familienunternehmen Hubert Burda Media, Europa-Park und die Herrenknecht AG wollen künftig mit gemeinsamen Aktionen den Südwesten und speziell die Oberrhein-Region noch stärker voranbringen. Das ist das Fazit eines generationenübergreifenden Treffens der Firmeninhaber jüngst im Europa-Park in Rust.
Auf Initiative von Hubert Burda trafen sich drei der innovativsten Familienunternehmen Badens mit der Absicht, ihre Interessen künftig stärker zu koordinieren. Neben Roland Mack, Martin Herrenknecht und Hubert Burda nahmen auch deren Söhne Michael und Thomas Mack, Martin-Devid Herrenknecht und Jacob Burda an dem Treffen teil. Eines der erklärten Ziele aller drei Unternehmen ist es, jungen Menschen neue Berufsbilder und Zukunftsperspektiven sowohl in der Medien- und Technologiebranche als auch in der Hightech- und Entertainmentindustrie aufzuzeigen. Dazu soll unter dem Motto „Baden Digital“ eine Konferenz ins Leben gerufen werden, an der sich auch Start Up-Unternehmen sowie die Hochschulen Karlsruhe, Offenburg und Furtwangen beteiligen sollen.
In Zeiten von Disruption und digitaler Business-Transformation ist Innovationsfähigkeit die Voraussetzung für unternehmerisches Wachstum und Zukunftssicherung. Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park: „Uns fehlt in Deutschland oftmals der Mut, uns zu verändern und neu zu erfinden. Wir müssen uns hier in Europa auch bei der Digitalisierung nicht hinter den USA verstecken. Wir haben ein riesiges Potenzial in der Forschung, das es noch stärker zu nutzen gilt. Deutschland ist weit mehr als nur Weltmarktführer im Maschinenbau“. Martin Herrenknecht: „Als Exportnation müssen wir für Fortschritt und ambitionierte Zukunftsperspektiven fighten. Unsere kostbarste Ressource sind top ausgebildete junge Leute, frei von Dogmen mit mutigen Visionen“.
Die Unternehmer beider Generationen waren sich dabei einig, dass vor allem die Nähe zu den Mitarbeitern und die Bodenhaftung die größten Stärken von Familienbetrieben sind. Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park: „Mittelständische Familienunternehmen sind die Treiber der deutschen Wirtschaft. Ich bin sehr froh, dass nun die nächste Generation neue Technologien mit großer Leidenschaft vorantreibt. Darin liegt unsere große Chance für die Zukunft“.
Media-Valley zwischen Schwarzwald und Vogesen
„Fernab der Metropolen hat sich entlang des Oberrheins von Karlsruhe über Straßburg und Offenburg bis Freiburg und Basel ein herausragender Medien- und Technologiecluster entwickelt, der seinesgleichen in ganz Europa sucht“, betont Hubert Burda. „Als Medien- und Technologiekonzern in einem Land mit Kultur und Tradition sind wir kontinuierlich auf kreativen Input, auf gut ausgebildete junge Leute, auf high potentials angewiesen.“ Das Rheintal sei das Media-Valley – so innovativ wie weltweit vielleicht nur noch das Sillicon Valley. Die Region mit dem Rhein als frühem „Kommunikationsstrom“ blicke auf über 1000 Jahre Mediengeschichte, erklärt Burda. Im Dreiländereck erfand Gutenberg den Druck, Schongauer den Kupferstich und in Basel stand die erste Papiermühle. Ferdinand Braun, der als Professor der Physik über viele Jahre an den Universitäten Karlsruhe und Straßburg wirkte, hat mit der Braunschen Röhre die Grundlagen für das Fernsehen geschaffen.
Mit zusammen über 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro gehören die drei badischen Unternehmen Hubert Burda Media, Europa-Park und die Herrenknecht AG zu den wirtschaftlichen Schwergewichten in Baden. Die „Big Player Badens“ beschlossen einen künftig regelmäßigen direkten Austausch untereinander.     

Soweit die Meldung aus dem Hause Europa-Park.       

-  Dazu ein Kommentar von WINBADEN.DE- WERTE-IN-BADEN :

 

 

Starkes Bild mit starker Botschaft und historischer Bedeutung: Am "OVAL- OFFICE BADISCHER WIRTSCHAFT" Zwei aktive Generationen der drei stärksten Traditions- / Familien-Unternehmen mit einer klaren gemeinsamen  Ansage zu der vielleicht größten Herausforderung der Industriegesellschaft !


Ein klares "WIR SCHAFFEN DAS", das glaubwürdig und  vertrauensweckend für die drei Unternehmen wirkt.

Noch wertvoller, wenn davon auch die nicht ganz so starken Mittelständler der Region "mitgenommen" werden!

 

Und ein großer Wunsch, wenn das  auch bedeutet : "Wir schaffen das, ohne dass bei diesem Prozess die traditionell gelebte badische Unternehmenskultur unter die Räder kommt bzw. über Bord geschmissen wird!       Sind das nicht auch   WERTE in BADEN , um die uns andere Regionen beneiden?

 

Wie bewerten, wie sehen Sie diese Aktion ?  Ihre Meinung ist uns wertvoll 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
 
    

 

 
 
 
    
  

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FOX-Starke Frau -Starke Biere-

BRAUMANUFAKTUR  FOX – Starke Frau mit starken Bieren!

 

Unterwegs zu einer BRAU-MANUFAKTUR auf der Hauptstraße  in Mahlberg, quasi  heimatlichen Gefilden, kommt mir  die Frage: Wieviel  Brauereien hast du schon kennen gelernt. In zweieinhalb Jahrzehnten hauptberuflich in der Getränkeindustrie zwischen Flensburg und Lörrach waren es wohl schon an die Hundert, danach bis heute sicher noch einmal zwei Dutzend!  Aber so wie diese sah noch keine aus!

Da steht die Braumeisterin, aus Belgien der Liebe wegen nach Baden gekommen, und lädt mich in das schmucke Einfamilienhaus, den Firmensitz der  FOX-REYNAERT BIIERMANUFAKTUR ein. Gebraut wird woanders in einer kleinen Brauerei, gesteht Sie und kredenzt mir zur Begrüßung

ein Diva Nostra, eine der Spezialitäten des Hauses.  Eine europäische Zusammenarbeit, wie man sich diese nicht nur beim Bier wünschen würde. Ihre Erfahrungen mit deutschen Behörden, die bei den Buchstaben auf dem Etikett und bei den  gelungenen Rundungen der Flasche den Mikrometer besonders genau anlegen, erwähnt Sie nur beiläufig wie andere Hürden. Wohl deswegen, weil auch diese nur dazu beigetragen haben, diese Frau noch stärker zu machen als  sie wohl schon immer war.

Zum Etikett, genauer zum „Fox„ klärt sie mich freundlich auf, dass  dahinter Ihr Name Veronique Reynaert steckt, Reinecke Fuchs also. Bevor wir dazu kommen, wie Sie dazu gekommen als Tänzerin aus Westflandern in der Ortenau zur Brauerin zu werden,  kredenzt Sie mir ein starkes Stück, ihr TRIPEL BLOND. Dies zelebriert die erfolgreiche  BIersommeliere in ihrem heimeligen Probierstüble.  Mit dreifacher Malzmenge eingebraut entwickelt es seine 8% Alkohol aber vor allem sein einzigartiges Aroma und seine Lebendigkeit in einer Flaschen-gärung und –Reifung! Ein Bier, das von Kennern wie Champagner gewürdigt und genossen wird! Wenn ich gestern noch auf das hehre „Reinheitsgebot“ geschworen hätte, nach diesem Geschmackserlebnis würde ich einen Toast aufbringen, auf das was dieses Gesetz uns vorenthält!

