Klangvoll und mit neuen Ideen gestartet

Dreikönigs-Drehorgel Konzert im Ettlinger Schloss mit guter Resonanz

 

Gleich zweifach gute Resonanz  bei meinem Drehorgel-Konzert an Dreikönig. Die  Akustische Resonanz im Südfoyer des Ettlinger Schlosses überraschte auch den  Gastgeber  Dr. Determann, Kulturamtsleiter und veranlasste mich bei ihm den Raum  für einen weiteren Auftritt  vorzubuchen!  Aber auch die Besucherresonanz war sehr gut und veranlasste weit über  100  Besucher nicht  nur  den Klängen zu lauschen, sondern sich auch  auch zum Thema  Kulturerbe  Orgelbau zu informieren. Interesse fand  auch das Innenleben und das Projekt.   https://www.winbaden.de/manufak-tour/  Bereits heute  zeichnet sich ein Reihe von Drehorgelauftritten ab!

Nach  Neujahrsempfang  bei Stadt Ettlingen und IHK mit zahlreichen  ermutigenden Gesprächen  ist nun  auch bei winbaden.de  das neue Jahr gut in Schwung gekommen. Noch im Januar stehen Besuche  an u.a. bei MACK-Rides, Burger-Gruppe und Nussbaum-Gruppe und   interessanten MANUFAKTUREN!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen Partner, Freunden und Besuchern  ein GUTES NEUES JAHR wünschen!

Ein Schwerpunkt wird auch sein  unter der Flagge  https://www.winbaden.de/auf-gleicher-wellenl%C3%A4nge/  neue Partner mit  ähnlichem Engagement zu entdecken!

Schon für   kommenden Sonntag möchten unter diesem Motto wir einladen zum  „Tag der Offenen Tür“  beim www.eurodistrict-pamina.eu  nach Lauterburg!

 

Auf Wiedersehen  bei Pamina.... oder irgendwann bei WinBADEN / Manufak-TOUR !

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Klangvoller Welt-Kulturerbe-Status für den Orgelbau

Für die Oberrhein-Region von ganz besonderer Bedeutung, Initiative ging von Baden aus

 

Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es für die Deutsche Orgelstraße, die das Projekt initiiert und vorangebracht hat, einen  besonderen Grund zum Feiern. Die UNESCO –Kommission in Paris  hat dem Orgelbau und der Orgelmusik den Status des  IMMATERIELLEN KULTURERBES verliehen.

 

Dem Projektleiter Wolfgang Brommer und der Waldkircher Orgelstiftung, mit dem wir  seit Jahren freundschaftlich verbunden sind und ebenso Prof. Michael Kaufmann, der das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, unseren herzlichen Glückwunsch zu diesem klingenden Erfolg.

 

Wenn auch der Status dem Orgelbau in seiner Gesamtheit gewidmet, so hat diese Auszeichnung für die Oberrhein-Region eine ganz besondere Bedeutung; nicht nur weil das Projekt aus der Region heraus, aus dem Orgelstädtchen Waldkirch betrieben worden ist. Nicht nur die Zahl der historisch wertvollen „Orgelbauwerke“ und klangvolle Namen wie „Silbermann“ sind mit der Oberrheinregion eng verbun-den, auch  die Orgelbau-Werkstätten reihen sich links rechts des Rheins zwischen  Basel und Bruchsal wie eine  Perlenkette!

 

Besondere Bedeutung und starke Ermutigung ist dieses Prädikat auch für das Projekt https://www.winbaden.de/manufak-tour/ . Nicht erst seit heute stellen die  Orgelbauer eine herausragende klangvolle Gruppe unter den MANUFAKTUREN am OBERRHEIN dar. Mit Ihnen hat nun nach  der „handwerklichen Glaskunst, den

BLOG- Orgel-Kulturerbe

 

Dem Projektleiter Wolfgang Brommer und der Waldkircher Orgelstiftung, mit dem wir  seit Jahren freundschaftlich verbunden sind und ebenso Prof. Michael Kaufmann, der das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, unseren herzlichen Glückwunsch zu diesem klingenden Erfolg.

 

Wenn auch der Status dem Orgelbau in seiner Gesamtheit gewidmet, so hat diese Auszeichnung für die Oberrhein-Region eine ganz besondere Bedeutung; nicht nur weil das Projekt aus der Region heraus, aus dem Orgelstädtchen Waldkirch betrieben worden ist. Nicht nur die Zahl der historisch wertvollen „Orgelbauwerke“ und klangvolle Namen wie „Silbermann“ sind mit der Oberrheinregion eng verbun-den, auch  die Orgelbau-Werkstätten reihen sich links rechts des Rheins zwischen  Basel und Bruchsal wie eine  Perlenkette!

Besondere Bedeutung und starke Ermutigung ist dieses Prädikat auch für das Projekt https://www.winbaden.de/manufak-tour/. Nicht erst seit heute stellen die  Orgelbauer eine herausragende klangvolle Gruppe unter den MANUFAKTUREN am OBERRHEIN dar. Mit Ihnen hat nun nach  der „handwerklichen Glaskunst, den Schmuck-manufakturen, mit den Orgelbauern die dritte Gruppe diesen Status erreicht.

Ein starkes Argument dafür, der ManufakTOUR am Oberrhein, den Status „Regionales Kulturerbe“ zu gewähren. Um diesen bewirbt diese sich nicht bei der UNESCO in Paris, sondern bei Menschen und Institutionen in der Region!

 

In der Dorfkirche  am Kaiserstuhl - Orgelbaumeister Jäger (l) & Brommer (r)-  Eine der größten Orgeln in Süd-Korea

____________________________-auch Initiator des Kulturerbe-Projektes -    _________________________


Diese Auszeichnung nimmt  der winbaden.de -Betreiber und passionierte Drehorgler  Alois Fleig zum Anlass für ein „Ständchen“!Nach dem Motto “ Kleine Schwester“(Drehorgel)  gratuliert der Königin der Instrumente (Orgel)  gibt es am 6. Januar (Dreikönig) von 14.00 -16.00 beim Tag der offenen Tür des MUSEUMS Ettlingen im Südfoyer  des Schlosses stimmungsvolle Drehorgelklänge. In den Spielpausen gibt es Informationen zum Kulturerbe-Orgelmusik, zur Deutschen Orgelstraße, zur Waldkircher Orgelstiftung und zur „Manufak-TOUR am Oberrhei

 

https://www.unesco.de/kultur/2017/orgelbau-und-orgelmusik-sind-unesco-immaterielles-kulturerbe.html

 

https://www.deutsche-orgelstrasse.de/

 

https://www.winbaden.de/manufak-tour

 


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Eurobadisch statt altbadisch, Landesverband BADEN i.E.

 

Ein bemerkenswert "symbadischer" Jubiläums-Empfang in der Durlacher Karlsburg

 

 

 

Karlsruhe/Ettlingen,  09.12. 2017

 

 

 

Ein schöner Anlass , 25 Jahre Landesvereinigung Baden in Europa führte gut 150  Badener  in die Karlsburg ; Prominente  wie Prinz Bernhard von Baden und Alt-OB Seiler, Gründungsmitglieder und auch „einfache Freunde der „badischen Sache“!

 

Fast staatsmännisch die Begrüßungsansprache des 85-jährigen Präsi-denten Prof. Robert Mürb, Präsident von Anfang bis heute, der sichtlich erfreut zahlreiche Weggefährten aus 25 Jahren begrüßte. Wie man es von Ihm nicht anders erwartet, war er auch heute gut vorbereitet mit ZDF, Zahlen, Daten, Fakten zum Thema des Verbandes, der (un)gerechten Verteilung zwischen den Landesteilen. Auf den Punkt gebracht: In zwei Punkten herrscht pari, der Bevölkerungszahl und dem Steueraufkommen, in fast allen anderen Bereichen, teils gravierende Differenzen!

 

Nicht bissig aber deswegen noch lang nicht ohne Biss, mit badisch ver-schmitztem Augenzwinkern, übernahm Gründungsmitglied und Vizeprä-sident Michael Obert, heute Baubürgermeister wie Mürb vor 25 Jahren, die Aufgabe der Bilanz über die 25 Jahre Verbandsarbeit! Dass diese das Bohren ausgesprochen dicker Bretter in ausgesprochen hartes Holz wiedergab, überraschte nicht. Dass aber doch einige Löcher, sprich Korrekturen gelungen sind, konnte Obert ebenso vorweisen, wie auch auf humorvolle Weise  landespolitische Rätsel auflösen. So zum Beispiel , dass sich hinter den drei Buchstaben SWR: Schwäbisch-Württembergischer-Rundfunk  verbirgt!

