MMM- MANUFAKTUREN als MUTMACHER

MANUFAKTUREN als MUTMACHER

Das Virus mit seinen eigenen Waffen schlagen?

 

Ich hab lange nachgedacht, was ich als „Micro-Medium“ zur Krisen-Bewältigung tun kann,

außer als  Ü70 –Risikogruppenmitglied- die Kontaktbeschränkungen strikt einhalten und den Enkelentzug online zu bewältigen.

 

Auf meiner morgendlichen Solo-Redaktions-Konferenz in meinem Kreativitäts-Pavillon(Bild oben)

am Kreuzelberg mit herrlichem Blick auf  Ettlingen, die Rheinebene von Rastatt-Bruchsal                  Ort zahlreicher erfolgreicher Kreativitätssitzungen in den letzten Jahrzehnten,  kam ich drauf:

 

Wir müssen das Virus mit seinen eigenen Waffen bekämpfen.

 

Den Gegner mit dem eigenen Schwung“auf’s Kreuz legen gilt nicht nur beim AIKIDO!

Auch als  absoluter Marketing-Laie aus dem vergangenen Jahrhundert, habe ich von „Viralem Marketing“ gehört, sogar schon praktiziert! Es ist eigentlich ganz einfach:

Genauso, wie Viren sich durch Kontakte zu exponentieller Vermehrung verbreiten,

Genauso können sich positive Beispiele verbreiten u. eine positive Welle auslösen!

Bei privaten Hilfsangeboten kann man es schon beobachten, warum sollte das nicht auch im unternehmerischen Bereich gehen? Und:

 

Probleme meistern, sind darin Manufakturen nicht schon immer wahre Meister?

 

Ich bin zuversichtlich, dass unsere Manufakturen und Macher auch diese Krise meistern werden,           -  dazu bedarf es nicht nur gewaltiger finanzieller Anstrengungen von staatlicher Seite,

    -  dazu bedarf es auch viel MUT  und ZUSAMMENHALT  bei den  Betroffenen.

Den wollen wir stärken indem wir  BEISPIELE  aufzeigen und  KONTAKTE herstellen!

 

Dabei können Sie / Könnt Ihr Alle mithelfen

  • Ihr/Euer VOTUM  zu dieser AKTION bitte hier gleich als  Kommentar:
  • Hinweise, Links zu ähnlichen Aktionen oder Hilfsangebote  hier als  Kommentar:
  • Beispiele für Problemlösungen, Kooperationen, als kurzer Blogbeitrag(mögl.mit Foto) 
  • „Hilferufe“, Hinweis auf Problemfälle, etc. als  kurzer Blogbeitrag (PDF) mögl. mit Foto

ebenso wie alle Fragen an   alois.fleig@arcor.de  mobil: 0172 7211996

 

Besonders freue ich mich über Meldungen wie : Ich will gerne Ddieses Projekt unterstützen,

z.B.diese Info über meine Accounts weitergeben, .. hätte eine Idee für Euer Projekt..............

Ich setze auf  Sie/ Euch als  MUTMACHER  für  MANUFAKTUREN und  MACHER !

 

Mit herzlichen Grüßen!

 

Alois Fleig   /  WINBADEN.DE   die  BADISCHE  NETZWERK-MANUFAKTUR  /

 


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Papst, Herrmann Unternehmer-Legende und mehr!

PAPST Herrmann, Unternehmerlegende, St. Georgen

        Ein Besuch im Papst-Museum und Interview mit einem der Erben einer Familientradition

 

 

DANIEL G. PAPST

Patentanwalt, Dipl.-Ing. 

Geschäftsführer der PAPST-LICENSING

78112 St. Georgen im Schwarzwald.

 

Enkel der ERFINDER- / UNTERNEHMER-LEGENDE

Gründer. der PAPST-Motoren-WERKE

Herrmann PAPST  (1902 -1981 )

 

Führt mich durch das FAMILIEN-MUSEUM  und gewährt mir ein Interview zum Lebenswerk seines Großvaters und

dessen Bedeutung zum INDUSTRIE-KULTURERBE .

 

Alois Fleig / WinBADEN / MANUFAK-TOUR


 

Herr Papst, wir treffen uns hier in unmittelbarer Nachbarschaft zum Firmensitz der PAPST-LICENCING, quasi einem Nachfolgeunternehmen der PAPST-MOTOREN, in einer alten Villa der Unternehmerfamilie Tobias Bäuerle, in dem das HERMANN-PAPST-MUSEUM untergebracht ist. In der Mitte zahlloser Beispiele von greifbaren Erfindungen ist auch der Arbeitsplatz Ihres Großvaters, an dem eine Vielzahl der über 400 Patente entstanden sind. Kann man Ihren Großvater nicht auch als  MOTOR  der REGION

 

sehen und dies nicht nur angesichts der Tatsache, dass der überwiegende Teil seiner Erfindungen Antriebstechnik im weietesten Sinne zum Gegenstand hatte.

 

  

 

Daniel Papst / Papst Licensing , Hermann-Papst-Museum:

 

  

 

Ja, in der Tat charakterisiert diese Bezeichnung treffend Arbeit und Wirken unseres Großvaters und Firmengründer. Seine Ideen fungierten nicht nur in Millionen von Plattenspielern und Tonbandgeräten und Elektrogeräten als Antrieb. Mit dem Übersehen der Fertigung des DUAL-Laufwerkes, einer Kombination eines Elektromotorantriebes mit einem Federaufzug war ein wichtiger Impuls für die aufkommende Plattenspielertechnik und gab dem  führenden Unternehmen DUAL seinen Namen (ehemals Gebrüder Steidinger) und buchstäblich entscheidende IMPULSE!! 

 

  

 

Alois Fleig / WinBADEN / MANUFAK-TOUR:

 

  

 

Schön, dass wir uns bei MOTOR so einig sind; wie aber sehen Sie es, wenn ich das Werk Ihres Großvaters auch mit dem Prädikat MANUFAKTUR in Verbindung bringe, dies wohl wissend eines der größten Arbeitgebers in St. Georgen und darüber hinaus?  MANUFAKTUR, definiert ja einen Zwischenstatus zwischen Handwerker und Industrie; charakterisiert aber aus meiner Sicht auch

 

einen Übergangsstatus als Ursprung und Wiege später starker Unternehmen in einer Linie mit hansgrohe, Burger und anderen Schwarzwälder Erfolgsgeschichten!

 

  

 

Daniel Papst / Papst Licensing , Herrmann-Papst-Museum:

 

  

 

Das habe ich so noch nicht betrachtet, stimme Ihnen aber an sich zu und bin guter Dinge, dass auch mein Großvater damit einverstanden wäre. Ich kann mich aus Erzählungen noch an die Phase der "Familien-Manufaktur" erinnern.

 

  

 

Alois Fleig / WinBADEN / MANUFAK-TOUR:

 

  

 

Das Museum hier beeindruckt den Ingenieur in mir einmal durch die Vielfalt der greifbaren Erfindungen vom Plattenspieler-Antrieb bis zum Taumelscheiben-Motor! Den "Pfleger regionaler Industriekultur"  beeindruckt mindestens ebenso der Original Arbeitsplatz einer Schwarzwälder Unternehmer-Legende! Gerne würde ich diesen Ort hier als EXTRA- Station auf der Manufak-TOUR  aufzunehmenund möchte ich Sie dazu einladen - quasi stellvertretend eine Patenschaft für das Projekt

 

Manufak-TOUR zu übernehmen!

 

Daniel Papst / Papst Licensing , Herrmann-Papst-Museum:

 

  

 

Das finde ich eine gute Sache, bei der wir gerne mit dabei bin; auch mit Blick auf die besonderen Manufakturen, die schon mit von der Partie sind, bin ich ein dankbar für diese Möglichkeit und übernehme eine solche Patenschaft gerne. Ich bin sicher mein Großvater  hätte das genauso gesehen! 

 

  

 

Alois Fleig / WinBADEN / MANUFAK-TOUR:

 

  

 

Nach MOTOR UND MANUFAKTUR  bliebe noch ein drittes M zu würdigen, das eindrucksvolle Herrmann PAPST-Museum. Dies gebührend zu tun, würde den heutigen Rahmen sprengen und soll in einem besonderen Kontext geschehen.

Was dieses an Fläche kleine Museum von vielen technischen Museen abhebt, ist neben seinem Charakter als Firmen-/Familien-Museum sein Charakter als Ort SCHWARZWÄLDER INDUSTRIEKULTUR. Als solchen sehe ich dies in einer  kleinen aber brillanten Reihe von Firmenmuseen, - die alle einen "Unternehmer-Arbeitsplatz" beinhalten. Von Herrmann Papst, über Franz Mack, Waldkirch zu Eberhard Schöck ,Baden-Baden

 

und weiteren, teils noch zu entdeckenden reicht die  "Perlenkette" dieser ORTE der Industriekultur!

 

Darüber in Bälde mehr über diese "Hidden-Champion-Places"!  

 

Und,...wir sind uns einig:  

 

"Tradition bedeutet nicht die Asche anbeten sondern die GLUT WARM HALTEN und so das "FEUER  WEITERGEBEN"! 

 

Getreu diesem Motto, werden wir Schwarzwälder Industriekultur pflegen! 

 

  

 

 

Unten ein kurzer Blick in das Museum: (übrigens jederzeit auf telef. Anfrage geöffnet 07724-91710)

v.l.: Kleine Auswahl Produkte / der  Meister  / sein Arbeitsplatz

 

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Auch neue Manufakturarten braucht das Land

Manufakturen, auch "neue Meister" braucht das Land!