Was mich dann aber fast noch mehr beeindruckt als die starken Ergebnisse ihrer Braukunst, ist der Hintergrund. Dass ein Tumor am Stammhirn, der zwar erfolgreich therapiert  aber immer noch mit chronischen Kopfschmerzen plagt, den Impuls gab für diesen Weg.

 

Seine ganze Energie in das Bierbrauen und das Voranbringen der kleinen Firma mit  soviel Ausstrahlung und Engagement einzubringen, ist schon imponierend. Das Ganze dann noch als „Schmerztherapie“, das ist schon einmalig; starke Biere von einer starken Frau!

Einmal mehr ziehe ich beeindruckt weiter auf meiner „Manufak-TOUR“  und  freue mich auf meine nächste Station, noch nicht wissend , dass mich dort ein ganzes Team starker Frauen erwartet!

 

©  Winbaden/Fleig 2018

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Oberhein aus Sicht der Wissenschaft: Prof. Lieber

BLICK-OBERREIN-Interview: Prof. Lieber  Rektor HS OG

 

In unserer Interview-Reihe "BLICK-OBERRHEIN" fragen wir  Persönlichkeiten  aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft  nach

- Ihrer Sicht zur besonderen Rolle der Oberrhein-Region in EUROPA

- Ihrer Einschätzung zu verschiedenen Aktivitäten und Initiativen

- so auch zu unserem Projekt: Manufak-TOUR am Oberrhein

 

In diesem Monat gab uns  Professor  Werner Lieber,

Rektor der HOCHSCHULE OFFENBURG das folgende Interview


Vorweg: WinBaden.de  = Baden im Herzen, Sinn, die OBERRHEIN-REGION im Blick
Das Europa der 27 mit der mächtigen Organisation ist vielen Menschen fern, fremd!
Die OberrheinRegion, Modellregion im Herzen Europas, mit Straßburg als Nachbarn ist  als gemeinsamer Lebens- u. Kulturraum greifbarer, erlebbarer!

Unter dieser Prämisse stehen diese INTERVIEW -FRAGEN:

Zweifellos braucht BADEN EUROPA; aber braucht EUROPA auch BADEN  ? ...oder:  Hat Regionales im Zeichen von Internationalisierung  noch Bedeutung, eine Zukunft?

 



Zuerst einmal glaube ich, dass Europa mittlerweile in der Lebensrealität der meisten Menschen angekommen ist. Gleichwohl die Nähe zu Frankreich bzw. zur Schweiz und die sich hieraus entwickelnden Begegnungen für die Menschen der Region eine besondere Bedeutung haben. Die Hochschule Offenburg unterhält sehr gute und vielfältige Beziehungen zu Hochschulen in Frankreich oder der Schweiz, aber auch zu Einrichtungen in anderen europäischen Ländern und darüber hinaus. Internationalisierung ist wichtig, da die großen Herausforderungen unserer Zeit nicht allein auf nationalstaatlicher Ebene gelöst werden können. Dass dies beispielsweise in Verbünden wie TriRhenaTech sehr gut funktioniert, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, dass der Europäische Gedanke verinnerlicht wurde und vom Studierendenaustausch bis hin zur Lösung technologischer, umwelttechnischer oder gesellschaftlicher Fragen im Bereich der Forschung gelebt wird. Gleichzeitig verstehen wir uns aber auch als regionale Hochschule, die eng mit Unternehmen, Verbänden und Organisationen der Region zusammenarbeitet und ihre gesellschaftliche Verantwortung für diese Region kennt und wahrnimmt. Ich glaube, dass Regionales auch weiterhin eine Zukunft hat, wenn dies ein „Offen-sein-für-Neues“ und Toleranz nicht ausschließt. Abschottung und Ausgrenzung aus Angst die eigenen kulturellen Werte vor Einflüssen von außen zu schützen, hat selten zu etwas Gutem geführt.

Was halten Sie von dem Konzept, Europa über die „ naheliegende“  trinationale OBERRHEIN - Region den Menschen „ näher zu bringen“  Was wäre  für Sie eine Aktion um diese Botschaft auch im Bereich der regionalen Wirtschaft voran zu bringen? ( Wer sollte in dieser Reihe  noch angesprochen werden?)


Tatsächlich sind wir auf diesem Gebiet sehr aktiv und in zahlreichen Netzwerken engagiert, die sich genau dies, den grenzüberschreitenden Austausch, zur Aufgabe gemacht haben. Neben dem bereits genannten Verbund TriRhenaTech, belegen das auch aus EFRE-Mitteln (Europäische Fonds für regionale Entwicklung) finanzierte INTERREG-Projekte oder mein Engagement in der Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO). Dies zeigt, dass wir als Hochschule unsere sog. „dritte Mission“, den Technologietransfer und die Beantwortung gesellschaftlicher Herausforderungen, ernst nehmen. Im Mai diesen Jahres hat die Hochschule Offenburg beispielsweise zusammen mit dem Regierungspräsidium Freiburg, den bereits genannten Netzwerkpartnern und Hochschulen aus Frankreich, der Schweiz und Baden-Württemberg einen grenzüberschreitenden „Marktplatz Industrie 4.0“ veranstaltet, der KMU aus der Oberrheinregion die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Technologietransfers vorgestellt hat. Diese Veranstaltung war Teil der Kampagne „Europa macht’s möglich“ des Regierungspräsidiums Freiburg. Der Austausch ist also lebendig, gleichwohl man nicht nachlassen darf, diesen weiter zu fördern.
 
Wäre die Dokumentation und Pflege der gemeinsamen Industriekultur am Oberrhein in Ihren Augen eine solche Möglichkeit?
Die Anfänge der Industriekultur am Oberrhein werden derzeit dokumentiert und in einem grenzüberschreitenden, wissenschafltichen Projekt aufgearbeitet (siehe beispielsweise http://www.interreg-oberrhein.eu/projet/regio-mineralia-die-anfange-der-industriekultur-am-oberrhein-die-bodenschatze/). Vor rund zwei Jahren beschäftigte sich auch die Sonderausstellung „Reiches Erbe – Industriekultur im Dreiland“ des Dreiländermuseums Lörrach (https://www.regbas.ch/fr/actualite/manifestations/reiches-erbe-industriekultur-im-dreiland-sonderausstellung-zur-industriellen-entwicklung-am-oberrhein-im-dreilaendermuseum-loerrach/) exemplarisch mit diesen Verflechtungen. Genauso wichtig wie die Dokumentation und die Bewahrung ist die Weiterentwicklung dieser Kultur und der damit zusammenhängenden Skills.

Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten aufzuzeigen,
erlebbar zu machen, gibt es auf  winbaden die neue Seite: VERBINDENDES http://www.winbaden.de/verbindendes/  Welche(s) Beispiel (e) an Gemeinsamkeit, an gemeinsamen Aktivitäten über den Oberrhein/Hochrhein hinweg  können Sie uns nennen?