 

Offensichtlich eine „diebische“ Freude stand Robert Mürb  ins Gesicht geschrieben, wie er mit  verschmitztem Lächeln als Festredner  einen Schwaben direkt aus der Europa-Zentrale, EU-Kommissar Günter Oettinger ankündigte. Was viele weder von  schwäbischen MP noch von einem EU-Kommissar erwartet haben, war dann eine wohl ausgewogene „Laudatio“ auf  Baden. Wäre ein hohes Amt in Baden zu vergeben gewesen, wäre dies als erfolgreiche Bewerbung durchgegangen. Das beste aber dann zum Schluß  die Quintessenz auf den Punkt gebracht: ....Baden ein starkes Stück Europa!  Sagt es,  tritt ab vom Podium... setzt sich an den  Konzertflügel  und stimmt  das Badner-Lied an,  das  er dann später textsicher bis zur dritten Strophe schmettert.

 

Da war um ein Haar die Regie durcheinander gebracht, da passte dann nur noch ein gepflegter Stehempfang auf diesen gelungenen Festakt!

 

 

 

© Alois Fleig/winbaden.de 12/2017  Fotos: Rüdiger Homberg

 

 

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100 Jahre Unternehmertum zu 100 Hightech-CEOs

 

Higtech-SUMMIT  der bw-con im EUROPAPARK zu Industrie 4.0

 

Mehr als 1000  Teilnehmer  aus Wirtschaft und Industrie Baden-Württembergs  kamen auf  Einladung der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V. (bwcon) in den EUROPA-Park im badischen Rust.  Zum abschließenden  Galaabend und zur Preisverleihung des CyberOne Hightech Awards  kam auch noch die Chefin des mitveranstaltenden Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau , Frau  Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Einen ganzen Tag konnten sich  im Confertainement Center des Europa-parks in Workshops  und Sessions Wissenschaftler, Unternehmer, Studenten und Inter-essierte zum Thema „Digitale Transformation“ und „INDUSTRIE 4.0“austauschen. „Speed-Dating“ zwischen CEOs und jungen Talenten“ war angesagt, mehr als 50 Aussteller boten einen zusätzlichen Überblick auf die Akteure aus der Region zu diesem spannenden Thema

Einen  hochinteressanten Kontrapunkt zu den über 100 präsentierten und präsentierenden vorwiegend jüngeren CEOs boten die beiden Keynotes zweier  badischer Unternehmerlegenden, die zusammen etwa 100 Jahre aktives Unternehmertum darstellten.

Roland Mack , Gründer und Inhaber des Europa-Parks  und Martin Herrenknecht , Gründer  undVorstand der Herrenknecht AG, beide  Absolventen der Technischen Hochschule Karlsruhe, heute KIT,  stellten beide deutlich heraus, dass 50 Jahre Tradition und Traditionsbewusstsein kein Hindernis darstellen, hochinnovativ und auf dem aktuellsten Stand der Technik, also auch der Digitalisierung zu stehen!

In unterschiedlicher Akzentuierung, hier weltläufig dort robust mit deutlich badischem Akzent, stellten beide klar, dass badische Unternehmer –und da sprachen sie nicht nur für die eigenen Unternehmen- weder aus Stuttgart noch aus Berlin oder Brüssel Belehrungen oder "Nachhilfe" brauchen. Was sie jedoch brauchen und fordern sind vernünftige Rahmenbedingungen, Infrastruktur  wie z.B.  Internetanbindung.

Schade, dass die Ministerin dies nicht  gehört, das zu diesem Zeitpunkt noch nichtanwesend.  Was  Herrenknecht am Herzen lag und von ihm auch deutlich angesprochen wurde war, dass hierzulande auch Großprojekte noch funktionieren. und dass dort wo es klemmt und knirscht  wie beim Rastatter Bahntunnel-Fiasko, die Ursachen woanders liegen und auf keinen Fall bei den badischen Tunnel-Bohr-Maschinen!

Als höchst bemerkenswertes Votum zu Unternehmenstradition und Fortschritt stellte  Dr. hc. Roland Mack, die "Wurzeln" seines Unternehmens heraus. Wie  der  größte Freizeitpark Europa mit dem Größen zusammenhängenden  HotelResort   vor über 100  Jahren sich aus einer Manufaktur, einer handwerklichen Wagnerei entwickelt hat, ist schon eine ziemlich einmalige Erfolgsstory.* Dass dieses immer noch der Familie gehörende Unternehmen, die MACK-Rides in Waldkirch sich zu einem hoch- erfolgreichen Weltmarktunternehmen  in Sachen Fahrgeschäfte entwickelt hat. Bezeichnend dafür, dass wir  vor  20 Jahren noch nach USA  gepilgert sind, um zu sehen was Disneyland bietet und heute diese und Parks aus aller Welt ins badische  kommen ,um zu sehen, was wir  bieten, so Roland Mack.

 

Wem noch nicht restlos klar war, dass er hier auf dem Higtech-Gipfel (Summit!), den  konnte dann ein „Flug über Europa“ mit dem neuen Voletarium  restlos überzeugen! Ein grandioses Erlebnis! Ein Beispiel für badische "Gipfel-Leistungen"!

 

(c) Alois Fleig winbaden.de  / Fotos bwcon

 

 

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Schwarzwald AG , mehr als ein Industrieverband!

BLOG –Schwarzwald-AG  Hauptversammlung.

 

 

 

-                Zu den bemerkenswerten Fakten einer HV hier die offizielle PM:

 

 

 

Thomas Burger folgt auf Klaus Endress als Präsident der wvib Schwarzwald AG

 

Freiburg, 10.11.2017: Thomas Burger, Geschäftsführender Gesellschafter der Burger Group in Schonach, ist neuer Präsident der wvib Schwarzwald AG. Der 56jährige Familienunternehmer in fünfter Generation steht als langjähriges wvib-Mitglied in der Tradition einer liberal verstandenen sozialen Marktwirtschaft und für die Themen Familie, Globalisierung, Technologie-Transfer und Stärkung des ländlichen Raums. Burger ist Nachfolger von Klaus Endress (Endress+Hauser). Nach neun Jahren an der Spitze des 1946 gegründeten Industrienetzwerks übergab Klaus Endress den Staffelstab im Rahmen der Hauptversammlung in Freiburg am 10. November 2017. Endress wurde für sein Engagement für Familienunternehmen, aber auch für Demokratie und Marktwirtschaft vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz – persönlich überreicht von Finanzministerin Edith Sitzmann – ausgezeichnet. Der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Prof. Hans-Jochen Schiewer verlieh Klaus Endress die Ehrensenatorenwürde der Universität.

 

- Die Positionierung eines Verbandes in Schwarzwälder Präzision:

 

Vor fast 500 Gästen im Freiburger Konzerthaus hielt Burger ein Plädoyer für einen selbstbewussten, breit vernetzen industriellen Mittelstand im ländlichen Raum, der mit liebgewonnenen Klischees vom „schutzbedürftigen Mittelstand“ aufräumen müsse. Der industrielle Mittelstand sei zentraler Leistungsträger, Steuerzahler und Arbeitgeber im ländlich dominierten Baden-Württemberg. Dennoch tue der Staat so, als müssten Unternehmer mit zahlreichen kleinteiligen Förderprogrammen und behördlichen Sprechstunden zum Jagen getragen werden, um den Strukturwandel nicht zu verschlafen. Burger betonte: „Der Schwarzwald schläft nicht – und schon gar nicht bei den existenziellen Fragen wie Digitalisierung oder Elektromobilität“. Sein Appell: „Die Steuereinnahmen sprudeln, weil die Wirtschaft läuft. Hören wir mit der staatlich subventionierten Verbreitung von Panik auf. Schaffen wir lieber den Soli ab und bauen unsere Infrastruktur und unser Bildungssystem kraftvoll aus! Und verschonen Unternehmer mit Bürokratie.“                                         Mit einem „Alles bleibt anders“ umriss Thomas Burger die Zukunft des Verbandes, der sich ab sofort offiziell wvib Schwarzwald AG nennt. „Wir sind sympathisch und erdverbunden wie der Schwarzwald – mit weltweit über 250.000 Beschäftigten und rund 50 Mrd. Umsatz aber international und stark wie ein Dax-Konzern. Wenn wir kompakt und abgestimmt auftreten, können wir gemeinsam viel weiter kommen.“

 

 

 

- Zur Wahrnehmung das „Stimmungsbild“ eines  Beobachters / Gastes:

 

 

 

Der Rahmen und der ganze Ablauf im Freiburger Konzerthaus hätte auch für eine AG oder DAX-Unternehmen gut gepasst. 