Klaus Eppele , Fotograf  oder  besser

"EPPELE BILD-MANUFAKTUR "

www.bildidee.net

Ingenieur , der sein Werkzeug getauscht hat und seit über  10 Jahren in und um Karlsruhe mit Kamera(s)  und vor allem wachem Auge unterwegs  und mehr als Fotos produziert.

Wie sieht er sich?  Als Manufaktur ?

 

 

 

 

Fotografen, als  Manufakturen, geht das?  Wir stellen es zur Diskussion.

  • MANUFAKTUR  heutzutage ein mächtig strapaziertes "PRÄDIKAT", wollen wir da jetzt auch noch mitmachen bei der INFLATION  an meist selbsternannten ?
  • Wir sprechen mit einem "Kandidaten", der nicht auf Anhieb in das Register passt, Klaus Eppele

Alois Fleig / Manufak-Tour :

Hallo Herr Eppele, schön, dass Ihnen meine Manufak-TOUR gefällt und Sie sich für Manufakturen interessieren. Können Sie sich, Ihr kleines Unternehmen auch als Manufaktur sehen?

 

Klaus Eppele, bild-idee.de:

Von mir aus schon, das hängt aber wohl von der Definition und womöglich von einem Gremium ab!

 

Alois Fleig / Manufak-Tour:

Ja und nein; grundsätzlich ist der Begriff  Manufaktur nicht geschützt, es kann also jeder seinen Betrieb  Manufaktur nennen; es gibt deswegen auch viele selbsternannte Manufakturen.  Anders sieht es aus, ob Sie in den Manufaktur-Verband  oder in die Manufak-TOUR aufgenommen werden; da gibt es schon mehr oder weniger strenge Kriterien.

Klaus Eppele, bild-idee.de:

Wie sehen diese dann aus? Was macht eine Manufaktur für Sie, für die Manufak-TOUR aus.

 

Alois Fleig / Manufak-Tour :

Angelehnt an verschiedene Definitionen gelten für die Manufak-TOUR die ISWIK- Kriterien : u.a.

 

  1. Firmensitz am Oberrhein  (Baden /Elsaß / Nordschweiz )
  2. Inhabergeführt / Familienbesitz / Eigene Produktion in Deutschland
  3. Firmengröße zwischen 3 und 200 Mitarbeitern (1-2 Personen Betrieb als Ausnahme)
  4. Mindestens 50 % Handarbeit im Produktionsprozess
  5. Neben Einzelfertigung gehört auch eine Serienfertigung / ein Sortiment zum Angebot der Manufaktur
  6. Arbeitsteilige Arbeitsweise, Zusammenwirken mehrerer Fertigkeiten ist wesentliches Merkmal

Das wären erst einmal die formalen Kriterien.

 

Klaus Eppele, bild-idee.de:

Das klingt  ja erst einmal ganz schön ambitioniert um nicht zu sagen streng!

 

Alois Fleig / Manufak-Tour :

Das stimmt, ist aber notwendig um die "Abwertung" des Manufakturprädikats durch die zahllosen Selbsternannten etwas zu bremsen. Zugegeben, auf den ersten Blick tut man sich schwer gerade eine  digitale Fotowerkstatt  als Manufaktur zu betrachten. Andererseits auch bei klassischen Manufakturen hat z.B. auch der Laser den "Stichel"  als Bearbeitungswerkzeug abgelöst.

 

Klaus Eppele, bild-idee.de:

Ja und  apropos Serienfertigung kann ich ja z.B. meine Kalender- und Buchproduktionen anführen, bei der auch mehrere "Gewerke" zusammenarbeiten, vom Fotografen, Texter bis zum Designer. Und dass

heute mehrere Arbeitsschritte in einer Arbeitskraft vereint sind, die früher auf mehrere verteilt waren, gibt es sicher bei klassischen Zünften auch.

 

Alois Fleig / Manufak-Tour:

Ja und neben den strengen sachlichen Kriterien gibt es für mich auch noch ein "immaterielles"!

Un das besagt, dass Manufaktur mehr ist als eine betriebwirtschaftliche Unternehmensform nämlich

auch ein Stück weit eine "UNTERNEHMNS-PHILOSOPHIE" , dass der ManufakturInhaber sich auch als Manufaktur im Sinne von Pflege von Innovation+Tradition sehen.  Und in diesem Sinne nehme ich Sie gerne auf  in den Kreis der Manufaktur-FREUNDE, die Manufakturen und deren Arbeit auch wertschätzen.

 

 Klaus Eppele, bild-idee.de:

Vielen Dank, lieber Herr Fleig; ich freue mich auf eine kreative Zusammenarbeit im Kreis der manufakturen. Zum Beispiel wenn es darum geht Manufakturen und Ihre Werke in Szene zu setzen!

 

Alois Fleig / Manufak-Tour :


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Zum START in 2020.

Mit zwei Blicken auf ein bewegtes und klingendes 2019

    Klassik-Konzert im Straßburger Münster

eingeladen vom neuen WinBADEN - Partner     Eckehard Ficht / ZEIT.Areal  Lahr /Schwarzwald

 Mehr als nur ein KLANG-ERLBNIS !

Auftritt mit dem DREH-KLANG-WERKLE bei der SWR-Aufzeichnug auf dem Ettlinger Sternles-markt als Höhepunkt  eines drehbewegten Jahres

mit über 25  Konzerten und Auftritten!



Mit einem herzlichen Dank an alle Unterstützer, Manufakturen, Gastgeber und  Freunde blicke ich zurück auf ein gelungenes Jahr mit wertvollen Begenungen und Gesprächen 

Mit Optimismus gehe ich in ein neues Jahr mit bewährten Freunden und Partnern und freue mich auf  wieder interessante und wertvolle Begegnungen!

Wie schon in 2018/2019  möchte ich auch in 2020 meine Serie an Spontan-Auftritten mit meiner Drehorgel an markanten öffentlichen Orten ( Dom in St. Blasien) oder auch an verborgenen Plätzen       (Waldkapelle in meinem Heimatort) fortsetzen!

Auch wenn mir die Ideen dazu noch nicht ausgehen, möchte ich Sie / Euch herzlich einladen mich

dabei zu unterstützen eindrucksvolle Orte zu entdecken. Sie kennen sicher Orte, an denen dies passen könnte; lassen Sie mich einfach Ihren/Euren "KRAFT-ORT" wissen!

Für die ersten drei Vorschläge gibt es von meiner jüngsten MANUFAKTUR *ein "klingendes" Präsent!

Mehr zu unsrer jüngsten Manufaktur  und diesem Angebot in Kürze hier!

www.bildidee.net

https://www.calvendo.de/user/0/0/0/1/3/7/3/8/catalog/catalog_1308465.pdf


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Friedrich Merz hört und spricht Klartext bei der Schwarzwald AG

Präsent  mit Symbolgehalt für Friedrich Merz bei der Schwarzwald AG

Friedrich Merz hört und spricht Klartext bei der Schwarzwald AG HV in Baden-Baden

 

Baden-Baden  Zur Hauptversammlung des WVIB- Schwarzwald AG  trafen  sich mehr als 500  Mittelständler aus ganz Baden im Kurhaus in Baden-Baden! Klartext in Richtung Brüssel, Berlin und Stuttgart  ist immer angesagt, wenn Thomas Burger,  Präsident des Verbandes seit 2018  ans Mikrofon tritt. Dazu gehört auch Präzision in der Analyse und Zielangabe; Präzision ist ja auch die Profession Burgers, als Führer eines „Familien-Imperiums“ an Präzisionsunternehmen in Schonach im Schwarzwald.

Diese Ansage griff der Gastredner Friedrich Merz  auch gerne auf und  begeisterte die Unternehmer mit seiner Sicht zu „Deutschlands Rolle in der  Welt, wirtschaftliche  und politische  Perspektiven“. Frei von parteipolitischen Aussagen gab er sich mit strategischen  Perspektiven staatstragend. Ohne Namen zu nennen, wusste aber jeder im Saal, wem seine unüberhörbare Kritik am Handeln der Politiker galt!  Standing Ovations im Weinbrennersaal sonst für  die Philharmonie Baden-Baden, hier für einen Gastredner alles eher unüblich, zeigten ,dass er den Nerv der  Mittelständler  getroffen hatte!

Ein weiterer Charakterzug der Schwarzwald AG wie ihres Präsidenten, ein klares Traditionsbewusstsein,  fand seinen Niederschlag im Präsent  für den Redner.  Ein Prachtexemplar einer Kuckucks-uhr, die im Herzen angetrieben von einem Uhrwerk aus dem Hause Burger.

Ob damit das Signal verbunden „Wem die Stunde  schlägt“ oder „Nutze die Stunde“ blieb dahingestellt!

Dies zum Höhepunkt der diesjährigen Hauptversammlung, die erst spät nach einem festlichen Abend-empfang endete. Einmal mehr hat die Schwarzwald AG sich nicht nur als aussagestarker Wirtschaftsverband  sondern auch als "Unternehmerfamilie" präsentiert!

Thomas Burger steht aber auch für TRADITION gleich in mehrfacher Hinsicht:

Anlässlich 160 Jahren Inhaber der BURGER GROUP  in 5.  Generation gab er  gemeinsam mit seiner Gattin Silke einen beeindruckenden Bildband über die Firmengeschichte heraus unter dem Titel und Motto: „Zukunft braucht Herkunft“;ein Meisterwerk!

Und neben vielen lokalen Engagements unterstützt er als „Pate“ seit Ende 2018  auch die Initiative www.manufakTOUR-Kulturerbe.org  und ließ sich am Rande der Veranstaltung vom Initiator Alois Fleig vom Fortgang des Projektes und den  Manufakturen am Oberrhein berichten!