Als Rektor einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften fallen mir hier natürlich zuerst der Austausch von Studierenden und Wissenschaftler-/innen und die grenzüberschreitende (Forschungs-)Zusammenarbeit ein. Die Summerschool „Die Brücke“ der TriRhenaTech-Hochschulen bietet Studierenden an, im Sommer ihre sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten auszubauen und Unternehmen der Region kennenzulernen. Die Teilnehmer-/innen des Robotikwettbewerbs Trinatronics lösen technologische Problemstellungen in multinationalen Teams. Hier sind nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Unterschiede in der Arbeitskultur Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Darüber hinaus bietet die Hochschule Offenburg seit 2009 den EI3nat-Studiengang an, dessen Studierende an Standorten in der Schweiz, Frankreich und in Offenburg ausgebildet werden. Dies sind für mich hervorragende Beispiele für gelingende und nachhaltige grenzüberschreitende Aktivitäten.

Soweit die Fragen zum Interview „Blick-Oberrhein“;

Für das  eigene  „ oberrheinische Projekt“  Manufak-TOUR  am Oberrhein wäre es eine wertvolle Unterstützung, wenn auch aus Sicht einer regionalen Institution von  Wissenschaft/ Technik/Wirtschaft  ein Votum  zu Manufakturen= Regionales Kulturerbe abgeben würde.  Danke für Ihre  Unterstützung.
Kunst und Können wertzuschätzen, zu fördern und zu bewahren ist ein ehrenvolles Ansinnen für das ich Herrn Fleig und seinem Projekt viel Erfolg wünsche. Viele der heutigen Weltmarkführer am Oberrhein haben als Manufakturen begonnen, was das Potenzial der „von Hand gefertigten“ Produkte unterstreicht. In jedem Fall zeugt die Arbeit der „alten Meister und Meisterinnen“ von Know-How, Sachverstand und Leidenschaft, die bewahrt – oder besser noch: die weitergeben werden sollten.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Zeit !

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OPEN AIR KINO mit neuen KLängen

OPEN AIR KINO Ettlingen mit neuen Klängen beim "worming-up"

OPEN-AIR KINO im Ettlinger  Schlosshof mit starken Filmen und neuen Klängen beim worming-up!

 

 

 

Beim OPEN AIR  KINO ETTLINGEN  veranstaltet vom  MACHER IN BADEN  und Winbaden - Partner  Marcus Neumann  gibt es 15 Kinonächte der Extra-Klasse im Ettlinger Schlosshof.

 

Neben den  filmischen Highlights erwartet den Besucher schon ab 19.00 „Party-Stimmung“ mit LIVE-MUSIC! Veranstaltet vom Kulturamt Ettlingen und dem Kino Kulisse!

 

Am Sa. 01. September  22.15  eine Spätvorstellung mit dem Leckerbissen  „STERNENJÄGER“  Abenteuer Nachthimmel.

 

Die LIVE MUSIC  schon ab 19.00 und in der Pause vor der Spätvorstellung von einem ungewohnten  DUO:

 

Lothar Arnold  am Solo-Piano begleitet  von Alois Fleig an seiner Drehorgel !  In dieser Kombination eine Uraufführung ! Lassen Sie sich überraschen von dieser Klangkombination!

...und für meine Drehorgel-Fans und die, die es am Abend werden gibt es "Nachschlag" (ohne Klavier) :

 Tags darauf am Sonntag  02. Sept. von 14.00-16.00  im Horbach-Park mit dem Kaffee-Häusle e.V.

 

 

 

 

 

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KULTURERBE gleich zweifach in Herrenwies

Rückblick und Dank an Unterstützer mit stimmungsvoller Feier in der alten Kirche Herrenwies

 

Herrenwies /Ettlingen

 

 

 

Anlässlich einer weiteren Etappe  des Projektes den Rückblick  mit einem Dank an alle  ehrenamtlichen Helfer aber auch an die Sponsoren und Unterstützer zu verbinden , war das Ziel einer kleinen stilvollen Feier in selbiger Kirche. Hansjörg  Willig, 1. Vorsitzenderr des  KULTURERBE SCHWARZWALDHOCHSTRASSE e.V. konnte dazu eine stattliche  Schar in der als schlichten Kulturraum renovierten ehemaligen Dorfkirche begrüßen. Neben den Sponsoren auch  Frau Dr. Wurz, Leiterin der „LEADER“–Kulisse  und Claus Haberecht  in Vertretung von Landrat Bäuerle.

 

In einem anschaulich bebilderten Rückblick ließ Willig den mühsamen Weg der Renovierungsarbeiten Revue passieren, bevor es an die Anbringung der Widmungs-tafeln ging. Zuvor die Enthüllung des bei der Renovierung entdeckten Fragmentes der einstigen Kirchenglocke.

 

Dieser Akt wie auch die ganze Feier stilvoll  musikalisch umrahmt von den Klängen der Drehorgel von Alois Fleig aus Ettlingen. Von Horst Jankowskis Schwarzwaldfahrt über  den Choral „HIGHLAND KATHEDRALE“, als  Widmung an das Bauwerk , „GLÖCKLEIN“ bis zum BADNER Lied als Abschluss das ganze fein abgestimmt als Widmung an das Kulturerbe!

 

Doch nicht nur als  Musikant war Fleig nach Herrenwies gekommen. Vielmehr auch als langjähriger „Weggefährte“ des Projektes und auch in Sachen Kulturerbe quasi auf  ähnlicher Spur. So wie Willig auf der Hochstraße mit dem Kulturerbe SWHS, so ist er quasi auf  der „Parallelspur am Schwarzwaldrand“ mit seinem Projekt www.Winbaden.de/MANUFAK-TOUR/ am Oberrhein unterwegs. Dass er heute auch entdecken durfte, dass  Herrenwies  auch ein wichtiger Ort der (Glas)  Manufakturen war, sei doch ein schönes Beispiel, wie man auf  verschiedenen Wegen zusam-menkommen kann, schloß er und legte noch eine herrliche Abschiedsmelodie auf seine Orgel!

 

Dies  unterstrich  Willig  ebenso bei seinem Dank für die einmalige Musikbegleitung, die nicht das letzte Mal gewesen sein soll.

 

Bei zünftigem Schwarzwälder Speiß und Trank wurde noch lange Kontakte gepflegt und geknüpft!

 

 

 

 

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MACK -Rides - eine Manufaktur? aber klar!

Eine Manufaktur, aus der der Europas größter ErlebnisPark, größtes HotelResort entstanden !

Im Schwarzwaldstädtchen Waldkirch, eigentlich bekannt als Ursprungsort der süddeutschen Orgel- und Drehorgelbauer, hat auch ein Unternehmen seinen Ursprung, aus  dem der größte Freizeitpark, das größte Hotel-Resort Deutschlands, der Europa Park hervorgegangen ist. Die heutige Mack Rides GmbH & Co KG  geht in achter Generation auf die  Wagnerei  zurück, die Paul Mack 1780  gegründet hat.