 

Die „Besetzung“ mit externer Prominenz ebenso, wenngleich manch einer sich auf MP Kretschmann gefreut hat, dieser sicher auch badisches Selbstbewusstsein gut aufgenommen hätte. Die Vertretung mit der Finanzministerin Zitzmann gut gelungen und gleich noch mit deren Wahlkreis Freiburg einen recht seltenen badisch-regionalen Bezug zum Landeskabinett hergestellt.

 

So kann auch die Verbandsführung auf große Erfolgs-Shows und laute Ansagen verzichten und dezent in einem Chart dokumentieren: Wir sind einfach gut.Betonung auf WIR Punkt!

 

Für einen  Beobachter, der über ein Dutzend Verbands-Events überregionaler Verbände am eigenen Leibe erfahren, war die Stimmung und die Gestaltung bemerkenswert "showarm" und dafür echt!

 

Der eben vollzogene „Wachwechsel“ in der Präsidentschaft erinnert an eine sorg-ältig vorbereitete Bilderbuch-Nachfolge in einem soliden Schwarzwälder Familien-Unternehmen. Der „Neue“ wird nicht aus dem Hut gezaubert oder in einer Kampf-abstimmung gekürt, sondern ist schon eine Weile in der Firma tätig und hat sich schon in der Firmenleitung bestens eingearbeitet. Somit auch kein Profilierungsdruck zwischen dem Scheidenden weltgewandten Schweizer und dem boden ständigen Schwarzwälder, die beide aus verschiedenem Holz geschnitzt, einiges gemeinsam haben.

 

Die Wahrnehmung der Mitglieder, wie eine große Familie oder wie sagte der neue Präsident doch am Mittag: Arbeits-Gemeinschaft – WERTE-Gemeinschaft-Schicksals- Gemeinschaft ! 

 

Beim Blick auf die Uhr sagt , dass es leider Zeit zum Zug ist. Apropos Uhr ,der Ablauf wie ein Schwarzwälder Uhrwerk! .. und die „ticken richtig“ und das über  viele  Jahrzehnte!

 

 

 

 

Alois Fleig /Winbaden-redaktion 

 

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Unterwegs zu MACHERN und MANUFAKTUREN

BLOG – Unterwegs zu MACHERN und Manufakturen.....Herr Lehmann in Lahr

 

Unterwegs in BADEN  zu Machern und Manufakturen habe ich an einem goldenen Oktobertag  gleich doppeltes Glück und treffe in einer Person gleich Beides.

Im Herzen meiner Heimatstadt Lahr im Schwarzwald, neben dem historischen roten Rathaus, dem "alde Rothus",  und dem ebenfalls historischen Gasthaus zum Löwen entdecke ich  HERR LEHMANN ein Zigarrengeschäft? 

Beim Eintritt  stelle ich fest, dass das nur zum Teil stimmt, in Wirklichkeit stehe ich in einer Zigarren-Manufaktur , der letzten ihrer Art  in Baden oder gar  deutschlandweit! Mit eigenen Augen schaue ich einer Zigarrenmacherin über die Schulter und erlebe, wie  gerade die „Lehmann N.5" als Wickel entsteht. Genauso wie  ich es mich vor  60 Jahren schon fasziniert hat, als im Nachbarort  in jeder Straße mindestens eine „Zigarrenfabrik“ war und ich meiner Tante in der Zigari zuschauen durfte.!

Gregor Grüb, der Chef,  Jahrgang 1974  mit  6 Jahren von Düsseldorf  nach Lahr gekommen, begrüßt mich und nimmt sich die Zeit, mir seine Manufaktur kurz zu zeigen.

 

Alois Fleig- Winbaden : 

Wie kommt man auf so eine Idee, hineingeboren sind Sie ja nicht; die Zigarrenmacherei ist ja auch in Lahr schon seit Jahrzehnten passe´.

Gregor Grüb - HERR LEHMANN:

.., nicht ganz passe´ denn hier stehen wir in einer Zigarrenmanufaktur, die wenige Kilometer im Nachbarort  Seelbach ohne Unterbrechung bestanden und produziert hat; und arbeitet  nun hier nahtlos weiter. Wie ich dazu gekommen bin?

Mit  19 Jahren von Lahr weg, habe ich von der ganzen Tabakgeschichte in Lahr  eigentlich nicht mehr viel mitbekommen.

Nach verschiedenen beruflichen Stationen seit  2010 wieder in Lahr als Geschäftsführer der Firma Oskar Weil (Abrazzo), ergab es sich - wie hier in Baden so üblich- bei einem genussvollen Essen mit einem Geschäftspartner

beim Anstecken der Zigarre der freundschaftliche Hinweis, dass der  Hersteller der Zigarre in Kürze  aufhören wird.  Das war die Initialzündung. Der Entschluß war gefasst: "Wir lassen dieses badische Kleinod nicht aussterben, wir machen weiter!" Dann gings nach Seelbach zu einem 80- jährigen, der mit seiner Frau zusammen schon sein Leben lang das Geschäft betrieben hat.  Dann gings ans RECHNEN und Lokalitäten suchen und so weiter....

 

Alois Fleig-Winbaden

Was war es dann mehr, Geschäft oder Liebhaberei? Business oder Tradition?

 

Gregor Grüb - HERR LEHMANN:

Es war sicher von Anfang an von all dem etwas  dabei, es war aber und ist auch heute zuerst einmal  eine ganz rationale Firmengründung mit Businessplan und allem was dazugehört. Aber den Impuls gab dann doch ein kräftiger Schuss Tradition und Spaß an der Sache!

 

Alois Fleig-Winbaden:

Was bedeutet der Standort, die Region für Sie, für Ihr Geschäft?

 

Gregor Grüb - HERR LEHMANN:

Der Standort hier ist gleich mehrfach bedeutungsvoll, gleich zweifach hier verwurzelt. Zum Einen handelt es sich um ein Traditionsunternehmen, das seit  Generationen am Ort  bestanden hat und nur wenige Kilometer „verpflanzt“ und mit dem Original-Equip-ment mit den traditionellen Produkten unverändert fortgeführt wird. Zum Anderen liegt auch  unsere Rohstoffbasis auch hier vor der Haustüre, im Herzen von Mittelbaden. Wir verarbeiten ausschließlich  Tabak, der hier  in der Nachbarschaft heute noch angebaut und veredelt wird. Hinzu kommt, dass  die Stadt auch von der „Badischen TABAK-MANUFAKTUR ROTHÄNDLE  geprägt wurde; auch die Historie der „Schächtele-Stadt“  in puncto Verpackung spielt hierein. Auch unsere „Zigarre-Kischtle“ kommen nicht aus China oder sonst woher sondern sind MADE in BADEN in einer echten MANUFAKTUR!

 

Alois Fleig-Winbaden:

Was macht Ihnen die Freude am Unternehmen aus, was  für Sie den Charme an diesem sehr speziellen Business?

 

Gregor Grüb - HERR LEHMANN:

Das sind auch mehrere Punkte. Da ist zuerst einmal die Freude, daran, dass das Geschäft sich positiv entwickelt, dass wir den „Break Eaven“ schon früher erreicht haben als geplant. Dann aber ist es mit der Kundschaft die Verbindung von Genuss und Entschleunigung  und auch noch Stolz auf eine sehr selten gewordene Tradition!

 

Alois Fleig-Winbaden:

Würden Sie mir beziehungsweise einem Kollegen, der hochwertige Edelbrände produziert, recht geben, dass diese anspruchsvolle qualitätsbewusste Genießer-Kundschaft, den Wert solcher Produkte und die Arbeit dahinter wertzuschätzen weiß?   Ganz im Gegensatz zur „Geiz-ist-geil“ Einstellung in anderen Bereichen!