 

©  Alois Fleig 2019

 

"Boden-Schätze  wie diesen Bleiglanz (Silbererz)habe ich vor über 50 Jahren gesammelt im Schwarzwald!

Heute ,wieder als "Schatzsucher" unterwegs  entdecke ich ganz andere "WERTE" !

z.B.: Manufakturen am Oberrhein 

www.manufakTOUR-kulturerbe.org

 

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Raum - Klang - Werk als einmaliges Erlenbnis

Raum-Klang-Werk-...einmaliges Erlebnis und Signal

Was ist das Geheimnis eines einmaligen Musikerlebnisses? Das Werk? Die Interpreten? Der  Klang-Raum? Das Auditorium? Der Anlass und Hintergrund?  ....oder ist das wahre Geheimnis das Zusammenwirken von all diesen Elementen? Wie auch immer konnte jeder Teilnehmer auch ohne musikwissenschaftliche Kenntnisse bei diesem Konzert dieses Zusammenspiel erleben!

Beim Konzert zum Gedenken an den 170. Todestag von Frederik Chopin  am 15. Oktober 2019  im STRASSBURGER MÜNSTER .

Die Werke: F. Chopin 1. Konzert e-Moll op 11  und  Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie g-Moll KV 550

mit den Interpreten: Pianistin  Bozena M. Ficht-Maciewsjowska mit dem Orchester der Musikakademie Krakau geleitet von Marceli Kolaska.

Veranstaltet von Eckehardt Ficht , Zeit.Geist Stiftung

Mehr als  300 Gäste aus dem Kulturraum Straßburg-Ortenau, darunter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Strassburg und der gesamten EuroRegion erlebten nicht nur Musik der Spitzenklasse, erlebten vielmehr auch was eine Stiftungmit Musik zu bewegen vermag.

O-Ton eines Teilnehmers: "Ein Kulturerlebnis für die Euro-Region am Oberrhein aus privater Unternehmer-Initiative! Ein hoffnungsvolles Signal !"

 

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Klangerlebnisse :Straßburger Münster

Classic - Konzert im Straßburger Münster


zum Gedenken an den 170.Todestag von Frederic  Chopin

 

laden Eckehard Ficht, Frederic-Chopin-Stiftung und Zeit.geist-Stiftung

 

 zu einem Konzert mit Bozena M.Ficht-Maciejowska (Klavier) und Orchester der Musicakademie Krakau

 

DIENSTAG, 15.Oktober im Münster NOTRE DAME zu STRASSBURG

 

PROGRAMM:

 

FREDERIC CHOPIN                                                                        WOLFGANG AMADEUS MOZART

Konzert e-Moll op. 11                                                                             SINFONIE G.MOLL KV 550

 

EINTRITT IST FREI  ( ANMELDUNG  PER MAIL ERWÜNSCHT  )

 

WERTE FREUNDE  und  PARTNER  von Winbaden,

 

es ist für mich eine besondere Freude  hier  Ihnen in Kürze einen neuen WinBaden-BOTSCHAFTER  mit diesem einmaligen ENTREE vorstellen zu können.

Es wäre ein Gewinn, wenn viele von Ihnen diese schöne Gelegenheit zu einem Wiedersehen nutzen könnten. Herzlich willkommen in einem der bedeutendsten Klangräume am Oberrhein!

 

Ihr Alois Fleig / WinBADEN -MACHER

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Klangerlebnis Glasharmonika in Bruchsal

Einmaliges Klangerlebnis beim Schloßerlebnistag

 

Zum Gedenken an die Bruchsaler Virtuosin vor 250 Jahren Marianne Kirchgessner gaben die  aktuellen Virtuosen der Glasharmonika und des Verrophones Christa und Gerald Schönfeldinger ein grandioses Konzert . Im Rahmen des  Schloßerlebnistages ließen die Meister des  "glasklaren- Glasklanges"  zauberhafte Klänge erleben! 

 

Wiener Virtuosen der Glasharmonica beim Schloßerlebnistag in Bruchsal

 

 

 

Als Glanzpunkt eines glänzenden Schloßerlebnistages darf man wohl das einmalige Klangerlebnis zu Ehren der Bruchsaler Virtuosin Marianne Kirchgessner bewerten,die vor 250 als Virtuosin der Empfind-samkeit diesem Instrument zu seinem damaligen Ruhm verhalf..

 

Aus Wien waren die heutigen Virtuosen der Glasharmonika und des Verrophons, dieser ausgesprochen seltenen aerarischen Instrumente klingenden Glases, Christa und Gerald Schönfeldinger angereist, um die Klänge der damaligen Zeit in die heutige zurückzuholen.

 

Es war wie ein Zeitsprung in den späten Barock, der Kronleuchter strahlte im vollbesetzten Kam -mermusiksaal und man konnte sichvorstellen, dass nun gleich der virtuose Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne tritt, um der„Hofgesellschaft“eine Probe seines Könnens zu bieten. W.A. M. war auch seinerzeit dreimal am Hofe in Bruchsal gewesen und er war auch präsent mit drei seiner Kompositionen, die er für die Glasharmonika geschrieben hatte. Was die beiden Künstler den Instrumenten, einzeln oder im stimmungsvollen Zweiklang, an Klängen entlockten, ist schlicht mit Worten nicht zu beschreiben. Sphärenklänge, unwirkliche Klangwelten, Klänge ,die die Seele direkt erreichen, Versuche das Klangerlebnis zu beschreiben.

 

Das dargebotene Repertoire, ein glanzvoller Bogen von Mozart über Edvard Grieg bis Chopin bis hin zu Volksweisen aus Schweden, der Türkei und der Schweiz, ein Meisterstück für sich. Die stilvolle und warmherzige Darbietung verdient besondere Würdigung. Gleiches verdient auch, nach der dritten Zugabe noch das Angebot, Interessierten noch an den Instrumenten diese zu erklären!Wer hätte denn schon mal bei einem Klassikkonzert ähnliches erlebt.

 

So galt der lang anhaltende Applaus zuerst und vor allem den beiden Virtuosen aus Wien; Beifall aber verdient auch der „virtuose“ Organisator Thomas Adam, dem das Meisterstück gelungen, dieses musikalische Kleinod in Wien zu entdecken und in die Region zu holen.

 

 

 

P.S. Als kleines Trostpflaster für die, die nicht dabei sein konnten aber wenigstens erahnen wollen, welche Klänge dort zu erleben waren, der Hinweis, dass auf Youtube einige der Stücke zu hören sind unter :  Wiener Glasharmonika Duo

 

 

 

© Alois Fleig / Winbaden.de juni 2019

 

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Katrin Schütz, Staatsekretärin im Wi-Mi -BW im Interview zu MANUFAKTUREN

Im Interview zu MANUFAKTUREN: Katrin Schütz Staatssekr. im Wi-Min. BW

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung  zum  Europäischen Gestaltungspreis der Holzbidhauer konnten wir mit  Staatssekretärin  Katrin Schütz ein Interview führen zu MANUFAKTUREN !

Alois Fleig - Winbaden.de -

  • Frau Schütz, seit eineinhalb Jahren sind Sie im BW-Wirtschaftsministerium als Staatsekretärin für die Unternehmen unseres Landes zuständig. Das Hauptaugenmerk gilt dabei  natürlicherweise den Leistungsträgern und Rückgrat unserer Wirtschaft. Umso bemerkenswerter für mich, Sie heute hier in Karlsruhe, bei einer Gruppe von Unternehmen, den Holzbildhauern anzutreffen.Welche Bedeutung haben in Ihren Augen Manufakturen wie z.B. die hier präsentierenden Kunsthandwerker? Verbindet sich nicht mit dem MANUFAKTUREN primär TRADITION und weniger INNOVATION; Waren aber andererseits in der Vergangenheit Manufakturen nicht auch Impulsgeber für Innovation?

Katrin Schütz  STS im WiMI - BW

  • Die Massenproduktion von Gütern und deren globaler Handel sind Kern unserer Wirtschaft und Grundlage unseres Wohlstands. Daneben gibt es aber nach wie vor handgemachte Dinge, die mit einer eigenen Aura und oft mit besonderer Qualität und Wertigkeit verbunden sind. Sie sind die Alternative zur Massenproduktion und Ausdruck von Individualität und Könnerschaft. Gleichzeitig verkörpern sie nicht nur Tradition, ihre Nachhaltigkeit macht sie zu modernen Produkten. Und unsere Industriegeschichte zeigt, dass in Manufakturen der Grundstock für innovative Unternehmen gelegt wurde, die sich seit Generationen auf dem Markt behaupten.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Ist es angesichts des unschätzbaren Fundus‘ an Wissen und Können verbunden mit unternehmerischen Lebensleistungen, das über Generationen weitergegeben und weiterentwickelt wurde, nicht gerechtfertigt, von einem Stück regionalen KULTURERBES zu sprechen, das sich in den Manufakturen angereichert hat? Dies auch vor dem Hintergrund, dass 5 „Manufaktur-Arten“, als jüngste die der ORGELBAUER, auf der UNESCO-Liste des IMMATERIELLEN KULTURERBES stehen!

Katrin Schütz STS im WiMI - BW

  • Zweifellos sind Manufakturen Teil unseres kulturellen Erbes. In ihnen wird traditionelle Handwerkskunst weiterentwickelt und weitergegeben. Manufakturen bilden auch Lebens- und Arbeitsbedingungen früherer Zeiten ab. Gerade Baden-Württemberg hat beispielsweise im Schwarzwald eine reiche Tradition an Manufakturen, deren Produkte identitätsstiftend für die Region sind. Die Entwicklung vieler einstiger Manufakturen zu heute weltweit tätigen Unternehmen sind ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte Baden-Württembergs.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Haben angesichts von INDUSTRIE 4.0 MANUFAKTUREN überhaupt noch eine Chance für eine Zukunft? Werden diese sich der Digitalisierung entziehen können, oder einen eigenen Weg finden müssen?