Anlässlich des  Hightech-Summit  Baden-Württemberg im Europa-Park  konnte ich Roland Mack, den heutigen Chef des Familien-Firmen-Imperiums erleben, wie er in seiner Ansprache an die  IT- Unternehmer den Weg der MANUFAKTUR MACK zur heutigen MACK-RIDES aufzeichnete, aus der alles hervorgegangen ist. Die Story, wie aus den landwirtschaftlichen Leiterwagen und Schubkarren, Postkutschen und dann Wohnwagen für Zirkus und Schausteller und Karussells und Fahrgeschäfte und bis zu den heutigen Achterbahnen wurden.

Diese beeindruckende Unternehmensgeschichte wurde  1988 zum 200 jährigen Jubiläum Von Willi Thoma in einen eindrucksvollen Bildband „Faszination Karusell-und Wagenbau“ dargestellt!

Am Rande der Bilanzpressekonferenz konnte ich den Geschäftsführer der MACK  RIDES  Freiherr Christian von Elverfeldt  kennenlernen. Auf meine provokative Frage, ob ich ihn wirklich als  Leiter einer Manufaktur ansprechen dürfe, kam ein „aber ganz bestimmt sind wir eine Manufaktur!“  und die Einladung zum heutigen Besuch in Waldkirch. Nach einem für den  Ingenieur  hochinteressanten Rundgang über das  ganz Werksgelände einschließlich der „Villa Mack“  nun unser Gespräch:

 

Alois Fleig:

Herr von Elverfeldt bei Ihrer Einladung hierher hatten Sie mir  ganz überzeugend   eine MANUFAKTUR in Aussicht gestellt. Was Sie mir aber eben gezeigt  haben, das wirkte aber für mich ganz eindeutig eher als „Industrie 4.0“! Wie geht das zusammen? Was steckt noch an Manufaktur in der MACK-RIDES  2018 außer dem Reißbrett  in Franz Mack’s Arbeitszimmer?

 

Christian von Elverfeldt:

Das hat der Ingenieur gut  beobachtet und erkannt,  wir sind technisch sehr wohl auf der Höhe der Zeit und sind in Sachen Digitalisierung gut unterwegs. Aber das ist für uns aber auch kein Widerspruch zum Geist der Manufaktur. Der ist in der Villa Mack , dem Elternhaus von Roland Mack sichtbar, steckt aber im ganzen Betrieb. Wie im Wagenbau der  Manufaktur von Heinrich Mack ist jeder Wagen eine „Einzelan-fertigung“,eine Kleinstserie von fünf ist schon ? ?die Seltenheit; ist das  nicht ein  Kriterium

 

Alois Fleig:

Manufaktur-kriterium ist ein gutes Stichwort; was gehört für Sie  zu diesen Kriterien noch dazu? Es gibt ja strenge Definitionen etwa nach dem Gabler-Lexikon oder dem DIN-Ausschuß. Das sind Zahlen bezüglich Mitarbeiter, Seriengröße, Fertigungstiefe etc. Offengestanden nenne ich diese nur als Orientierung und sehe Manufaktur auch als gelebte Unternehmensphilosophie. die  Begriffe wie Individualität, Qualität, Tradition und Erfindungsreichtum verbindet. Einfach ein(e) Unternehmer(in) mit  Herz und Verstand dahinter? Wie sehen Sie das?

 

Christian von Elverfeldt:

Sicherlich sind  greifbare Kriterien erst einmal wichtig, damit nicht einer der Massen-ware aus Fernost verscherbelt, sich als Manufaktur deklariert und damit den Begriff abwertet. Aber Ihr Gedanke von der Unternehmens-Philosophie dahinter hat schon Charme. Nur wie ist das zu greifen? Wie wollen Sie das  angehen.

 

Alois Fleig:

Das ist mir schon klar, das bedeutet eben, dass  ich immer den Menschen kennen lernen muss, der dahinter steht.  Bedeutet auch, dass es nicht  mit einem Fragebogen oder gar online zur Manufak-TOUR geht; am liebsten würde ich bei jeder  Manufaktur ein mindestens eintägiges Schnupperpraktikum machen!

 

Christian von Elverfeldt:

Respekt, da haben Sie sich wirklich einiges vorgenommen und falls ich es richtig vernommen habe, so wollen Sie auch mit und für Ihre Manufakturen etwas bewegen. Was darf man da sich vorstellen?

 

Alois Fleig:

Ja museal soll das ganze nicht werden, bei aller Wertschätzung von Tradition. Wichtig ist mir auch der Kontakt unter den Inhabern und natürlich auch deren Kontakt mit der „Aussenwelt“, mit potentiellen Kunden. Da es aber auf Anhieb schwierig sein wird, interessierte Menschen vom Kraichgau bis zum Breisgau zusammenzubringen,

habe ich begonnen, wie hier im Umkreis um die Keramik-Manufaktur in Zell a. Harmersbach einige Inhaber zusammenzubringen und vorzustellen; ein nächster Punkt könnte die Rainhofscheune im Höllental oder Waldkirch sein.

 

Christian von Elverfeldt:

Ist nicht Inhaber(in) ein gutes Stichwort besser auch ein Kriterium für Manufaktur? Nicht die Niederlassung einer Kapitalgesellschaft! Auch wenn man keinesfalls die jungen Macher geringschätzen sollte, die sich auf Basis  alten Handwerks mit neuem Design mit einer jungen Manufaktur selbständig machen, gehört nicht auch Familientradition  zum Charakter der Manufakturen dazu. Wie sehen Sie das?

 

Alois Fleig:

Für mich gehört beides dazu; die Tradition der Schwarzwälder Unternehmerfamilien ebenso wie die „jungen Wilden“ die z.B. mit jungem frechen Design auf Basis traditionellen Handwerks  z.B. der Kuckucksuhr dem Schwarzwald ein neues Image verpasst haben, sie sind zwei Seiten einer Medaille. Denn ohne den jungen Macher  von vorgestern gäbe es  ja viele Traditionsbetriebe von heute nicht!  Und  ist nicht  die Kombination von Tüftlergeist und Familienunternehmen, wie diese für unsere Heimat  typisch ist, die  Erklärung dafür, dass aus der vor Jahrzehnten noch bettelarmen Region eine der wirtschaftsstärksten in Europa geworden ist

 

Christian von Elverfeldt:

Das bringt mich nochmals auf den Ausgangspunkt  „Industrie 4.0“  zurück. Ist  Ihre selbstgestellte Aufgabe mit dem Projekt  „Manufak-TOUR“ dem Lebenswerk vieler Menschen mehr Beachtung und Wertschätzung zu verschaffen schon ein lobenswertes Vorhaben, so wäre es ein Mehrwert, wenn Sie mit dem Anspruch  „MANUFAKTUR 4.0“ den Inhaber(inne)n auch vermitteln, dass für deren Zukunft entscheidend sein dürfte, bei allem Traditionsbewusstsein sich auch mit den aktuellen Herausforderungen auseinander zu setzen, Tradition mit Innovation zu verbinden!

 

Alois Fleig

Herzlichen Dank für dieses zukunftsweisende Schlusswort, für Ihre Zeit  und die wertvollen Impulse aus unserem Gespräch!  Ich darf Sie herzlich einladen mit dem Projekt  „Manufak-TOUR“  als „PATEN-MANUFAKTUR“ in Verbindung zu bleiben!