 

Lieber Herr Grüb, ich wünsche  Ihrer Zigarren-Manufaktur weiter eine positive Entwicklung und Ihnen weiterhin viel Freude bei der Pflege einer badischen Unternehmenstradition! Herzlich willkommen als  jüngste Station auf der

Manufak-TOUR am Oberrhein-

 

www.Herr-Lehmann.com


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Ein bemerkenswerte Allianz für Einigkeit.Recht.Freiheit!

Abschlußkundgebung der WVIB-Initiative E.R.F. in Denzlingen


Auf den Angriff linker wie rechter Populisten gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft hat sich ein breites Bündnis aus allen gesellschaftlichen Bereichen hinter die vom Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) initiierte Kampagne „Einigkeit.Recht.Freiheit.“ gestellt. Heute zogen die Vertreter dieser besonderen Allianz bei der Abschlussveranstaltung der Kampagne in Denzlingen Bilanz und riefen dazu auf, am 24. September die Demokratie zu stärken und wählen zu gehen.
 
Mit über 1.000 Online-Unterschriften, hunderten Menschen hinter dem blauen Banner der überparteilichen Initiative, persönlichen Zeitungsanzeigen der wvib-Chefs, unzähligen Likes und Kommentaren in den sozialen Medien und vielen kreativen Aktionen unterstützten wvib-Mitgliedsunternehmen und Freunde die im März gestartete Initiative.
 
Bei der Abschlussveranstaltung zogen wvib-Präsident Klaus Endress und Präsidiumsmitglied Thomas Burger, Burger-Gruppe, Schonach, zusammen mit prominenten Unterstützern der Initiative ein gemeinsames Fazit, darunter Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin Regierungsbezirk Freiburg), Josha Frey (Landtagsabgeordneter und Präsident des Oberrheinrats), Moritz Pohle (Pulse of Europe Freiburg) und Prof. Dr. Lars Feld (Direktor des Walter-Eucken-Instituts und „Wirtschaftsweiser“). Vor dem Kultur- und Bürgerhaus illustrierten einhundert aus Zellophan gefaltete Kraniche mit Kernsätzen aus dem „Manifest der Schwarzwald AG“ und persönlichen Statements von bekannten Unternehmern die Vielfalt der Kampagne. Diese sei damit als solche beendet, der Einsatz der Schwarzwald AG für Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft werde zukünftig aber eher zunehmen, um das Thema nicht falschen Propheten mit schlichten Parolen zu überlassen, so wvib-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer. Der wvib appelliert: „Wählen Sie am 24.9. demokratisch!“
 Eine besondere Allianz für Einigkeit.Recht.Freiheit.

Auf den Angriff linker wie rechter Populisten gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft hat sich ein breites Bündnis aus allen gesellschaftlichen Bereichen hinter die vom Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) initiierte Kampagne „Einigkeit.Recht.Freiheit.“ gestellt. Heute zogen die Vertreter dieser besonderen Allianz bei der Abschlussveranstaltung der Kampagne in Denzlingen Bilanz und riefen dazu auf, am 24. September die Demokratie zu stärken und wählen zu gehen.
 
Mit über 1.000 Online-Unterschriften, hunderten Menschen hinter dem blauen Banner der überparteilichen Initiative, persönlichen Zeitungsanzeigen der wvib-Chefs, unzähligen Likes und Kommentaren in den sozialen Medien und vielen kreativen Aktionen unterstützten wvib-Mitgliedsunternehmen und Freunde die im März gestartete Initiative.
 
Bei der Abschlussveranstaltung zogen wvib-Präsident Klaus Endress und Präsidiumsmitglied Thomas Burger, Burger-Gruppe, Schonach, zusammen mit prominenten Unterstützern der Initiative ein gemeinsames Fazit, darunter Bärbel Schäfer (Regierungspräsidentin Regierungsbezirk Freiburg), Josha Frey (Landtagsabgeordneter und Präsident des Oberrheinrats), Moritz Pohle (Pulse of Europe Freiburg) und Prof. Dr. Lars Feld (Direktor des Walter-Eucken-Instituts und „Wirtschaftsweiser“). Vor dem Kultur- und Bürgerhaus illustrierten einhundert aus Zellophan gefaltete Kraniche mit Kernsätzen aus dem „Manifest der Schwarzwald AG“ und persönlichen Statements von bekannten Unternehmern die Vielfalt der Kampagne. Diese sei damit als solche beendet, der Einsatz der Schwarzwald AG für Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft werde zukünftig aber eher zunehmen, um das Thema nicht falschen Propheten mit schlichten Parolen zu überlassen, so wvib-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer. Der wvib appelliert: „Wählen Sie am 24.9. demokratisch!“
 Eine besondere Allianz für Einigkeit.Recht.Freiheit.

Anmerkung der Redaktion:

Im Umfeld der Kundgebung konnten wir mit Dr. Christoph Münzer , Haupgeschäftsführer des WVIB  ein Interview führen zu Fragen BADEN und OBERRHEINREGION auch zum aktuellen THema "Entsendgesetzregelungen"! In Kürze hier!
 

Die "Schwarzwald-AG" und starke Verbündete bei der Kundgebung zum Kampagnenabschluss!

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Baden mit Blick nach vorn...in der OberrheinRegion!

 

Vortrag im Rahmen der Heimattage 2017

von Dr. Sven von Ungern-Sternberg

Präsident des Landesverein Badische Heimat e.V.

Regierungspräsident Freiburg a.D.

in Karlsruhe , Prinz-Max-Palais

 

Titel: "Badens künftige Rolle am Oberrhein- grenzüberschreitende Entwicklungspotentiale im Rahmen der Trinationalen Metropolregion Oberrhein."

 

Baden mit Blick nach vorn.. in der trinationalen REGION Oberrhein TMO

Im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe sprach Dr. Sven von Ungern-Sternberg , Freiburg zu „Badens künftige Rolle am Oberrhein –grenzüberschreitende Entwicklungs-potentiale  im Rahmen der  Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO).

 

Schon der Titel  weckte  Erwartungen, erwartet man doch meist eher Klagen über  Benachteiligungen Badens wenn ein offizieller Vertreter Badens sich zu Wort meldet!

 

Recht weit zurück bis ins mittelalterliche  Geschehen am Oberrhein, doch keineswegs rückwärtsgewandt, ging der Blick auf  den damals schon aktiven Kulturraum. Spannend die Schilderung zwischen den Fürsten und Fürstbischöfen im Kräftespiel zwischen Basel, Straßburg und Freiburg bis zu Napoleon, der dann die Badische Landkarte brachte.

 

Nicht minder spannend im Hinblick auf das Zusammenspiel der drei Regionen nach  1870 und noch entscheidender die allerersten Anfänge der „Verständigung“ nach 1945, bei der die Region eine wichtige Rolle spielte. Ein interessantes aktuelles Ergebnis ist die aus dieser Entwicklung hervorgegangene TRINATIONALE METROPOL REGION (TMO). Ein besonderer Wert des Vortrages lag darin, dass der Vortragende nicht nur als Zeitzeuge berichten konnte, sondern über Jahrzehnte als Kommunalpolitiker und langjähriger Freiburger Regierungspräsident das Geschehen aktiv mitgestaltet hat. Aus diesem Blickwinkel ergaben sich hochaktuelle Einblicke nicht nur in das subtile Zusammenspiel  zwischen zentralistische, föderalistischen und eidgenössischen Strukturen, sondern auch in die Rolle von Paris und Bonn/Berlin und Stuttgart. Letztere waren auch bislang geprägt vom Prinzip des „langen Zügels“; was hoffentlich auch in Zukunft bleibt entgegen anderer Anzeichen.

 

Wenn auch das „M“ dabei schwächelt, weil die eine Metropole eben nicht vorhanden, stattdessen mit Basel, Straßburg und Freiburg jede der drei Regionen ihre Metropole einbringt, so ergibt sich daraus eine in Europa einmalige ModellRegion!

Und wenn Baden dabei durch Freiburg und nicht durch ihre einstige Residenz Karlsruhe repräsentiert wird, so spiegelt dies das stärkere badische Engagement der Südbadener wieder! (Anmerkung der Redaktion)

Die  zukunftsweisende und positive Bedeutung der Rolle Badens wurde unterstrichen durch ein Grußwort  des Leiters der  Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammen arbeit am RP Freiburg, Dr. Jürgen Oser.