Katrin Schütz STS im WiMI - BW

  • Das „Handgemachte“ wird auch künftig ein Alleinstellungsmerkmal von Manufakturen sein. Ob man analog zu „Industrie 4.0“ in Zukunft auch von „Manufaktur 4.0“ reden sollte, möchte ich daher mal dahingestellt lassen. Zweifellos bietet aber die Digitalisierung auch jenseits des „Handgemachten“ große Chancen für Manufakturen, etwa was das Marketing, den Einkauf und Vertrieb oder die kaufmännischen Abläufe im Unternehmen betrifft.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Was kann, was will Ihr Ministerium für diese „Randgruppe“ des großen und starken Unternehmens-Spektrums im Lande tun?

Katrin Schütz STS im WiMI - BW

 

  • Wir wollen Manufakturen vor allem die Chance geben, sich einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Daher führen wir alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg den Staatspreis „Gestaltung Kunst Handwerk“ durch. Im letzten Jahr war er verbunden mit einer mehrwöchigen Landesausstellung im Schloss Meersburg mit über 5.000 Besucherinnen und Besuchern. Außerdem finden beim Regierungspräsidium Karlsruhe mit unserer Unterstützung regelmäßig kunsthandwerkliche Ausstellungen statt, so zum Beispiel dieses Jahr im Rahmen des Europäischen Gestaltungspreises für Holzbildhauer. Und natürlich können die Manufakturen, etwa als Handwerker oder freiberufliche Künstler, auch das breite Unterstützungsangebot unserer Mittelstandsförderung nutzen.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Wie schätzen Sie den WERT der Manufakturen angesichts der Tatsache, dass eine ganze Reihe heute erfolgreicher Marktführer aus solchen Manufakturen hervorgegangen sind? Beispiel dafür neben hansgrohe, Papst, Siedle, ...auch die BURGER-GROUP ,Schonach von Thomas Burger, WVIB-Präsident und erster „Pate“ der „MANUFAK-TOUR“.

Katrin Schütz STS im WiMI - BW

 

  • Manufakturen sind ein kleiner aber feiner Teil unserer reichhaltigen Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg. In ihnen werden alte Handwerkstechniken erhalten, wobei gleichzeitig Offenheit für Neues und Innovatives besteht. Und in Ihnen entwickelt sich über Generationen ein besonderer Unternehmergeist, der gepflegt und vorgelebt wird. Hieraus entstehen dann die von Ihnen aufgeführten Erfolgsgeschichten.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Schließlich mein ganz spezielles Anliegen und mein Setzen auf die Unternehmerin mit dem großen Überblick: Wo ist Ihnen im Lande ein Institut, eine Institution oder bekannt, das/die sich dem Thema INDUSTRIEKULTUR widmet und dabei nicht nur BOSCH und AIMLER im Blick hat sondern auch den verborgenen Schatz der MANU-FAKTUREN in rer Vielfalt? Können Sie sich (wie auch Dr. Vetter) vorstellen, das darauf die Landesstiftung Baden-Württemberg ansprechbar sein könnte?

Katrin Schütz STS im WiMI - BW

  • Es gibt in Baden-Württemberg durchaus Institutionen, die sich mit Industriekultur beschäftigen und die die ausgehend von Manufakturen regionale Entwicklungsgeschichte von Industrien abbilden. Die Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg ist hier ein guter Ansprechpartner. So zeigt das Füllhaltermuseum Handschuhsheim in Heidelberg seit 2016 eine Ausstellung zur örtlichen Füllhalterindustrie mit einer historischen Werkstatt. In Lahr zeichnet das Stadtmuseum Tonofenfabrik in seiner Ausstellung die regionale Industriegeschichte in einem Gebäude nach, in dem rund hundert Jahre eine Ofen- und Tonwarenfabrik war. Außerdem kann ich das technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik in Schwäbisch Gmünd, das Museum Weiler Textilgeschichte in Weil am Rhein und das Wiesentäler Textilmuseum in Zell im Wiesental nennen. Ich kann nur sagen: Es gibt hier in Baden-Württemberg viel Industriekultur zu entdecken und zu erleben.

Alois Fleig -Winbaden.de-

  • Herzlichen Dank Frau Schütz, da sind wir uns  also einig, dass wir hier bei den Manufakturen einen echten Schatz haben, den es dem  Motto der MANUFAK-TOUR gemäß,  zu entdecken, zu erleben, zu erhalten gilt!  Herzlichen Dank auch für die Zeit und  Aufmerksamkeit, die Sie  unserem Projekt  und  damit unseren Manufakturen gewidmet haben.

Manufak-TOUR am Oberrhein: 3 Handwerke stehen für 30!

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Ein Virtuose ,zwei Orgelkonzerte auf zwei historischen Orgeln ...eine ganz spezielle Zugabe!!

Ein Virtuose, 2 Orgelkonzerte, 2 historische Orgeln, eine spezielle Zugabe!

Jedes für sich wäre die 150 Kilometer wert gewesen; Den Orgelvirtuosen Professor Daniel Maurer aus Straßbourg, den ich  bei der diesjährigen Orgelfahrt  der UP-PAMINA am 1. Mai zum  dritten mal rleben durfte, in seinem Element auf historischen Orgeln seiner elsässischen Heimat, genauer gesagt in Kaysersberg, Geburtsort des Nobelpreisträgers  Albert Schweitzer und dem Nachbarort Ammer-schwihr. Nach dem freundlich arrangierten Empfang im Garten das erste Konzert auf der historischen Silbermann Orgel in der Eglise de Saint Croix. Klassische Werke von Bach, Buxtehude wechselten mit weniger bekannten Schätzen der Orgelliteratur und nicht zu vergessen, von Daniel Maurer auf Orgel umkomponierte Klavierstücke von Mozart als besondere musikalische Leckerbissen!

Zweimal durften die teilnehmenden Freunde der Orgelmusik über eine Stunde gleich ein dreifaches Erlebnis genießen,  virtuose Spielkunst , die mit ausgewählten Stücken  die Klangvielfalt  dieser Instrumente  zum Klingen brachte.  Als krönenden Abschluss dann auch bei jedem Konzert, seine persönliche Meisterschaft, die auch  sein Lehrgebiet an der  Musikhochschule in Straßburg: die 

Improvisationen. Einmal mehr war es Professor Maurer gelungen seine Fangemeinde zu begeistern und so mischte sich auch unter die vielen Glückwünsche zum gelungenen Konzert immer wieder  die Frage mischte nach  den nächsten Auftritten!  Im September in der  Abteiikirche in  Wissembourg war zu vernehmen. Winbaden.de  wird  gerne  an dieser Stelle  auf  Termine hinweisen! Bitte an Sie:

Bitte geben Sie  Hinweise an  alois.fleig@arcor.de , wenn Sie Hinweise  auf solche Erlebnisse zu

"KULTURERBE am OBERRHEIN"  haben; wir möchten diese gern weitergeben!

 

Persönlicher Epilog:

Für den Autor dieser Zeilen, der diese Fahrt zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte, wurde der außerordentliche Musikgenuß  noch getoppt  als  die abschließende  Improvisation  das Thema  " zum Geburtstag viel Glück...." erst  als "Vogelzwitschern" auf  dem Flötenregister aufnahm, um es  fugenartig durch alle Register in  einem  klangvollen Tutti -Finale ausklingen zu lassen.

Überwältigt konnte ich nur sagen: Dieser musikalische Glückwunsch ist  das schönste  Geburtstags-geschenk  und wird mir wohl bei  allen mir noch gegönnten Geburtstage im Ohr erklingen! Danke!

 

Mein TIPP: ERLEBNISSE statt EVENTS !

 

Entdecken  Sie mit Winbaden.de die ECHTEN

ERLEBNISSE, die es bei uns  reichlich gibt!

Wenn für Sie als Veranstalter, ein Dutzend echt Begeisterter wertvoller sind als ein wildes Rudel sogenannter Fans, geben Sie  uns die Info!

Wenn Sie etwas echt wertvolles entdecken, lassen Sie es uns und  andere wissen!

 

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PFlimlin-Symposium mit Erwin Teufel

Pflimlin-Symposum Im Zeichen von Erwin Teufel und Wolken am europäischen Horizont.

Ganz unter dem Eindruck der eindrucksvollen Rede von Ministerpräsodent a.D. Erwin Teufel  und  Beiträgen von Weggefährten  wie Minister a.D. Daniel Hoeffel stand das  12. Pierre-Pflimlin-Symposium im BRENNERS in BADEN-BADEN. Das Symposium auch  im Zeichen der  anstehenden Europa-Wahl angesichts der Chancen von Populisten an einigen Stellen!

Appel auch für  Straßburg einzutreten!