 

© Alois Fleig  Waldkirch/Ettlingen  März  2018

 

BILDER aus  zwei  Jahrhunderten MANUFAKTUR MACK

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BORGWARD als Marke unsterblich

 

Kommt zurück nach Deutschland, in Baden schon 2005 wieder da als ZEIT-MANUFAKTUR

 

Aus dem fernen China die aktuelle Meldung: BORGWARD soll auf den deutschen Markt zurückkehren. Durch eine Kooperation des chinesischen Herstellers FOTON  mit der Werkstatt-kette A.T.U. soll der Nachfolger des legendären Autoklassikers auf den deutschen Markt gebracht werden. Diese Meldung erfreut  nicht nur die Auto-liebhaber, die noch heute bewundernd stehenbleiben, wenn Sie eine BORGWARD - Isabella erblicken.

Zeigt sich einmal mehr, dass eine echt gute Marke nicht totzukriegen ist?

Schon vor über zwölf Jahren und gerade mal 800 km vom einstigen Stammsitz in Bremen entfernt, am  südlichsten Schwarzwaldrand in Efringen-Kirchen wurde  die Borgward-Legende schon 2005 wiedergeboren. Ein BORGWARD – Fan, der im Hauptberuf als Maschinenbautechniker eine Zifferblatt-Produktion leitete, erwarb die BORGWARD MarkenRechte für alles nichtautomobile und startete mit einem kleinen Team die kleine aber feine  BORGWARD-ZEIT-MANUFAKTUR  und mit der Herstellung hochwertigster mechanischer Uhren. Ob Handaufzug, Automatik, Chronograph oder Regulator, alle werden in kleinen limitierten Serien in einer Kombination aus traditioneller Handarbeit und mit Hilfe hochpräziser Sonder-maschinen aus der nahen Schweiz gefertigt! Schon das schmucke Werkstatt-häuschen vermittelt einen einen ganz besonderen Eindruck mit den  verschiedenen kleinen Räumen für  jeden der Arbeitsschritte. Ehrensache, dass  vor dem Haus nicht irgendeine Nobelkarosse sondern ein Oldtimer aus der „Borgward – Schmiede“

Eine Manufaktur wie aus dem Bilderbuch, schwärmt Alois Fleig, Gründer des Projektes MANUFAK–TOUR -KULTURERBE am Oberrhein, http://www.winbaden.de/manufak-TOUR/  der diese „Perle“ gerade in seinen Kreis  aufgenommen hat. Hier stimmen alle Kriterien, die auch vom Manufaktur-Verband  gefordert werden zu hundert Prozent. Wichtigstes Kriterium für Ihn die Tatsache, dass die Manufaktur nicht nur  inhabergeführt sondern vielmehr von einem Menschen, der mit  Leidenschaft für seine Manufaktur steht!

Schon der Anblick der Zeitmesser mit dem an die klassischen Rundinstrumente angelehnten Design erinnert an die Autolegende der 50er Jahre!Nimmt  man noch ein solches Teil in die Hand oder ans Handgelenk,weckt dies  Assoziationen an gediegene Qualität, Wertbeständigkeit und Tradition.

Als vollkommenes Erlebnis für Uhrenbegeisterte aber bietet Jürgen Betz seine BORGWARD-Uhrenseminare an, bei denen die Teilnehmer ihre eigene Uhr nicht nur selbst zusammenbauen ,sondern diese auch mit selbstgemaltem Zifferblatt  und individueller Oberflächenbearbeitung zu einem UNIKAT werden lassen! Dazu lädt er regelmäßig Enthusiasten ein nach Efringen-Kirchen oder auch nach Bremen und hat dabei auch schon gekrönte Häupter wie König Albert II von Belgien in seiner Werkstatt gehabt!

 

Wenn auch die „ZEIT-MANUFAKTUR“ keine Zeit wirklich schaffen kann, vermittelt doch das „Ticken der Uhr die Sprache der Zeit“  und schafft kleine technische Wunderwerke von zeitlosem Wert!  BORGWARD - Zeitmanufaktur

 

© Alois Fleig /Winbaden.de 2018

 

 


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Klangvoller Doppel-Akkord am Oberrhein

Klangvoller Akkord am Oberrhein mit Orgeln, Manufaktur und einem Virtuosen

 

Ettlingen/Obernai.

Fahrt der UP- Pamina-VHS zu Orgeln,einer Manufaktur mit einem virtuosen Organisten

 

Als „Präludium“ beim Ettlinger Orgelfrühling das  Konzert mit Prof. Daniel Maurer, Professor am Conservatoir und Musikhochschule, Titular- Organist  an der  Silbermann-Orgel von St. Thomas in Straßburg.  In einem Konzert von Barock zur Avantgarde brillierte  Maurer auf der großen Matz & Luge-Orgel der Herz-Jesu-Kirche in Ettlingen. Neben eigenen Improvisationen war  unter anderem das „Carillon de Westminster“ einer der „Leckerbissen“

Wenige Tage danach das Wiedersehen auf der anderen Rheinseite in  Obernai bei einer Excursion  der UP- PAMINA-Volkshochschule (  www.up-pamina-vhs.org )

Nach einem kleinen Empfang mit Gugelhupf im Salon des fetes von Rosenviller  die Führung durch die Kirche bis auf die Orgelempore erfuhren die Orgel-Enthusiasten aus Baden, dass diese beachtliche Orgel  ohne die ehrenamtliche Leistung der Manufakturen und Handwerker wohl  nicht zustande gekommen wäre. Eine  davon, die Marqueterie d’Art Spindler, Gastgeber der nächsten Station hat sich auch mit dem Ortswappen als Intarsien-Arbeit dort an der Orgel „verewigt“

 

Doch nach der informativen Führung durch den Organisten und „Hüter“ dieses Kleinods erst einmal das Konzert von Daniel Maurer an der  II / 19 Garnier-Orgel .Mit Werken von Händel und Bach und eigenen Improvisationen empfing Prof. Maurer die  Gruppe in der elsässischen Orgelszene.

Unweit der kleinen Dorfkirche folgte nach dem musikalischen Kunstgenuß ein solcher für’s Auge, der Besuch in der letzten MARQUETERIE , (Intarsien-Werkstatt).

Nicht schöner zeigen kann man die Nachbarschaft, besser die Verbindung des KULTURERBES ORGELBAUKUNST mit MANUFAKTUREN , wie sie auf beiden Seiten des Oberrheins erlebt werden kann. Das  Anwesen, die ausgestellten Arbeiten und nicht zuletzt Monsieur Spindler, der Gastgeber, boten einen Blick in perfektes (Kunst-) Handwerkeine in eine glanzvolle Tradition! Für  die Winbaden-Manufak-TOUR am Oberrhein  war dies ein historischer Tag mit der Entdeckung der ersten  Manufaktur auf der elsässischen Rheinseite! Mit Unterstützung der  UP-PAMINA  sollte dies auch nicht allzu lange die einzige bleiben.