 

Anmerkung der winBaden-Redaktion:

Eine Baden-Veranstaltung, die ohne das eigentlich obligatorische Badnerlied ausklang; dafür aber auch ohne "Klagen" und mit einem angeregten Gedankenaustausch!

Als schönes Ergebnis konnte ich sowohl von Dr. von Ungern-Sternberg wie auch von Dr. Oser die Zusage zu einem zeitnahen Treffen und Interview mitnehmen!

 

® Winbaden/Fleig 2017

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Norman Bücher unterwegs zu ....

Wir treffen Ihn gerade mal nicht von einer Wüstendurchquerung oder ähnlicher Tour sondern gerade vom Familienurlaub  zurück am Albufer in Ettlingen! Und können ein kurzes Gespräch mit ihm führen kurz vor seinem nächsten Auftritt.

 

Alois Fleig /Winbaden.

Hallo Norman, gut erholt vom Urlaub ..und schon wieder unterwegs  zu neuen Ufern?

 

Norman Bücher:

Ja danke der Nachfrage; war  sehr wertvoll, mal der Familie richtig viel Zeit zu widmen.  Ja aber mit neuen Ufern  muss ich Dich enttäuschen. Es geht  in ein paar Tagen an das Ufer der schönen Alb, an der wir hier schon sitzen. Komme gerade, 100 Meter von hier, vom Ettlinger Schlosshof, wo schon seit einer Woche die „alternativen Schlossfestspiele“, das KULISSE- KINO- OPEN- AIR stattfinden; sieht ja schon jetzt bei Tag toll aus. Bin auch gleich noch unterwegs zum Veranstalter  Marcus Neumann, um letzte Feinheiten abzustimmen.

 

 

 

Alois Fleig /Winbaden.

Dort  können wir Dich aber nicht etwa nur als Kino-Gast oder als Filmstar sondern mit Deinem aktuellen Multivisionsvortrag „Über Grenzen laufen - Norman Bücher live!“ erleben!  Was erwartet uns da?

 

Norman Bücher:

Ich kann und will natürlich nicht die Spannung vorwegnehmen, aber soviel verrate ich gerne. Es geht natürlich ganz schön weit über den Planeten, vom Mont-Blanc zum Himalaya bis zur Insel La Reunion! Es geht aber nicht nur „auf die Piste“ es geht auch „nach innen“, was geht in einem Läufer vor, was macht eine solche Tour mit ihm.

 

 

Alois Fleig /Winbaden.

Du bist ja zu Fuß  auf bald allen Erdteilen unterwegs, mit Deinen  Vorträgen in der ganzen Republik. Was  bedeutet es für Dich jetzt auch mal wieder „daheim“ aufzutreten, ein Heimspiel sozusagen.

 

Norman Bücher:

Ja das ist schon was besonderes  und ich freue mich deshalb ganz besonders darauf. Weiß ich doch von vielen Kollegen, die mitunter beklagen „in der halben Welt  habe ich Auftritte, aber in meiner Heimatstadt kennt man mich kaum!“

 

Alois Fleig /Winbaden.

Da ist Ettlingen, da sind wir Badner eben anders, wir wissen unsere „Stars“ zu schätzen. Ich freue mich ganz besonders auf den Montag , 11.09.  Wir sehen uns dann um 19.00 , wo wir beim sogenannten Warm up dann nicht nur  vom „weltläufigen sondern auch vom „Badner“ Norman Bücher und seinem Verhältnis zu seiner Heimat etwas erfahren wollen. Herzlichen Dank für das Gespräch und  dann bis Montag!

 

Achtung: WinBaden-Aktion:  Kostenlose Eintrittskarten 

Für die ersten 3 , die sich  auf   https://www.facebook.com/Winbadende-1085887414761582/     melden und  den Geburtsort und das  entfernteste Ziel seine  Läufe nennen, liegt eine kostenlose Eintrittskarte bereit.

 

Infos zu OPEN AIR KINO   www.kulisse-ettlingen.de

 

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Aufbau-Ost, badisch

Glosse zum Bericht über die (mal wieder) ungleiche Mittelverteilung für Kultur in B-W

 

Dem Präsidenten des LVBE ( Landesverband Baden in Europa) Professor Mürb  sei es gedankt, sonst hätten wir es gar nicht erfahren und auch nicht gespürt, was wir Badner so an Kulturförderung leisten!

68 Millionen Euro hat die Kultur in Württemberg zwischen 2013 und 2017 mehr gekostet als die badische. Man kann’s als grobe Benachteiligung und  damit Ungerechtigkeit gegen den badischen Landesteil empfinden. Aber das hat ja schon Tradition und kennt man von jeder Übernahme auch bei Unternehmen, dass der Übernehmer zuerst einmal die eigene Kasse bedient. Zumal wenn im Vorstand (Kabinett) fast nur noch von der einen Seite vertreten sind!

Andererseits was bringt’s, es kommt davon kein Cent zurück und schürt nur Verdruss und schlechte Stimmung? Eigentlich gar nicht die badische Art! Sehen wir’s doch mal entspannter! Entspricht es nicht viel mehr unserer badisch-liberalen ( als Wesensart nicht politisch zu sehen!!) Art, auch mal dem Nachbarn oder der „buckligen Verwandtschaft“ was zu gönnen?

Braucht vielleicht die badische Kultur einfach weniger Subvention um einfach Spitze zu sein?  Und - ganz unter uns - wenn eine Region sich das größte Opernhaus Europas aus eigener Kraft –ohne Subventionen- leistet, dann ist sie vielleicht auch nicht so subventionsbedürftig wie andere?

Und außerdem, auch die badische Seele ist versöhnt, wenn man damit wahre Größe zeigen kann und das alte Gerücht widerlegt, dass wir hier die arme bucklige Sippe sind, die weniger in die „Vernunft - Ehe“ eingebracht hat. Weniger Autofabrickle schon, aber dafür Kultur, und z.B.  unser schönes SWR – Symphonieorchester( BAD-FR)  haben wir auch noch als späte Apanage (Zwangsgeschenk) zum 50-ten, zur „Goldenen“ dargebracht als Unterstützung für das Stuttgarter Orchester! So sind wir halt! Wenn's not tut, hilft m'r halt.

Sehen wir es doch mal einfach als  AUFBAU – OST in Sachen Kultur. Was haben ist  in den letzten 25 Jahren unter diesem Titel weiter nach Osten geflossen ,...und nichts davon gesehen oder gar gehabt. Da  ist es doch tröstlich zu wissen, beim Nachbar da wird’s nicht ganz so verpulvert „diä kennet middem Gäld scho umgange gäll !“

 

So jetzt leiste ich mir nun ein schönes Konzert mit der "BADISCHEN STAATSKAPELLE“ ** oder im  Festspielhaus -  als mein ganz persönlicher Subventionsausgleich – 

-   und wenn alle Badner dasselbe machen, dann fördern wir die Kultur hier in Baden und haben noch den Genuß und das gute Gefühl dabei!

 ** Des Isch doch ebbes, Des blibt uns hoffendlich noch!

...oder wie sehen Sie des? Jammern oder Genießen?

 

®  Alois Fleig/winbaden.de 08/2017

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Vis-a-Vis- zum festival du Houblon!

 

„visavis“ bei  unseren Elsässischen Nachbarn, eingeladen von  Vis-A-Vis , der Touristik-Initiative EURODISTRICT-PAMINA-. Baden-Elsaß-Pfalz zum Festival du Houblon nach Hagenau.

 

Den Hopfen (houblon)  zu Hopfenfest  gibt es  schon lange nicht mehr. Geblieben ist  die Hopfenhalle, die  dieses Jahr ihr 150. Jubiläum feiert.

Geblieben ist ein Festival der Volkskulturen, das seit 2017 Assoziiertes Mitglied  des CIOFF FRANCE, Partner der UNESCO ist und Preisträger des GRAND-Bretzel d’Or!

Das Festival unter dem Motto: 5 Kontinente, 500 Künstler eine Weltreise in 6 Tagen.

Grund genug  für die Verantwortlichen bei „Pays de Haguenau“ auch Pressevertreter von Visavis für einen Nachmittag einzuladen.