12. Pierre Pflimlin Symposium im Brenners Park-Hotel
 
Goldenes Coeur de l‘Europe in Baden-Baden an Erwin Teufel verliehen – Rede zur Frage "Was ist Demokratie?" – "Ich unterscheide in Einwohner und Bürger" In einer 45-minütigen Rede referierte Erwin Teufel, ehemaliger baden-württembergischer Ministerpräsident gestern Abend in Baden-Baden über den Zustand der Demokratie und das Thema «Was ist Demokratie?». Zum 12. Pierre Pflimlin Symposium waren 250 Gäste aus Deutschland und Frankreich in das Brenners Park-Hotel gekommen. In seiner Rede ging Erwin Teufel auch auf die Verantwortung jedes Einzelnen ein und wandte sich dabei ausdrücklich an die 40 Schüler, die aus der Robert-Schuman-Schule, dem Pädagogium und der Klosterschule vom Heiligen Grab zum 12. Pierre Pflimlin-Symposium gekommen waren.
Er unterscheide in «Einwohner und Bürger». Bürger seien jene, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder anderen Organisation um das Allgemeinwohl kümmerten. Unter den Gästen war Antoinette Pflimlin, Tochter des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten und Maire von Strasbourg, Pierre Pflimlin. Eine ganze Reihe von ehemaligen Kabinettsmitgliedern waren zur Verleihung des Goldenen Coeur de l’Europe an Erwin Teufel nach Baden-Baden gekommen. Unter ihnen der ehemalige Staatsminister Erwin Vetter, Finanzminister a.D. Willi Stächele und Helmut Rau, ehemaliger Kultusminister. Die Laudatio hielt Prof. Peter Steinbach, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Grußworte richteten Daniel Hoeffel, französischer Minister a. D., und die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen an Erwin Teufel. Cyrill Schott, ehemaliger Berater des französischen Präsidenten Francois Mitterrand ging aus französischer Sicht auf das Thema «Was ist Demokratie?» ein. Für die Veranstalter goodnews4.de und Brenners Park-Hotel sprachen Christian Frietsch und Frank Marrenbach. Alle Reden werden in den nächsten Tagen als VIDEO-Aufzeichnungen im Programm von goodnews4.de veröffentlicht.
 
Für die Findungskommission zur Verleihung des Goldenen Coeur de l’Europe gehört Erwin Teufel auch an die Seite von Pierre Pflimlin, dem die Rolle Strasbourgs innerhalb der Europäischen Union in hohem Maße zu verdanken ist. Erwin Teufel tauschte sich mit Pierre Pflimlin bis zu dessen Tod im Jahr 2000 regelmäßig aus. Erster Träger des Goldenen Coeur de l’Europe war 1996 der ehemalige französische Ministerpräsident, Präsident des Europäischen Parlaments und Strasbourger Maire Pierre Pflimlin. Es folgten Klaus Kinkel, damals Bundesaußenminister, Daniel Hoeffel, ehemaliger französischen Minister, Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und ehemaliger Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Alfred Grosser, französischer Publizist, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlands a.D. und CDU-Bundesvorsitzende, und Jean Asselborn, Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten des Großherzogtums Luxemburg.
Quelle/Copyright: goodnews4.de


Gedanken und Eindruck nach zehnmaliger Teilnahme:


- Zweifellos waren die  Worte von ErwinTeufel für viele, die ihn in als schwäbischen RegionalPolitiker  aber weniger als überzeugten Europäer wahrgenommen haben, eine starke Botschaft !

- Wahrnehmbar aber  waren auch die dunklen Wolken über  Europa angesichts drohenden Einflusses  antieuropäischer Populisten nicht nur in Polen und Ungarn!

- Deutlich Spürbar war auch eine  Verstimmung darüber, dass ausgerechnet  die im Vorjahr mit dem Goldenen Coeur dÈurope ausgezeichnete AKK (Kramp-Karrenbauer) sich auf die Seite der "Straßburg-Gegner" geschlagen hat!  Ist dies nicht  auch eine Art von Populismus ? Es ist ja ganz schön "populär" gegen den sogenannten "Umzugsaufwand- Straßburg" anzutreten!

- Was sich schon seit Jahren erleben lässt, konnte man einmal mehr und noch deutlicher erleben. Diese Veranstaltung wird überwiegend von verdienten Persönlichkeiten der "a.D." Generation geprägt!

Wo aber sind  angesichts einer zukunftsentscheidenden EUROPA- / SCHICKSALS-- Wahl  die Akteure der aktive Generation, wo sind die, die für Europa kandidieren, ...die  Europa in die Zukunft führen wollen?  

 

(C) Winbaden / Alois Fleig   April  2019

Unter den Klängen der "Europahymne" erhoben sich als Würdigung des eindrucksvollen Appells und der  Verdienste von Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel  die  200  geladenen Gäste des 12. Piere-Pflimlin-Symposiums.

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Gemeinwohlökonomie ein grenzüberschreitendes Thema

Gemeinwohlökonomie ein grenzüberschreitendes Thema beim cafa-rso

 

Christian Felber referiert bei einer Veranstaltung des CAFA-RSO Strasbourg, 20./22.3.2019

Christian Felber ist 15-facher Buchautor, Universitätslehrer und Tänzer, und es kann schon einmal vorkommen, daß er während eines Vortrags einen Handstand macht.
So auch am Mittwoch (20.3.2019), als er als Gast des Club d’Affaires franco-allemand du Rhin- Superieur-Oberrhein (CAFA-RSO) im Palais Schutzenberger in Strasbourg über seine Theorie und Praxis der „Gemeinwohl-Ökonomie“ referierte.

Während auf den Straßen Europas Schüler für den Klimaschutz demonstrieren und die Gilets Jaune in Frankreich gegen die Regierung protestieren, wird es immer mehr Menschen klar, daß wir nicht so weiter wirtschaften können wie bisher,

Mehr als 100 Gäste hörten deshalb gebannt dem anderthalbstündigen Vortrag Christian Felbers zu, in dem er einen logisch-überzeugenden Parcours durch Sprachwissenschaft, Philosophie und Wirtschaftswissenschaft absolvierte.

Für ihn ist „Ökonomie“ schon vom Wortsinn her die Lehre vom Gemeinwohl. Was wir heute als „Ökonomie“ bezeichnen sei die Pervertierung dieses Ansatzes und mache das Geld zum Zweck aller Bestrebungen, obwohl es eigentlich bei Aristoteles nur das Mittel zum Gemeinwohl gewesen sei.

Felber fordert vehement politische Anreize für Firmen, die bereit sind, dem ursprünglichen Sinn der „Ökonomie“ zu folgen und statt der am Geld-Gewinn ausgerichteten Wirtschaftsbilanz eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Diese soll die nachhaltigen Erfolge eines Unternehmens in den Bereichen der Ökologie und des gesellschaftlichen Zusammenspiels dokumentieren. Erst, wenn sich diese Währung zur Beurteilung wirtschaftlichen Handelns ändere, werden die Grundbedürfnisse des Menschen nach Glück, Zusammenhalt und Frieden in einer gesunden Umwelt wieder hergestellt werden können.

Genau zwischen den antagonistischen Systemen des Kapitalismus und des Sozialismus verortet, geht die „Gemeinwohl-Ökonomie“ über die „Soziale Marktwirtschaft“ eines Ludwig Erhards hinaus, erreicht aber nicht die wirtschaftliche Gleichschaltung von Unternehmen im Genossenschaftswesen eines Friedrich Wilhelm Raiffeisen oder Hermann Schulze-Delitzsch.

Überhaupt hat sich Christian Felber der Sinuskurve der Normalverteilung, wie wir sie aus der Mathematik kennen, verschrieben. Er möchte in allen gesellschaftlichen Bereichen extreme Ausschläge vermeiden und setzt auf den gesunden Menschenverstand. In einem Live-Experiment ließ er die Anwesenden darüber abstimmen, welches Vielfache des Mindestlohns als legitime Höchstgrenze des persönlichen Verdienstes angesehen wird. Dabei stimmten die Anwesenden genauso ab, wie Probanden bei repräsentativen Umfragen in vielen größeren Industrienationen: Der Maximalverdienst sollte demnach bei etwa dem 10-20fachen des Mindestlohnes liegen. Alles, was darüber hinaus geht – genauso aber eine absolute Gleichmacherei – werden allgemein als unethisch empfunden.

Nach dem Vortrag Felbers kamen Vertreter der Samariter-Stiftung, der Meiko-Stiftung und der Sparkasse im Elsaß zu Wort und erläuterten, welche unterschiedlichen Ansätze sie bereits seit längerem verfolgen, um das Gemeinwohl zu stärken. Während die Samariter-Stiftung zu den bisher 500 Unternehmungen gehört, die nach den Vorgaben Christian Felbers ganz konkret formalisierte Gemeinwohl-Bilanzen erstellen, hält es die Firma Meiko schon seit bald 50 Jahren für selbstverständlich, als Familienstiftung auf die Ausschüttung von Gewinnen zu verzichten und sie statt dessen zum Wohle der Belegschaft wieder zu investieren. Die Sparkasse im Elsaß sieht ihre Aufgabe darin, gesellschaftliche Randgruppen zu unterstützen, und regionale Kultur-Förderung zu betreiben.

Bei der regen Diskussion mit den Anwesenden und beim abschließenden Empfang, zu dem der CAFA RSO eingeladen hatte, zeigten sich viele Besucher begeistert von dem Szenario, welches die Gemeinwohl-Ökonomie anbietet, und es wird vermutlich bald auch in Frankreich mehr Unternehmen geben, die sich als „Pfadfinder“ auf diesen Weg begeben. Die erste Regionalgruppe, bei der Mitstreiter willkommen sind, befindet sich in Strasbourg.

Hier wird begonnen, die Wirtschaft von den Händen auf die Füße zu stellen, was Christian Felbers Handstand demonstrieren sollte.

www.ecogood.org

www.cafa-rso.eu

FOTOS: © Patrick Flick – CAFA-RSO

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Badner des Jahres: Ein Phantom?

"BADNER DES JAHRES" :  Anonymus ?

Peinlich, peinlich ...„BADNER“ des Jahres schon wieder anonym !

 

 

 

Der Karlsuher Hausberg hat gekreißt und gebar ein „Findelkind“ !