 

Nach kurzer Entspannung im  romantischen Parc de Leonardsau und Mittagessen im Relais de la Schiff war man dann wieder aufnahmebereit für den dritten Höhepunkt des Tages, das Orgelkonzert in der Saint-Pierre-et-Paul –Kirche im Herzen von Obernai mit Daniel Maurer an der  III/43 Merklin –Orgel

 

Beginnend mit Bach’s Fuge g-Moll ein Bogen in die Moderne , einer  Paraphrase sur „Salve Regina“ von Langlais  schließt sich der Kreis mit dem „Carillon de Westminster“ von L. Vierne!  Auch diese Konzert alleine, war die Reise in die Nachbarregion wert, war der krönende Abschluss einer außerordentlichen Exkursion und weckte die Hofffnung  auf ein baldiges Wiedersehen und wiederhören mit dem Orgelvirtuosen Daniel Maurer, ganz gleich ob links oder rechts des Rheins!

 

Mit einem Glückwunsch und Dank an die Co-Leiterin der  UP-PAMINA-VHS  Frau Dr.  Weyrauch-Herrmann zu einem eindrucksvollen Tag zu verborgenen Schätzendes  Kulturerbes am Oberrhein, verbindet sich die Hoffnung auf weitere, vielleicht gemeinsame Entdeckungen beiderseits des Rheins! Au revoir e bien merci

 

* Schon auf der Bank an der  Matz&Luge Orgel zum Einspielen  ( Bild oben) gab Prof. Maurer Winbaden.de  ein kurzes Interview  zum Thema  Orgelkunst am Oberrhein, Silbermann und  europ. Orgelzentrum in Marmoutier, wo wir uns  erstmals  begegnet sind.  Fortgesetzt  nach dem  Konzert in Rosenwiller, verriet er mir auch, dass er ein „heimlicher“ Freund der Drehorgelmusik sei und  für Drehorgel etwas komponiert habe!


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Heimat von DUAL gleich mehrfache Entdeckung

St. Georgen bekannt als Heimat von DUAL und PE, aber auch PAPST und weitere Namen haben die Region geprägt

 

Mit St. Georgen dem  Städtchen an der Schwarzwaldbahn sind für  die Nachkriegsgeneration  die Namen DUAL und  PE- Perpetuum–EBNER  verbunden, damit auch eine Epoche  der Industriegeschichte. Einige  Jahrzehnte  auch Zentrum der Musikaufzeichnung, bevor  dann Jahrzehnte später  diese  durch Sony  u.a.  und wieder ein paar Jahrzehnte später  von Apple und Co verdrängt! ...und just, da nun auch die CD vom virtuellen „Streaming“  abgelöst wird, erlebt die Vinyl - LP  ein neues Come Back! 

Für den  Freund der Langspielplatte ebenso spannend wie für den Forscher auf den Spuren Schwarzwälder Industriekultur ist  ein wahres Mekka  das DEUTSCHE-PHONOMUSEUM im Herzen der Stadt. Von den Vorläufern der Plattenspieler den Edison-Tonwalze findet man in  fast  400 Exemplaren, -alle spielbereit!- diese Technik. Für  den Angehörige der  68er Generation ein Wiedersehen mit dem „Koffergerät  als partygängiges Einsteigermodell bis zum  unerreichbaren HiFi-Turm“  oder  seine 1970 vom ersten Gehalt gekaufte  DUAL-Anlage wieder zu sehen und....... ein identisches Originalgerät  aus dem Fundus zu erwerben ....um es sich zum 75.ten zu schenken, ..ein  Hauptgewinn!

Einen Gewinn ganz besonderer Art aber ist es, den „Spiritus-Rektor“ der Sammlung  zu erleben. Jürgen Weisser, ein  agiler Mittsiebziger, dessen  ganzes Berufsleben mit DUAL eng verbunden, hat  die Story  von den Anfängen der Gebrüder Steidinger , der großen Vereinigung  aber auch den  späteren Niedergang der ganzen Branche hautnah erlebt hat, „auf der  Platte“! Im Gespräch mit Ihm wird eine Epoche lebendig, in der der gute Ton , Musik  und mehr mit den klangvollen Namen aus dem Schwarzwald kam!

Eine  der  Fragen  von  "winbaden/Manufak-TOUR" dann auch : „ Kann man sagen, dass auch DUAL in den Anfängen  aus einer Manufaktur hervorgegangen?“

 „Aber ganz klar, wenngleich man feststellen muss, dass  relativ bald  industrielle Strukturen geschaffen werden mussten,  unter dem  starken Konkurrenzdruck aus Übersee!„

Manufakturen aber  waren von großer Bedeutung als Zulieferer, die meisten oder fast alle verschwanden dann  mit dem Niedergang  des damals größten Plattenspieler-Werkes.

 Ist es nicht ein kleiner Trost , wie  aus einem alten Baumstrunk mitunter junge  Pflanzen wachsen , so entwickelten sich aus dem  „DUAL-PE- Strunk“ in jüngster Zeit  zwei junge „Hightech-Manufakturen“, die auf BASIS  der Tradition und dem Knowhow  der beiden Traditionsunternehmen, angereichert mit  modernster  Technologie  nicht nur den Namen sondern auch den Ruf  Schwarzwälder Erfindergeistes und Präzisionstechnik fortführen

So  stehen diese auch schon als Ziel  für die  Fortsetzung der „Manufak-TOUR“  fest.

Den Standort St. Georgen nur an DUAL-PE festzumachen, wäre entschieden zu kurz gegriffen, liegt Weisser  am Herzen.  Neben  Namen wie  Staiger, Grässlin  und anderen, hat  die Unternehmerpersönlichkeit von Herrmann Papst das Bild von St. Georgen geprägt . Papst–Motoren wurden  als  Antriebe  nicht nur der ersten vollelek-trischen  Grammophone, Tonbandgeräte bis hin zu Lüftern in Computern und anderen Geräten eingesetzt.  Das Unternehmen heute  EBM-Papst , nicht mehr  in Familienbesitz, produziert  auch heute in mehreren Standorten im Schwarzwald Antriebstechnik  auf höchstem Niveau

Die Familie PAPST  jedoch  ist immer noch am Ort präsent , vertreten durch die beiden Enkel  Constantin  und Daniel Papst  des Gründers  Herrmann Papst,  verwalten nicht nur das  geistige Erbe, zu dem  über 600  Patente  weltweit gehörten

Die Papst-Licensing  unterstützt  Unternehmen weltweit , wenn ihnen  Schaden droht  durch  Verletzung ihrer Patentrechte  durch sog. Raubkopien.  Genau dies war dem  Unternehmen  Papst zum Verhängnis geworden und  hat zum Verkauf  geführt.

Eine weitere wichtige Aufgabe  der Papst-Licensing  und der  Familienstiftung  besteht  darin, auch das ethische  Erbe von Herrmann Papst  in der  vielfältigen Förderung  der Stadt und  der Region  zu pflegen, erklärt mir  Daniel Papst in einem kurzen spontan zustande gekommenen Gespräch, das wir in Bälde fortsetzen und erweitern wollen!

(c) Alois Fleig  05.2018

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Schwarzwald AG Verband des Jahres

Eine starke Kampagne wird gewürdigt

 

Freiburg, 14. März 2018. Die wvib Schwarzwald AG ist Verband des Jahres. Mit der Kampagne „Einigkeit.Recht.Freiheit.“ holte sich der Wirt- schaftsverband mit Sitz in Freiburg die höchste Branchen-Auszeich- nung in der Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“. Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. (DGVM) lobt die- sen Preis alljährlich unter ihren mehr als 330 Mitgliedern aus. DGVM Präsident Peter Hahn hob in seiner Laudatio hervor: „Die Schwarzwald AG engagierte sich in einer heiklen Zeit vorbildlich und zeigte Haltung. Daran können sich alle in der Gesellschaft ein Beispiel nehmen“.