Start in einer der Sehenswürdigkeiten, dem Musee´ du Bagage, dem Gepäckstückstückemuseum. Dieses könnte ebenso auch den Titel tragen,  Kulturgeschichte des Reisens. Eine Reise, die ebenso bis  in abenteuerliche exotische Reisegebiete, wie auch in die handwerkliche Kunst der Herstellung von Reisekoffern...und damit auch zu den Anfängen des Unternehmens Louis Vuitton.

Dies allein schon die Reise wert, setzt sich diese kleine „Welt-Reise“  wenige Meter entfernt nahtlos fort auf der Tribüne auf dem Place d’Armes, dem Festivaldorf bei einer bunten Show .beim FORUM der KULTUREN Tanzgruppen aus Papua Neuguinea in bunten Kostümen und eindrucksvoller  Körperbemalung mit ebensolcher  Kapelle und einem mitreißen ins Blut gehenden Sound; gefolgt von einer Traditionstanzgruppe aus der Türkei  und Fahnenschwingergruppe aus Italien!

Nach diesem eindrucksvollen Einblick in das bunte  und internationale Programm, oder Appetithappen auf fast 100 Stunden Bühnenangebot  geht es nochmals „zurück zu den Wurzeln“an die Hopfenhalle, zu Flammkuchen und zum badisch- elsäßischem  Erfahrungsaustausch über Festival und andere  gemeinsame Interessen. Danach zu einer der Abendshows im Stadttheater.

Das Schönste: Was mitten in der Woche schon ein volles Programm war, war eigentlich erst der Anfang und geht noch nahtlos weiter bis zum Höhepunkt am Sonntag!

 

Resume’:

Großes Kompliment an die Macher des Festivals „a l’adresse des femmes du Tourisme de Hagenau“! ...auch zum Arrengement des Treffens! Bien Merci!

 

Note marginal:

...tres charmant begrüßt auch Hagenau seine Gäste am Ortseingang zweisprachig ( franz u. elsässisch) HAWENAU!     >>   http://www.winbaden.de/VERBINDENDES/

 

Charmant auch antwortet ein freundlicher Mittsechziger, den ich auf französisch nach dem Musee´ du Bagage fragte: „waisch des Museum hän nur mir do, awr „Bagage“ gitt’s bi eich au hiwe wiä driwe, gell?

Do blibt mir nur: "Do hesch rächt; awer s’gitt  no viel mee ,was mir hän „hiwe wiä driwe“ !

 

Hier noch wichtige Links:

www.festivalduhoublon.eu

www.tourisme-haguenau-potiers.com

http://www.eurodistrict-pamina.eu/

 

© Alois Fleig/winbaden.de-08/2017

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Schrille Töne von den Schwarzwaldhöhen!

Waldhaus/Ettlingen im Juli 2017

 

Vor etwas mehr als mehr als Jahresfrist war ich von den Schwarzwaldhöhen zurückgekommen und hatte begeistert von den "Klassik-Klängen von den Schwarzwaldhöhen"  vom Schwarzwaldmusikfestival auf dem grünen (  gelb/rot/gelben) Hügel in Rothaus berichtet!

Diesen Mai jedoch waren aus dem Blätterwald schon Turbulenzen in badischen Brauereikreisen zu hören; eine Wettbewerbsbehörde, die den Schwarzwald "beschneiden" und einer Ortenauer Brauerei den Spaß an seiner "Schwarzwald-Marie" verleiten will, und einem auf seine Auszeichnung stolzen Brauereiinhaber verbieten, sich als "beste Brauerei" zu erkennen zu geben! (siehe auch  unser BLOG : Gärt's noch oder....). Bei All dem lag in der Luft, dass das "staatseigene Brauhaus" dabei im Hintergrund eine Rolle gespielt haben mag.

Inzwischen ist "Schaumkrone" in sich zusammengefallen; ein Gericht hat bestätigt dass  Ulm bei Renchen und  die Ortenau weiter im Schwarzwald liegt  und  Brauereiinhaber Dieter Schmid hat nach seinem Brief auch keine Post mehr von der Behörde bekommen! Gut so, kann man sagen!  Uns aber hat die ganze Angelegenheit noch neu

gieriger  gemacht  endlich dieses  > WALDHAUS<  und noch mehr dessen Chef  Dieter Schmid kennen  zu lernen!

Nach ausgesprochen flotter Kontaktaufnahme (über facebook) und Interview-/ Terminvereinbarung parkt er mich     ( eine Stunde zu früh) freundlich im Biergarten seines Brauereigasthofes. Nach nur einem herlichen "Jubiläums-Dunkel" mnimmt er sich dann fast zwei Stunden (Rekord) Zeit für  das "MACHER IN BADEN" -Interview und für Fragen zu "Baden, Bier und die Welt!". In dem Rahmen dann erfahre ich u.a. dass eben etwas Ruhe eingekehrt!

Was ich dann aber noch von ihmerfahre, würde mir den feinabgestimmten Sud des MACHER-Interviews vergällen,weshalb ich es hier in dieser Glosse loswerden muss!

Wie es nicht nur bei uns im Schwarzwald, aber da besonders, üblich und Tradition, lädt der Bauer aber auch der Unternehmer seinen Nachbarn zum Besuch ein, wenn zum Beispiel ein neuer Bauer den Hofübernommen hat oder so.  Das machen auch solche , die miteinander im Wettbewerb stehen. ( -middenander schwätze het no niä gschaded- ) So lädt auch Dieter Schmid den neu "introhnisierten" Brauereivorstand im benachbarten Rothaus!

Staunt aber nicht schlecht, als er von diesem schriftlich die Antwort erhält: Achtung: Luft anhalten.....!

"Dass er aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ,die Einladung nicht annehme und...auch seine Mitarbeiter angewisen habe, den Kontakt zu denen von Waldhaus zu unterlassen!!"

Da bleibt einem  Schwarzwälder fast das Diplompils im Hals stecken, das gibt´s doch auf keinem Schiff  und hier bei uns schon gar nicht.  Wie kommt mir doch grad  jetzt ein Spruch meiner "Großmutter" ein: "Ä beser Nochb'r isch schlimmer wie ä Ratt im Keller" !Doch ganz im Ernst,

- wo kommt so ein "Manager" denn her, oder ..

- wo kommen wir hin, wenn solches Denken unter Unternehmen im Lande überhand nimmt, oder

- wo gehört so ein Experte hin,  doch besser zu einem internationalen Spirituosenkonzern  aber nicht

an die Spitze eines Traditions-Unternehmens, das den Namen BADEN führt und in die Welt tragen soll!

So  jetz isch's raus, jetzt hab ich mich doch tatsächlich mehr aufgeregt alsder echt coole Brauereibesitzer Schmid!

Jetzt  kommen wir zum  eigentlichen, zum MACHER IN BADEN, und der Frage: Ist Waldhaus eine MANUFAKTUR?

Und an Sie die FRAGE: Wie finden Sie das?

(C) WinBaden.de/Alois Fleig 7/2017

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Einigkeit.Recht. Freiheit

Eine bemerkenswerte Initiative der SCHWARZWALD AG, des WVIB


Durch Brexit, Trump, Erdogan, Putin, Wilders und Le Pen hat die Demokratie weltweit Rückschläge erlebt. Seit März 2017 erheben deshalb Menschen aus dem Südwesten und darüber hinaus ihre Stimmen für die vom Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) initiierte Kampagne „Einigkeit.Recht.Freiheit.“. Die Unterstützer wollen für Errungenschaften begeistern, die heute nicht mehr selbstverständlich sind: Die freiheitliche Demokratie, die soziale Marktwirtschaft und das geeinte Europa.
 