 

Badner des Jahres  2019 nach einer Bierflasche vor 2 Jahren jetzt eine „Behörde“ ! Peinlich, peinlich wie auch ein  Kollege feststellt.  Ausgerechnet  die Behörde, die die Badische Flagge auf ihrem Turm  durch einen roten Fetzen ersetzt und auf „Pfiff“ aus Stuttgart schnellstens durch den „schwarzgelben BW-Banner“ ersetzt hat, wird zum Badner des Jahres gekürt. Aber wer ist  der Held; er hat weder Name noch ein Gesicht, am Ende ein verkappter Schwabe?  Hätte da  nicht eher der  „Schwabe Kretschmann“ für seine fast salomonisch -pro-badische  Entscheidung den Titel verdient?

 

Wieviel BADEN den Karlsruhern bedeutet, haben die Residenzler ja schon1849 den Badnern gezeigt; die  Badische  Revolution ist ja  nicht  auch nicht  in Karlsruhe aufgestanden sondern dort niedergeschlagen worden. Nicht umsonst  haben die BNN ja  auf Ihrer Foto-Wand: ENDE von BADEN“ als  Titelzeile;  der Badner kommt ins Grübeln und fragt sich von wo aus gesehen?

 

Sollten vielleicht die „ Juroren“ des „BFsBW“ mal ihren Blick gen Süden ins  pulsierende Herz von Baden richten und sich Peinlichkeiten ersparen indem Sie einen „Staats-Bierkonzern“ und  jetzt eine „Landesbehörde“ BLM den Badnern zumutet! 

 

Denen zum Trost sei aber festgehalten, zwischen Rastatt und Lörrach  und zwischen  Breisach und Konstanz entdecke ich hunderte echte Badner, z.B. als MACHER In BADEN, die  nicht  nur in Ihrem Vorgarten die „badische Fahne hochhalten“!

 

Aber auch wenn es  wieder anonym sein soll, hier als Vorschlag für 2020   zwei stumme badische Zeugen ***, die schon Jahrzehnte tapfer an der „Demarkationslinie“ tapfer und  stumm für BADEN stehen!

"Drum grüß ich Dich mein Badnerland , Du edle Perl ..........."

 

 

 *** Gemeint das Wachhäuschen nicht der Statist !

 

 

Alois Fleig  / Winbaden.de

 

 

 

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Gemeinwohlökonomie beim CAFA-RSO

Ein ganz spezielles Thema beim deutsch-französischen Wirtschaftsclub

Madame, Monsieur,
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Au nom du Club d'Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur (CAFA RSO), je vous envoie ci-joint une information sur notre prochaine manifestation, une conférence-débat au sujet de l'Economie pour le bien commun, avec Christian Felber (le 20 mars 2019 à Strasbourg).
Nous vous invitons à assister à la conférence et espérons que vous allez en tenir compte dans votre média.

Im Namen des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs - Oberrhein lade ich Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung, einem Vortragsabend mit Christian Felber zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie am 20.3.2019 in Strasbourg ein.
der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Oberrhein lädt Sie ein zu einem Vortragsabend mit Christian Felber* zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie.

Ebenfalls eingeladen sind Vertreter von Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet sehen. So wird  das Unternehmen MEIKO sein Geschäftsmodell vorstellen. Das endgültige Programm steht noch nicht fest.

Am Mittwoch, den 20. März 2019 um 17:30 Uhr
In der Villa Schutzenberger, 76 allée de la Robertsau, 67000 Strasbourg

*Christian Felber (www.christian-felber.at), Journalist und Aktivist, 2008-2017 Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Autor von u. a. « Die Gemeinwohl-Ökonomie » (ZEIT WISSEN-Preis 2017), wurde weltweit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist einer der Begründer und Motor der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung. Im Rahmen des Vortrags wird er seine Arbeiten vorstellen und von konkreten Erfahrungen berichten, die weltweit mit diesem umfassenden und inklusiven Ansatz in der wirtschaftlichen Entwicklung gemacht wurden.
(www.ecogood.org)

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 11. März 2019 über unser Online-Formular an. Nähere Informationen zu diesem Abend finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.
 
Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung wiederzusehen.

Cordialement / Mit freundlichen Grüßen
Eva Gerlier
Club d’Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur - Oberrhein (CAFA RSO)
7 rue des Corroyeurs - F-67200 STRASBOURG
Tel: +33 (0) 7 71 12 36 24 -  Mail: secretariat@cafa-rso.eu
Internet : www.cafa-rso.eu
Tel: +33 (0) 7 71 12 36 24 -  E-Mail: secretariat@cafa-rso.eu

Gerne geben wir  diese Einladung  unseres  Kooperationspartners  an Sie  weiter und freuen uns  mit Ihnen  auf einen  interessanten  Abend bei unseren Nachbarn!  Eine  kleien Bitte noch: Geben Sie bei Ihrer Anmeldung  den Hinweis  -Winbaden.de-  Danke!

 

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Unsere Manufaktur im Rennen für Stadtjubiläum FREIBURG

Manufaktur Huster für 900-Jahre Freiburg-Medaille im Rennen!

Manufakturen präsentieren, ins Spiel bringen, die schönste Aufgabe für mich! Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein ist die Kunst. Nach mehreren Anläufen, unseren Medailleur Victor Huster aus Baden-Baden für eine Jubiläums-Gedenk-Medaiille "ins Spiel zu bringen"  ist uns  nun  noch Ende 2018  für das  900-Jahre -Jubiläum der Stadt Freiburg gelungen. Mit  zwei Muster-Medaillen ** aus der  einzigen Medaillen-Prägeanstalt Deutschlands konnte ich in weniger als 20 Minuten den Projektleiter "FREIBURG 2020" Holger Thiemann  überzeugen, von Viktor Huster  ein Angebot einzuholen! Das ist  noch  kein Erfolg aber immerhin die Chance dorthin.

 

Dies ist für mich auch ein schöner Anlass Sie einzuladen unsere "ManufakTOUR"  aktiv zu unterstützen und bei unserem Wettbewerb zu gewinnen:

 

Sie wissen von einem  Stadt-Jubiläum , Firmen-Jubiläum oder einer Auszeichnung, die Anlass  für eine  hochwertige Medaillen-Prägung sein könnte?

Wenn Sie uns den Anlass nennen, den Kontakt zum verantwortlichen Projektleiter herstellen, der zu einem Gestaltungsauftrag führt, so werden Sie  zu einem exclusiven Besuch in die Prägewerkstatt im Herzen von Baden-Baden eigeladen und dürfen eine Prägung  aktiv miterleben.

 

** Die  Mustermedaillen waren zwei  Medaillen  aus der  aktuellen Reihe: Schlösser der BADISCHEN  MARKGRAFEN  I  Schloß Eberstein  bei Gernsbach im Murgtal .

(mehr dazu  demnächst hier)

 

 

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Pfeift Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung...?

Pfeift Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung...?

Pfeift die Traditions-Flöten-Manufaktur auf die Globalisierung oder..?

 

 Am Fuße  des Schutterlindenberges mit einem schönen halbfreien Blick über Lahr  finde ich das  „ATELIER FÜR FLÖTENBAU“ BERNHARD HAMMIG, jüngste Station auf meiner  Manufak-TOUR! Der Meister Jahrgang 1966  empfängt mich schon am Gartentor und führt mich in sein Reich, wo er nunmehr seit  35 Jahren seine Manufaktur für Böhmflöten ( laienhaft: Querflöten ) in Grenadill, Silber und Gold  für  Kunden weltweit schafft. Meisterwerke aller Varianten umgeben uns in seiner Manufaktur!  Dabei  helfen ihm gegenwärtig drei angestellte Mitarbeiter. Die Tradition  dahinter  geht auf 300 Jahre zurück, als sein  Urgroßvater damals in Freiburg damit begann.

Das "Manufaktur-TamTam" , wie es aktuell stellenweise getrommelt wird, sieht er mit gemischten Gefühlen; die bodenständige Idee der „Manufak-Tour" gefällt ihm da schon besser. Dass schon drei Klangmanufakturen und darunter auch ein geschätzter Flöten-Kollege dabei, macht’s für Ihn sympathisch!

Er selbst, und da sind wir  schon mitten  im Gespräch und bei einem seiner „Probleme“ , beherrscht zwar nach wie vor jeden Handgriff aus dem Effeff, ist aber immer weniger in der Werkstatt tätig, sondern immer mehr am PC und noch mehr  unterwegs.  Denn auch bei Ihm, wie bei fast jeder anderen Manufaktur, kommen die Aufträge nicht  vor die Haustüre gelaufen sondern müssen auf teils weiten Wegen eingeholt werden. Die Verbindung von Tradition mit modernsten Instrumenten in Werkstatt und Vertrieb scheint bei ihm besonders gelungen.

Dazu gehört nicht nur, dass er das „Instrument Internet“ ebenso virtuos beherrscht wie die Instrumente; nicht nur die ersten Websiten eigenhändig gebastelt, sondern auch  damit virtuos  weltweite Kontakte aufbaut! Wobei der online-Verkauf solcher Instrumente eigentlich nicht  funktioniert, die ganze Anbahnung  und Vorbereitung ohne diese Medien kaum noch machbar wäre. Damit verstößt er zwar kräftig gegen die Familientradition, für seinen Vater war schon ein Zeitungsinserat undenkbar; ohne diesen Bruch aber wäre die Fortsetzung der Firmentradition wohl kaum machbar.