„Der Preis ist für unsere hauptamtlichen Mitarbeiter eine Bestätigung ih- rer Arbeit und soll Ansporn dafür sein, den Verband in seiner Außenwir- kung weiter zu profilieren“, so wvib Präsident Thomas Burger. Hauptge- schäftsführer Dr. Christoph Münzer ergänzt: „Wir sind vor allem stolz auf unsere Mitgliedsunternehmen, die sich für die gesellschaftlichen Grundpfeiler Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft spontan und mit großem Engagement eingesetzt haben“. Dr. Christoph Münzer und Thomas Burger nahmen den Preis beim Festakt der DGVM in Berlin entgegen.

Den ersten Platz in der Kategorie „Interessenvertretung und Kommuni- kation“ teilt sich die wvib Schwarzwald AG mit dem Sozialverband Deutschland SoVD – Landesverband Niedersachsen. „Die Jury hatte es in diesem Jahr schwer, weil so viele Kampagnen wie noch nie einge- reicht wurden in dieser Kategorie. Die Kampagne der wvib Schwarz- wald AG sehen wir als ein exzellentes Beispiel dafür, wie ein Verband gleichzeitig eine große Wirkung nach außen und nach innen entfalten kann“, resümierte DGVM Präsident Peter Hahn.

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung! Wir konnten die Kampagne live und  die SCHWARZWALD AG als starken Partner miterleben und freuen uns auf die nächste  Kampagne und die weitere Zusammenarbeit.

Alois Fleig -Winbaden.de-  April 2018

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Manufaktur-BURGER -Group Zukunft & Herkunft

 

Thomas Burger, Jahrgang 1961

 

Geschäftsführender Gesellschafter

BURGER GROUP / SBS-Feintechnik

Schonach im Schwarzwald

 

seit  2017  Präsident der WVIB Schwarzwald AG

Vorbemerkung:  Vielfalt  ist angesagt beim Entdecken und Erleben der Manufakturen.  Nachdem wir inzwischen neben den klassischen (handwerklichen) Traditionsmanufakturen, auch schon Klang-manufakturen  und Genussmanufakturen  entdeckt und erlebt haben, haben wir  jetzt eine ganz besondere Gruppe von Manufakturen entdeckt.  Es sind Unternehmen, die ihren Ursprung, ihre Wurzeln in Manufakturen haben, sich inzwischen zu starken Unternehmens(gruppen), teils Markt- führern entwickelt haben. Die sich heute noch zu Ihren Wurzeln bekennen und  das Projekt         Manufak-TOUR  als PATEN unterstützen,  so wie Thomas Burger!

 

Thomas Burger /SBS  – Im  Manufak-Tour- Interview : "Zukunft braucht Herkunft"

 

Thomas Burger hatte ich kennengelernt, anlässlich seiner Übernahme der Präsidentschaft beim WVIB- Schwarzwald AG  im November in Freiburg.  Auf den ersten Blick  ist dieser  starke Verband  mit  mehr als 1 000 kräftigen Familienunternehmen, darunter  eine ganze Reihe von Weltmarktführern, eigentlich das Gegenstück  zu Manufakturen. Oder doch nicht ? Schon im ersten kurzen Gespräch am Rande des Empfangs merke ich Zustimmung zu meiner These, dass gerade  hier im Schwarzwald die Wurzeln vieler  heute starker Unternehmen vor  einigen Generationen in einer  Manufaktur  gegründet liegt. Die von ihm in 5. Generation geführte  Burger-Firmengruppe mit Ursprung und Stammsitz in Schonach ist ein Paradebeispiel dafür. Nachdem nun das Geschäftsjahr schon wieder  gut angekurbelt, treffen wir uns heute hier in der Firmenzentrale. Schon im Eingangs-bereich auf den ersten Blick erkennt man das Motto „Tradition trifft Innovation“ Portraits der Gründergeneration neben modernen „blackforest – Mädels“ ;  eine Auslage von Uhrenteilen aus Messing, daneben ein Mountainbike mit SBS- Hightech im Tretlagergehäuse!  Druckfrisch auch ein Meisterwerk der Buchdruckkunst  der Jubiläumsbildband  zum 160 jährigen Firmenjubiläum mit dem vielsagenden Titel: „Zukunft braucht Herkunft“!  Gerade einen Blick hineingeworfen in die Erfolgsstory der Burger-Generationen, können wir unser Gespräch von Freiburg fortsetzen, an dem Ort, an dem alles begann!

 

Alois Fleig:

Herr Burger, seit  etwa einem halben Jahr führen Sie  mit der WVIB Schwarzwald AG einen starken Verband mit über 1 000 Familienunternehmen mit einer Viertel-million Beschäftigten, die einen Umsatz  von ca. 50 Milliarden generieren, was  dem  Gesamtbudget des Landes Baden-Württemberg entspricht.

Bereits in  5. Generation führen Sie die BURGER-GROUP und bereiten gerade  die nächste Generation auf den Einstieg vor. Kann man sagen, dass diese Tradition der Familien-Unternehmen ein Charakteristikum für den Schwarzwald darstellt. Dass das auch Tradition hat hier in unserer Heimat?

 

Thomas Burger:

Dem würde ich unbedingt zustimmen und noch anfügen, dass dieser Umstand auch mit dazu beigetragen hat, dass sich aus einer der ärmsten Regionen Deutschlands noch vor Jahrzehnten heute eine der wirtschaftsstärksten in Europa geworden ist!

 

Alois Fleig:

Bei unserem Projekt ManufakTOUR  gilt es  Manufakturen zu entdecken, zu erleben, zu erhalten. Wie sehen Sie es, ist angesichts von Industrie 4.0 so etwas in Ihren Augen noch ein Projekt, das in die Zeit passt, das noch Berechtigung hat?

 

Thomas Burger:

Durchaus, meine ich, ist es kein Fehler, wenn Unternehmer gerade in so hektischen Zeiten und in einer globalen Welt sich auch ihrer Wurzeln und Traditionen bewusst sind. Das passt auch genau auf unser Motto  „Zukunft  braucht Herkunft“ , das wir über unsere 160 jährige Firmengeschichte  gestellt haben und das auch für die Schwarzwald AG  steht.  Ich finde, eine schöne und auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da gestellt haben, die durchaus gerade in unsere schnellebige Zeit passt.

 

Alois Fleig:

Würden Sie mir auch zustimmen, wenn ich sage, dass Manufakturen auch ein „Stück Schwarzwald“, ein Stück HEIMAT sind, dass diese in der Region zuhause sind, zum Schwarzwald gehören wie der Schinken und das Kirschwasser?

 

Thomas Burger:

Wir  können natürlich die Manufakturen nicht  exclusiv für uns  hier in Anspruch nehmen, aber für unsere Region kann Ihnen da keiner widersprechen; ich und viele Unternehmer ganz bestimmt nicht. Schließlich gehört zu den Manufakturen ja auch der „Tüftlergeist“, der hier ja auch beheimatet ist.