Die Halbzeitbilanz der am 28. März gestarteten Initiative fällt positiv aus: Hinter dem blauen Banner, auf Facebook und der Online-Unterschriftenliste versammelten sich insgesamt über 1.000 Unterstützer. Gestartet wurde die Initiative von den Gremien des wvib unter Führung von Präsident Klaus Endress. Bisher haben sich viele Unternehmenschefs, Gesellschafter, Mitarbeiter, Multiplikatoren und engagierte Bürger angeschlossen. Viele Prominente unterstützen das „Manifest der Schwarzwald AG“, darunter Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die Landesministerinnen Nicole Hoffmeister-Kraut und Edith Sitzmann, Landesminister a.D. Willi Stächele, die Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae (Grüne), Thomas Dörflinger (CDU) und Johannes Fechner (SPD), die Landtagsabgeordneten Martina Braun (Grüne), Josha Frey (Grüne), Karl Rombach (CDU) und Alexander Schoch (Grüne), die Landräte Dorothea Störr-Ritter und Sven Hinterseh sowie hochrangige Vertreter aus Gesellschaft und Sport, u.a. der Präsident des SC Freiburg, Fritz Keller, aus der Wissenschaft, darunter Prof. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, Prof. Michael Wohlgemuth, Leiter der Denkfabrik OpenEurope Berlin, Prof. Hans-Helmuth Gander, Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg und aus der Wirtschaft, wie Markus Kerber, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
 
Hauptgeschäftsführer Dr. Münzer: „Wir demonstrieren mit Einigkeit.Recht.Freiheit. für unsere demokratische Debattenkultur und freie Gesellschaft. In diesen Tagen ist es nötig, dass sich die schweigende Mehrheit mit Nachdruck für unsere Werte einsetzt und sich nicht von Populisten beirren lässt.“

 

Verbandsgeschäftsführer Dr. Münzer (2.v.li.)   mit B-W Wirtschaftsminsiterin Hofmeister Krauth (3.vli.)  mit Gruppe von die Aktion aktiv unterstützenden Unternehmern !

WinBaden - Nachbemerkung:

Wirtschaftsverbände sind in der Regel betont zurückhaltend in ihrer politischen Aussage! Wenn der  WVIB  sich in dieser starken Form zu Wort meldet, so hat er gute Gründe!

Wir, winbaden.de  pflegen den gleichen Grundsatz der Zurückhaltung in tagespolitischen Fragen!

In diesem Falle unterstützen wir diese Aktion in vollem Umfang und werden über weitere Aktivitäten gerne berichten! 

Unterstützen auch Sie diese und stimmen Sie für "Einigkeit.Recht.Freiheit." unter wvib.de/erf2017   
Geben Sie uns auch Ihre Fragen, Ihre Meinung, Ihre Anregungen  hier im Kommentar !

 

Alois Fleig, Ettlingen im Juli 2017

 

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>Schäfer vollendet< aus Ortenberg beim Großen Preis in der Jurystufe

 

Regio-Beauftragter der OP-Stiftung und Landesjury-Mitglied Alois Fleig überbringt  Joachim Schäfer , Geschäftsführer von Schäfer vollendet die Urkunde zur Jury- Stufe  beim Großen Preis des Mittelstandes!


Beauftragter der Oskar-Patzelt-Stiftung überbringt Joachim Schäfer die Urkunde zur Stufe 2.

 

Ortenberg/Ettlingen.

 

Zur Überreichung der Urkunde zur Stufe 2 bveim Großen Preis des Mittelstandes, hat es sich  der Leiter der badischen Servicestelle und  Mitglied der Landesjury Alois Fleig, nicht nehmen  lassen,  aus Ettlingen nach Ortenberg zu kommen, um auch den Unternehmer persönlich kennen zu lernen.

 

Der Preis gilt umgangssprachlich als der „Oscar“ aller Wirtschaftspreise für die ausgezeichneten Unternehmen und "ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung" (Die WELT).

 

Die Oskar-Patzelt-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besonderen Leistungen des Mittelstandes für Wirtschaft und Gesellschaft besser zu kommunizieren. Der von ihr verliehene „Große Preis des Mittelstandes“ würdigt gleichgewichtig fünf Leistungsbereiche eines Unternehmens: Neben seiner wirtschaftlichen Gesamtentwicklung, der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, neben Innovation und Modernisierung genauso sein Engagement in der Region und seine durch einen besonderen Service erzeugte Kundennähe.

 

Gilt schon die Nominierung  als Auszeichnung, so ist die Tatsache, dass von  den knapp fünftausend Nominierungen bundesweit, 874 davon aus Baden-W.  davon nur   105  die Stufe 2, die Jurystufe erreicht haben, als  hervorragende Wertung.

 

Die Urkundenüberreichung war für die beiden Unternehmer ein schöner Anlass für einen herzhaft-badischen Meinungsaustausch, den Fleig abschließend zusammenfasste.

„Dass hier  in der Ortenau nicht nur prächtige Weine sondern auch ebensolche Unternehmer gedeihen, ist für mich absolut nichts Neues. Wenn ich aber beim Begriff  “gestärkt aus der Krise“ hervorgehen“ bislang mitunter so meine Zweifel hatte, so weiß ich seit heute, was in diesem oft strapazierten Slogan an Power, besser an Leistung stecken kann!“ Das zu erleben, war alleine schon die Reise wert!

 

Nun gilt Daumendrücken für das Finale und Vorfreude auf die Fortsetzung unseres Dialogs; das  Prädikat  „MACHER IN BADEN“ bekam  Joachim Schäfer schon mal vorab!  Das Unternehmerportrait dazu in Kürze  hier unter www.winbaden.de/personen/Macher-in-Baden!

 

©  Alois Fleig –winbaden.de 2017

 

http://www.mittelstandspreis.com

 

http://www.schaefer-vollendet.de

 

http://www.winbaden.de/blog

 

Werksansicht  Schäfer-vollendet

Blick auf Schloß Ortenberg

Produktbeispiel Empfangsbereich



Denkä, schwätzä odr aifach Mache !

Gedanken eines passionierten* Bahnfahrers  zu W-Lan und Innovativen Unternehmen!

*"passio" Lat: Leiden, körperlich wie seelisch, mit Schmerzen verbunden,..sagt das Lexikon.

 

Weniger passioniert (s.o. Bedeutung ) , dafür aber für mein Leben gerne, steige ich in Offenburg aus der DB um in die schwarzgelben oder grün-gelben Wagen der SWEG ( Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft) - wohl eine der kleinsten Gesellschaften im Ländle- um dann durch das Kinzigtal mit Halt an allen wichtigen Orten nach Alpirsbach oder  bis Freudenstadt zu fahren. Offen gestanden nutze ich nur im äussersten Notfall -wenn überhaupt dabei- mein Notebook um ins Internet zu gehen! Obwohl ich nach Dutzenden Fahrten in beiden Richtungen jede Ortschaft, jeden Industriebertieb im Schlaf erkenne, nutze ich  die schönen großen Fenster als MAXI -Bilschirm, um die vorbeiziehende Land- schaft zu genießen!

Dennoch interessiert mich der technische Fortschritt im Lande sehr, und auch wenn ich die vielen Mitmenschen mit Ihren Nootebooks auf den Knieen bedaure, weiß ich W-Lan zu schätzen!

Und so habe ich mit großem Interesse dies registriert :

A propos "MACHÄ"

Landesverkehrsminister  Herrmann, überreicht

im März 2017  den Innovationspreis 2017 an ...

an Johannes Müller, den Vorstandssprecher  der SWEG!

Gewürdigt wurde das kostenlose WLAN-Angebot in den Bussen und Bahnen des Verkehrsunternehmens. „Die SWEG hat diesen Service schneller und umfassender als andere Unternehmen ihren Fahrgästen angeboten“, sagte Winfried Hermann.

Soweit der Minister beim ÖPNV-Kongress in Freiburg.

 

Das kann doch aber gar nicht sein, dass eine solche innovative Auszeichnung in der  Provinzstadt Lahr, (meine Heimatstadt)  landet und nicht in der "Internet-Hauptstadt" Karlsruhe!! Schließlich hat dort ein ÖPNVunternehmen seinen Sitz, das ja ALS  Pilot- und Referenzunternehmen bei eim großen bundesweiten Exzellenz-Projekt  dabei ist! Das  immer wieder zeigt, dass Kundenkommunikation ein Fremdwort ist!. So wende ich mich an die Pressestelle, die (nach Rückfragen zum Verwendungszweck) dann wissen lässt:

Auf den Strecken, die von den AVG-Stadtbahnen befahren werden, ist für die Fahrgäste derzeit noch kein WLAN in den Bahnen verfügbar. Das Projekt, die AVG-Stadtbahnen technisch umzurüsten, wird jedoch aktuell intensiv vorangetrieben. Im Verlauf des Jahres 2017 werden sämtliche AVG-Stadtbahnen dahingehend umgerüstet, dass WLAN von den Fahrgästen genutzt werden kann.
Auch die VBK-Tram-Bahnen, die im Karlsruher Stadtgebiet verkehren, verfügen – von zwei Ausnahmen abgesehen – über kein WLAN-Angebot für Fahrgäste. .....
 