So liegt der Exportanteil bei etwa einem Drittel, wobei ein Teil  in die benachbarte Schweiz und Österreich geht, ein  nicht  zu verachtender  Anteil aber auch nach Fernost, China und Japan. Hier wird  dem Unternehmer ein weiterer Spagat abverlangt, da gerade die Chinesen zwar "Deutsche Wertarbeit" sehr  hoch schätzen, gleichzeitig aber ebenso auch einen „Made in China“-Anteil  am Produkt verlangen. In einer subtilen „Arbeitsteilung“ zu realisieren und dabei  die  Urheber-schaft und die handwerklich-künstlerische Handschrift zu sichern, ist schon ein Kunststück!

So treffe ich  hier auf eine Manufaktur, die mit lebendiger Schwarzwälder Tradition schon mit einem Bein in der „Globalisierung“ angekommen ist  ....und  auch vor der Digitalisierung  bestimmt nicht kapitulieren wird.

Eins auf jeden Fall gibt auch Hoffnung, mit einem Sohn und einer Tochter gibt es schon mal zwei potentielle Nachfolger, worum ihn viele  Manufakturkollegen sehr beneiden!!   Zurück auf auf die Eingangsfrage, „..auf die  Globalisierung pfeifen“ , ist also nicht  so das Ding von Manfred Hammig, eher hält er es mit seinen Instrumenten, die auch in einem mächtigen Orchester sich mit leisen aber klaren Tönen behaupten!

Dabei wünsche ich ihm viel Erfolg und viel Freude an der Arbeit und freue mich über den Zuwachs  bei der "Fraktion" der  Klangmanufakturen  bei der ersten MANUFAK-TOUR  im Jahr 2019!

 

© Winbaden/Fleig 2019-01-28

 

Treffen Sie  Hammig

 http://www.hammig-flutes.com/

 

 Noch zwei Blicke in Manufaktur und Repertoire:


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Nun aber Start.....

Nun aber Start ....nach kleiner Verzögerung!

Liebe Freunde, Winbaden- / Manufak-TOUR / Drehorgel- Fans!

 

Wenn ich mich etwas verspätet mit den BESTEN WÜNSCHEN  für ein  „echt gutes, gesundes und WERT-VOLLES  2019 melde, dann hat das verschiedene Gründe.

 

Zum einen durfte ich dank unserer AVG = ABENTEUER-VERKEHRS-GESELLSCHAFT die ersten 4 Stunden des neuen Jahres auf dem a....kalten, zugigen, unwirtlichen  Bahnhof  Herrenalb zubringen.

Dies musste natürlich mental und „ journalistisch“ ( BNN)  verarbeitet werden!  Danke für die zahlreichen „Symbadie-Bekundungen“ dazu !

Zum anderen aber beginnt ja bei uns in Baden das Jahr so richtig mit Dreikönig und  für mich damit, dass ich in meiner Heimatgemeinde Ettlingenweier bei der Jahres- Kunst-Ausstellung  der Fotografin Andrea Fabry bei Beginn und bei der Finissage mit meiner Drehorgel den musikalischen Rahmen geben durfte und zugleich als „EXPONAT“ vertreten war!

 

Wenn das kein gelungenes Startsignal ist?  Nun aber dalli  *   (* alemannisch für : zügig vorwärts)

-  die erste Manufaktur, eine KLANG-MANUFAKTUR schon entdeckt...

- 6  Drehorgelauftritte schon fest gebucht, weitere „Bewerbungen“ in der Pipeline.

 

Ich freue mich mit EUCH/IHNEN  auf:

 

WERTE IN BADEN- entdecken, erleben, erhalten!!

 

Ihr/Euer     Alois Fleig  , WIn-Badener 

 

"BODEN-SCHÄTZE"  wie diesen Bleiglanz (Silbererz) hab ich vor 55 Jahren im Schwarzwald entdeckt !

Heute, wieder als "Schatzsucher" unterwegs,

entdecke ich ganz andere , lebende 

WERTE IN BADEN -"Schätze" am Oberrhein.

 

Kommen Sie mit auf Entdeckertour in unsere HEIMAT!

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Schwarzwald oder Silicon Valley?

Wollen wir uns, unserer Region "Silicon Valley" wirklich antun?

Bemerkenswerte Frage beim Innovationstag  der  SCHWARZWALD AG im Hause der BADENOVA in Breisach

 

Innovationstag  beim WVIB- SCHWARZWALD AG

"Silicon Valley oder Schwarzwald"

Im Hause der BADENOVA-TOCHTER  BADEN-IT Breisach

Am Pult beider Eröffnung:

Dr. Mathias  Nikolay Technik -Vorstand der BADENOVA

 

 

Der Titel der  WVIB –Veranstaltung  im Hause der  BADENOVA - Tochter in Breisach  lautete offiziell ganz neutral: „Silicon Valley oder Schwarzwald“ eine wohl rethorische Frage. Schon in der Eröffnung  durch Hauptgeschäfts-führer Dr. Christoph Münzer stellte dieser mit einer mit Anglizismen gesättigten Einführung schon mal klar. Das Vokabular und die Sprüche des Silicon Valley hätte man schon drauf, aber wollen wir brauchen wir das?

 

Dr. Matthias Nicolay, Technik-Vorstand der gastgebenden BADENOVA AG, unterstrich in seinem Grußwort die hohe Innovationsbereitschaft der Unternehmen hierzulande und verwies auf die überwiegend mittelständisch geprägte Struktur und nicht zu vergessen die mehrhundert-jährige Tradition der Schwarzwälder; die schon erfolgreich Innovationen auf den Weltmarkt gebracht, als vom Silicon-Valley noch niemand sprach!

So kam die höchst bemerkenswerte Frage in der Keynote von Professor Dr. Guido H. Baltes zur Rolle der Start-Ups in Deutschland, sinngemäß: Bevor wir das vielgepriesene Silicon-Valley herbeisehnen, sollten wir uns die Frage stellen: Wollen wir uns  das Silicon Valley  wirklich antun? Das  u.a. bedeutet, dass auch die vielgepriesene Förder-Kultur  darauf hinaus läuft, dass zugunsten von ein paar wenigen Umsatz-Milliardären, die übrige Region ausge-trocknet wird? Auch um den Preis der höchsten Zahl an sogenannter „prekären“ Beschäftigung in dieser Region!

Diese Frage, nicht aus dem Munde eines „Hinterwälders“ sondern von einem Vertreter der Wissen-schaft, der gleichzeitig im Innovationsgeschehen in engstem Kontakt zu den Unternehmen steht und der auch das S.V. aus eigener Praxiserfahrung kennt!

Diese Frage ist auch bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass landauf landab bei Veranstaltungen öffentlicher Institutionen, den Unternehmen oft „Nachhilfe in Sachen Digitalisierung“ dringend angeraten wird und dort auch „Google-Evangelisten“ auftreten, die das hohe Lied des Google-Valley vortragen.

Zu der immer wieder aus Richtung Politik angemahnten Aufforderung zum WANDEL ließ die  Aussage des Profes-sors aufhorchen, dass die mittelständische Wirtschaft in „Ihrer Wandlungsfähigkeit, sogar der Wissenschaft um Längen voraus“ , von der Verwaltung ganz zu schweigen!

Dazu passt eigentlich Aussage des Präsidenten des WVIB- SCHWARZWALD- AG, Thomas Burger, der an anderer Stelle mit Blick auf öffentliche "Nachhilfe-Angebote" in Digitalisierung meinte: „Die Wirtschaft ist nicht behindert, sie wird eher behindert! Was wir brauchen sind keine Belehrungen sondern Infrastruktur und vernünftige Rahmen - bedingungen!“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen ausser, dass dies nur der Vorspann zu einem sehr intensiven Innovationstag war, bei dem  ein Dutzend Unternehmer als Referenten, mehr als 4 Dutzend Unternehmern als Teilnehmer gegenüber saßen; „auf Augenhöhe“ somit kein Slogan sondern bewährte Praxis war.

....und  ganz  aktuell dazu nahtlos anschließend:

 

...digital und auf der Höhe ,die i+e Industriemesse

vom 30. Jan. - 1.Feb. in der Messe Freiburg

 

© Winbaden/Fleig/2018

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BADEN-4.0 - Baden-Valley im "OVAL OFFICE"f

Baden 4.0  Ein starkes Signal - ein dringender Appel !