 

Alois Fleig:

Kann, darf man Ihr Unternehmen, die Burger Group als Beispiel dafür sehen, dass hierzulande starke Mittelständler (Hidden Champions) Ihren Ursprung in Manufakturen haben, aus denen sie sich entwickelt haben?  Dazu kommt noch, dass dieser Kern, die mechanische Uhrwerk-Fertigung für Kuckucksuhren noch weiter besteht. Dass also noch echt „Manufaktur drin ist, auch wenn’s außen nicht draufsteht!“

A propos  was  macht eine Manufaktur aus?   Wird doch der Begriff  „Manufaktur“  doch oft  als Label  für „exclusiv“ benutzt. Auf der anderen Seite gibt es ja die Definitionen  z.B. nach dem GABLER-Wirtschaftslexikon oder als strenger DIN -Begriff vorindustrieller Arbeitsorganisation. Gehört aber zu  Manufaktur nicht noch mehr, ist  Manufaktur nicht ähnlich wie „Mittelstand“ nicht viel mehr als Zahlen-kriterien sondern mehr eine gelebte Unternehmensphilosophie, die  Begriffe wie Individualität, Qualität, Tradition und Erfindungsreichtum verbindet. Einfach ein(e) Unternehmer(in) mit  Herz und Verstand dahinter?

 

Thomas Burger:

So hab ich’s noch nicht gesehen, aber das kann man durchaus so verstehen! Manufaktur dazu gehört unbedingt mehr als ein paar Zahlen-Kriterien, auch wenn diese auch wichtig sind, um den  Begriff nicht zu verwässern.

 

Alois Fleig:

Können Sie verstehen, dass jem ich nach intensiven Recherchen und vor allem Erleben zum Ergebnis kommt, dass  die Manufakturen mit ihrer Tradition und dem in Ihnen verkörperten Wissen und Werten ein Kapitel KULTURERBE darstellen und entsprechende Wertschätzung verdienen. Würden Sie dem auch zustimmen?

 

Thomas Burger:

Ohne Frage ist dieser Anspruch gerechtfertigt; die Frage nur, ob und wie sich dieser „Titel“ manifestieren lässt, wie sich etwas greifbares generieren lässt für die Manufakturen? Ist schon die Entdeckung und Dokumentation von Wissen und Können und Traditionen, das in Vergessenheit zu versinken droht, eine lobenswerte  Sache. Wenn ich es aber richtig sehe, geht es Ihnen mit dem „Erleben, Erhalten“ um mehr als um einen „Titel“

 

Alois Fleig:

In der Tat sehe ich das Prädikat „Kulturerbe“ als ein Zeichen der WERT-SCHÄT-ZUNG für  besondere Art der WERTSCHÖPFUNG“!  Angesichts der Tatsache, dass immerhin fünf  Einzelgruppen von Manufakturen wie z.B. jüngst der Orgelbau, auf diese Liste aufgenommen wurden, ist das für die Gruppe nicht zu weit hergeholt! Darüber hinaus geht es aber auch darum, Kontakte zwischen den Manufakturen zu knüpfen, ihnen mehr  Öffentlichkeit zu verschaffen und wenn möglich da und dort , sie bei Problemen wie Nachfolge zu unterstützen.

Dabei setze ich darauf, Unternehmen und Persönlichkeiten zu finden, die bereit  sind, dieses besondere Kulturerbe  zu pflegen, die sich damit auch identifizieren? Dabei setze ich weniger auf  öffentliche Stellen sondern viel  mehr auf solche    Paten – Manufakturen, wie Sie, die sich zu den Wurzeln bekennen.

 

Thomas Burger:

Zu Ihrer Aufgabe kann ich Sie nur ermutigen und Ihnen versichern, dass sicher nicht nur wir  sondern auch andere PATEN  Sie unterstützen werden. Ihnen viel Erfolg und viel Freude auf Ihrer Manufak-TOUR, wir freuen uns, von Ihren Touretappen und den traditionsreichen Manufakturen  zu hören!

 

© Alois Fleig  2018   Schonach / Ettlingen

 


 

Das also ist des PUDELS KERN !

 

REGULA  das Standard - Uhrwerk

  • vor 100 Jahren der "Standard-Antrieb" mit dem als Antrieb Kuckucksuhren, Schilderuhren  und Wecker, zigtausendfach aus dem Schwarzwald in die Welt  gingen.
  • das heute noch im Herzen der Manufaktur  fast unverändert gebaut wird und als "Herz" in den  meisten "Schwarzwalduhren" klassisch oder mit modernstem Design  steckt.

 

 

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Entdeckungen, Begegnungen, Ereignisse in der Region

Werte in Baden zu Gast bei der Wertekommission e.V. im Burda Museum

 

 

Thema: Compliance: gelebte Werte-Konformität oder Feigenblatt?

 

 

 

 

Unter dieser Überschrift hatte die  Wertekommission e.V.  ins BURDA - Museum Baden-Baden eingeladen. Die Führung durch die aktuelle  Ausstellung als hochwertige Einstimmung für ein hochkarätiges Auditorium, danach die  Begrüßung  durch den Gastgeber des Abends , Oliver Striebel Partner und NL-Leiter der PRICEWATERHOUSECOOPERS  AG, Karlsruhe und Daniela Bechtold Vorstandsmitglied der Wertekommission e.V. Anspruchsvoll auch der Slogan: >Wertschöpfung durch Wertschätzung<. Die Überraschung kam gleich vorweg, die Abstimmung beim Eingang ergab, dass fast die Hälfte der Teilnehmer die Titelfrage mit Feigenblatt beantworteten. Pikant oder? Aber da waren sicher die Anderen damit gemeint und nicht die Anwesenden!

 

 

Das Podium kompetent besetzt mit PWC-Vorstand Prof. Winkeljohann, Fr. Prof. Peus, Stiftung Deutsche-Sporthilfe-Vorstand Ilgner, und immerhin ein Vertreter des „operativenGeschäfts“ , Frank Marrenbach CEO Oetker Collection.Er übernahm es dann auch, die Diskussion zwischendurch aus den Höhen auf die Ebene der Unternehmenspraxis herunter zu holen. So z.B. mit der Frage, ob man bei der Führungskräfteauswahl wirklich dem „werte-bewussteren“ Kandidaten oder nicht doch dem eloquenteren und durchsetzungsstärkeren Kandidaten den Vorzug gibt? Nicht zuletzt Dank einiger  Beiträge  aus dem Publikum, wurde die Panel-Diskussion mit Praxisbezug angereichert und auch die Antwort auf dieTitelfrage angemahnt!

 

Soweit die Veranstaltung; mehr dazu:  www.wertekommission.de

 

Jedoch wie sehen Sie es?  O-Ton aus der  Praxis:

 

A. Werkleiter internat. Unternehmen: „Wenn ich heute dem örtlichen Roten Kreuz oder Feuerwehr ein paar hundert € zukommen lasse (wie Jahrzehnte praktiziert), dann hab ich eine Mordsprozedur oder die Complianceabteilung am Hals“

 

B. Mittelständler: „Wenn ich Tag für Tag Compliance praktiziere, dann wissen meine Führungskräfte, was ich meine und was ich  haben will!

 

C. Und Sie ? Wie sehen Sie es?