Die drei großen badischen Familienunternehmen Hubert Burda Media, Europa-Park und die Herrenknecht AG wollen künftig mit gemeinsamen Aktionen den Südwesten und speziell die Oberrhein-Region noch stärker voranbringen. Das ist das Fazit eines generationenübergreifenden Treffens der Firmeninhaber jüngst im Europa-Park in Rust.
Auf Initiative von Hubert Burda trafen sich drei der innovativsten Familienunternehmen Badens mit der Absicht, ihre Interessen künftig stärker zu koordinieren. Neben Roland Mack, Martin Herrenknecht und Hubert Burda nahmen auch deren Söhne Michael und Thomas Mack, Martin-Devid Herrenknecht und Jacob Burda an dem Treffen teil. Eines der erklärten Ziele aller drei Unternehmen ist es, jungen Menschen neue Berufsbilder und Zukunftsperspektiven sowohl in der Medien- und Technologiebranche als auch in der Hightech- und Entertainmentindustrie aufzuzeigen. Dazu soll unter dem Motto „Baden Digital“ eine Konferenz ins Leben gerufen werden, an der sich auch Start Up-Unternehmen sowie die Hochschulen Karlsruhe, Offenburg und Furtwangen beteiligen sollen.
In Zeiten von Disruption und digitaler Business-Transformation ist Innovationsfähigkeit die Voraussetzung für unternehmerisches Wachstum und Zukunftssicherung. Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park: „Uns fehlt in Deutschland oftmals der Mut, uns zu verändern und neu zu erfinden. Wir müssen uns hier in Europa auch bei der Digitalisierung nicht hinter den USA verstecken. Wir haben ein riesiges Potenzial in der Forschung, das es noch stärker zu nutzen gilt. Deutschland ist weit mehr als nur Weltmarktführer im Maschinenbau“. Martin Herrenknecht: „Als Exportnation müssen wir für Fortschritt und ambitionierte Zukunftsperspektiven fighten. Unsere kostbarste Ressource sind top ausgebildete junge Leute, frei von Dogmen mit mutigen Visionen“.
Die Unternehmer beider Generationen waren sich dabei einig, dass vor allem die Nähe zu den Mitarbeitern und die Bodenhaftung die größten Stärken von Familienbetrieben sind. Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park: „Mittelständische Familienunternehmen sind die Treiber der deutschen Wirtschaft. Ich bin sehr froh, dass nun die nächste Generation neue Technologien mit großer Leidenschaft vorantreibt. Darin liegt unsere große Chance für die Zukunft“.
Media-Valley zwischen Schwarzwald und Vogesen
„Fernab der Metropolen hat sich entlang des Oberrheins von Karlsruhe über Straßburg und Offenburg bis Freiburg und Basel ein herausragender Medien- und Technologiecluster entwickelt, der seinesgleichen in ganz Europa sucht“, betont Hubert Burda. „Als Medien- und Technologiekonzern in einem Land mit Kultur und Tradition sind wir kontinuierlich auf kreativen Input, auf gut ausgebildete junge Leute, auf high potentials angewiesen.“ Das Rheintal sei das Media-Valley – so innovativ wie weltweit vielleicht nur noch das Sillicon Valley. Die Region mit dem Rhein als frühem „Kommunikationsstrom“ blicke auf über 1000 Jahre Mediengeschichte, erklärt Burda. Im Dreiländereck erfand Gutenberg den Druck, Schongauer den Kupferstich und in Basel stand die erste Papiermühle. Ferdinand Braun, der als Professor der Physik über viele Jahre an den Universitäten Karlsruhe und Straßburg wirkte, hat mit der Braunschen Röhre die Grundlagen für das Fernsehen geschaffen.
Mit zusammen über 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro gehören die drei badischen Unternehmen Hubert Burda Media, Europa-Park und die Herrenknecht AG zu den wirtschaftlichen Schwergewichten in Baden. Die „Big Player Badens“ beschlossen einen künftig regelmäßigen direkten Austausch untereinander.     

Soweit die Meldung aus dem Hause Europa-Park.       

-  Dazu ein Kommentar von WINBADEN.DE- WERTE-IN-BADEN :

 

 

Starkes Bild mit starker Botschaft und historischer Bedeutung: Am "OVAL- OFFICE BADISCHER WIRTSCHAFT" Zwei aktive Generationen der drei stärksten Traditions- / Familien-Unternehmen mit einer klaren gemeinsamen  Ansage zu der vielleicht größten Herausforderung der Industriegesellschaft !


Ein klares "WIR SCHAFFEN DAS", das glaubwürdig und  vertrauensweckend für die drei Unternehmen wirkt.

Noch wertvoller, wenn davon auch die nicht ganz so starken Mittelständler der Region "mitgenommen" werden!

 

Und ein großer Wunsch, wenn das  auch bedeutet : "Wir schaffen das, ohne dass bei diesem Prozess die traditionell gelebte badische Unternehmenskultur unter die Räder kommt bzw. über Bord geschmissen wird!       Sind das nicht auch   WERTE in BADEN , um die uns andere Regionen beneiden?

 

Wie bewerten, wie sehen Sie diese Aktion ?  Ihre Meinung ist uns wertvoll 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
 
    

 

 
 
 
    
  

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FOX-Starke Frau -Starke Biere-

BRAUMANUFAKTUR  FOX – Starke Frau mit starken Bieren!

 

Unterwegs zu einer BRAU-MANUFAKTUR auf der Hauptstraße  in Mahlberg, quasi  heimatlichen Gefilden, kommt mir  die Frage: Wieviel  Brauereien hast du schon kennen gelernt. In zweieinhalb Jahrzehnten hauptberuflich in der Getränkeindustrie zwischen Flensburg und Lörrach waren es wohl schon an die Hundert, danach bis heute sicher noch einmal zwei Dutzend!  Aber so wie diese sah noch keine aus!

Da steht die Braumeisterin, aus Belgien der Liebe wegen nach Baden gekommen, und lädt mich in das schmucke Einfamilienhaus, den Firmensitz der  FOX-REYNAERT BIIERMANUFAKTUR ein. Gebraut wird woanders in einer kleinen Brauerei, gesteht Sie und kredenzt mir zur Begrüßung

ein Diva Nostra, eine der Spezialitäten des Hauses.  Eine europäische Zusammenarbeit, wie man sich diese nicht nur beim Bier wünschen würde. Ihre Erfahrungen mit deutschen Behörden, die bei den Buchstaben auf dem Etikett und bei den  gelungenen Rundungen der Flasche den Mikrometer besonders genau anlegen, erwähnt Sie nur beiläufig wie andere Hürden. Wohl deswegen, weil auch diese nur dazu beigetragen haben, diese Frau noch stärker zu machen als  sie wohl schon immer war.

Zum Etikett, genauer zum „Fox„ klärt sie mich freundlich auf, dass  dahinter Ihr Name Veronique Reynaert steckt, Reinecke Fuchs also. Bevor wir dazu kommen, wie Sie dazu gekommen als Tänzerin aus Westflandern in der Ortenau zur Brauerin zu werden,  kredenzt Sie mir ein starkes Stück, ihr TRIPEL BLOND. Dies zelebriert die erfolgreiche  BIersommeliere in ihrem heimeligen Probierstüble.  Mit dreifacher Malzmenge eingebraut entwickelt es seine 8% Alkohol aber vor allem sein einzigartiges Aroma und seine Lebendigkeit in einer Flaschen-gärung und –Reifung! Ein Bier, das von Kennern wie Champagner gewürdigt und genossen wird! Wenn ich gestern noch auf das hehre „Reinheitsgebot“ geschworen hätte, nach diesem Geschmackserlebnis würde ich einen Toast aufbringen, auf das was dieses Gesetz uns vorenthält!

Was mich dann aber fast noch mehr beeindruckt als die starken Ergebnisse ihrer Braukunst, ist der Hintergrund. Dass ein Tumor am Stammhirn, der zwar erfolgreich therapiert  aber immer noch mit chronischen Kopfschmerzen plagt, den Impuls gab für diesen Weg.

 

Seine ganze Energie in das Bierbrauen und das Voranbringen der kleinen Firma mit  soviel Ausstrahlung und Engagement einzubringen, ist schon imponierend. Das Ganze dann noch als „Schmerztherapie“, das ist schon einmalig; starke Biere von einer starken Frau!

Einmal mehr ziehe ich beeindruckt weiter auf meiner „Manufak-TOUR“  und  freue mich auf meine nächste Station, noch nicht wissend , dass mich dort ein ganzes Team starker Frauen erwartet!

 

©  Winbaden/Fleig 2018

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Entdeckungen, Begegnungen, Ereignisse in der Region

Werte in Baden zu Gast bei der Wertekommission e.V. im Burda Museum

 

 

Thema: Compliance: gelebte Werte-Konformität oder Feigenblatt?

 

 

 

 

Unter dieser Überschrift hatte die  Wertekommission e.V.  ins BURDA - Museum Baden-Baden eingeladen. Die Führung durch die aktuelle  Ausstellung als hochwertige Einstimmung für ein hochkarätiges Auditorium, danach die  Begrüßung  durch den Gastgeber des Abends , Oliver Striebel Partner und NL-Leiter der PRICEWATERHOUSECOOPERS  AG, Karlsruhe und Daniela Bechtold Vorstandsmitglied der Wertekommission e.V. Anspruchsvoll auch der Slogan: >Wertschöpfung durch Wertschätzung<. Die Überraschung kam gleich vorweg, die Abstimmung beim Eingang ergab, dass fast die Hälfte der Teilnehmer die Titelfrage mit Feigenblatt beantworteten. Pikant oder? Aber da waren sicher die Anderen damit gemeint und nicht die Anwesenden!

 

 

Das Podium kompetent besetzt mit PWC-Vorstand Prof. Winkeljohann, Fr. Prof. Peus, Stiftung Deutsche-Sporthilfe-Vorstand Ilgner, und immerhin ein Vertreter des „operativenGeschäfts“ , Frank Marrenbach CEO Oetker Collection.Er übernahm es dann auch, die Diskussion zwischendurch aus den Höhen auf die Ebene der Unternehmenspraxis herunter zu holen. So z.B. mit der Frage, ob man bei der Führungskräfteauswahl wirklich dem „werte-bewussteren“ Kandidaten oder nicht doch dem eloquenteren und durchsetzungsstärkeren Kandidaten den Vorzug gibt? Nicht zuletzt Dank einiger  Beiträge  aus dem Publikum, wurde die Panel-Diskussion mit Praxisbezug angereichert und auch die Antwort auf dieTitelfrage angemahnt!

 

Soweit die Veranstaltung; mehr dazu:  www.wertekommission.de

 

Jedoch wie sehen Sie es?  O-Ton aus der  Praxis:

 

A. Werkleiter internat. Unternehmen: „Wenn ich heute dem örtlichen Roten Kreuz oder Feuerwehr ein paar hundert € zukommen lasse (wie Jahrzehnte praktiziert), dann hab ich eine Mordsprozedur oder die Complianceabteilung am Hals“

 

B. Mittelständler: „Wenn ich Tag für Tag Compliance praktiziere, dann wissen meine Führungskräfte, was ich meine und was ich  haben will!

 

C. Und Sie ? Wie sehen Sie es?