Also ... Denkä un schwätzä...  un dann kummt des scho!  ...und wer's glaubt wird selig...!   ...und braucht dann vielleicht kein W-Lan ???

 

(C) Alois Fleig

 


Pierre-Pflimlin-Symposium -Plädoyer EUROPA 2017-

Das Pierre - Pflimlin-Symposium findet seit 10 Jahren jährlich in Brenners Parkhotel Baden-Baden statt , nach "Liberte´,Fraternite´,Egalite´" in den Vorjahren stand es  2017 unter dem Motto "Plädoyer EUROPA 2017" statt.

Wenige Tage  nach der Präsidentschaftswahl im Nachbarland, stand die diesjährige Veranstaltung  sehr stark unter dem Eindruck des Wahlerfolgs von Emanuelle Macron einerseits aber auch unter dem Zeichen von BREXIT und den  Spannungen in Europa!

Wie in den Jahren zuvor waren wieder mehr als  200 Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft  beiderseits des Rheins nach Baden-Baden gekommen, um nicht nur den "Vätern" der europäischen Einigung Wertschätzung entgegen zu bringen. Stärker noch als in den Vorjahren stand auch die Frage nach dem QUO VADIS EUROPA, wie geht es weiter in und mit Europa!

 

Hintergrund zum Pirerre Pflimlin Symposium:

Pierre Pflimlin ( 1907- 2000 ) *war ein französischer  Politiker. Unter anderem bekleidete er Ministerämter und 1958 kurzzeitig das Amt des Ministerpräsidenten. Er war auch Bürgermeister von Straßburg und von 1984 bis 1987 Präsident des Europäischen Parlamentes.Gilt als der "Architekt" der Deutsch-französischen Versöhnung und der europäischen Vereinigung!

Brenners–Baden-Baden“: Renommiertes Traditions Hotel innerhalb der internationalen -oetker-collection-Ort des ersten (noch  streng geheimen) Treffens von Charles De Gaulle und Konrad  Adenauer gilt als  „Geburtsstätte“ des vereinten  Europas.

 

Im Mittelpunkt des Abends standen drei Plädoyers zu EUROPA ; eingerahmt  von  mehreren immer wieder

beeindruckenden Video-Original-Einspielern Pierre Pflimlins, die  Christian Frietsch, der Veranstalter" kurz vor

dessen Tod aufgezeichnet hat. ( Eindrucksvolle einmalige Dokumente der Zeitgeschichte am Oberrhein!)

Annegret Krammp-Karrenbauer

Ministerpräsidentin des  Saarlandes,

 

Tage zuvor erst  wieder als Ministerpräsidentin im Amt, unmittelbar zuvor mit dem "Coeur d'Europe" ausgezeichnet, beeindruckte mit der ihrer eigenen  trocken- sachlichen Argumentation. Ein überzeugendes Plädoyer mit einem Zitat  Schäubles gewürzt: "Wenn die Badener vor 60 Jahren den Weg des Saarlandes gegangen wären, dann wären sie genauso arm aber glücklich!"

Daniel Höffel

Französischer Minister a.D.

 

Übernahm als Grand Seignieur der Politik und "Alterspräsident" in der Runde mit viel Leidenschaft eindrucksvoll die Rolle des "Mahners". Deutliche Worte und klare Signale an die "Populisten" innerhalb und ausserhalb der EU! Jahrzehnte Friede als größte Errungenschaft  Europas, sind das  stärkste Argument!

Frank Scherer,

Landrat des Ortenau-Kreises

Präsident des EURO-Distriktes Straßbourg-Ortenau

 

Der Jurist fand, dass Europa, da nicht angeklagt  oder anzuklagen, eigentlich kein Plädoyer brauche, und machte daraus eine überzeugende Laudatio. Vermittelt den Eindruck, dass in seinem Beritt, Europa vielleicht schon etwas weiter vorangekommen als anderswo!

Ein starker MACHER, ein echter ACTEUR in der Region!

 Kern des Symposiums, drei starke Plädoyers aus sehr unterschiedlicher Sicht . Der starke "rote Faden", der sich durch alle Statements hindurchzog bringt es auf den gemeinsamen Nenner: EUROPA  ist viel, viel mehr als Subventionen und  kommerzielle Vorteile, der größte und wichtigste Wert  EUROPAS bedeutet 70 Jahre ohne Krieg! Ein starke Botschaft, wie  sie die letzten 10 Jahre an dieser Stelle nicht zu vernehmen war!  Ein weiteres  Signal des Abends, für den Badener mit Freude empfangen, der Eindruck, dass Europa am weitesten vorangekommen scheint im EURODISTRIKT-Straßbourg-Ortenau, wo Franzosen und Deutsche sich in  einer Trambahn über die Europa-Brücke über den Rhein zwischen Straßbourg und Kehl begegnen!

 

Als ein Ergebnis des Abends für uns wird winbaden.de sich dorthin aufmachen und sich von Landrat Frank Scherer

im  "Blick über den Rhein"    aufzeigen lassen, wie Europa am Oberrhein vorankommt!

 

(C) Winbaden/Alois Fleig Mai 2017

 



Gärt's noch oder schäumt's schon?

Wettbewerbszentrale ärgert  badische MittelstandsBrauereien

 

Es ist schon eigenartig auf welche Ideen solche Institutionen ,auch Regulierungsbehörden genannt, kommen oder auch vielleicht gebracht werden. Ist es vielleicht der Frust, der diese überkommt wenn Sie ihrer eigentliche Aufgabe nachgehend, uns Verbraucher vor der Allmacht der Konzerne zu schützen? 

Da ist die agile Traditionsbrauerei am Schwarzwaldrand in der Ortenau, die einem neuen Produkt den charmanten Namen "Schwarzwald-Marie" gibt. Dies nicht nur um von  dem aktuellen Hype der starken Marke Schwarzwald etwas zu partizipieren; mehr eigentlich um damit auch ihr kleines Handicap mit ihrem Standort Ulm zu kompensieren. Selbst unter Badenern verbindet die  Mehrheit mit Ulm eine schäbische Industriestadt am östlichen Rand von Württemberg und nicht den reizenden Ort am reizvollen Schwarzwaldrand! Das aber sei nicht sei nicht Schwarzwald und damit Irreführung? Der Badner wie der Schwarzwälder fasst sich an den Kopf  und braucht 'nen Schnaps, besser ein Schwarzwälder Kirschwasser, geschätzt 3/4 davon wird in unmittelbarer Nachbarschaft genau hier erzeugt! LIegt es vielleicht an der Optik, vielleicht ortet man in der Wettbewerbszentrale die Standorte mit Hilfe von Sattelitenkameras? Wie auch immer; hier kann nur ein Ortsttermin Klärung bringen. Deshalb mein Angebot an das hohe Gericht , eine Einladung zu einer mehrstündigen Wanderung in den Schwarzwälder Vorgbergen mit Einkehr in Bauhöfers - Biergarten zu Schwarzwälder Schincken und Schwarzwald-Maidle -SelbstzahlerBasis damit's nicht als Bestechung gilt-! Das Schwarzwälder Kirschwässerle  gibt's gratis  als Medizin!

Ein Schuft ,wer Böses dabei denkt, aber zufällig vertritt die gleiche Kanzlei die Wettbe-werbshüter auch den großen StaatsBrauKonzern, der wohl die Marke Schwarzwald für sich alleine in Anspruch nehmen möchte.

Aber a propos Irreführung, wie ist das denn, wenn es nicht um unscharfen Ortsbezug sondern um eine totale Verdrehung der Fakten um 180 Grad handelt?  Lernt nicht jeder Grundschüler im Biologie-unterricht dass die Gattung der Tannen (Abies) sich von der  Gattung der  Fichte ( Picea ) neben der Art der Nadeln sich vor allem durch den aufrecht-stehenden Fruchtstand, die sogenannten Tannenzapfen markant unterscheidet. Ist dann das Ettikett des sog. "Tannenzäpfle" nicht eine eklatante und bewusste Irreführung? 

Soll man dann das Etikett mit einer "untypisch üppigen aber schlaff hängenden Pracht"  als Symbol für das Waldsterben verstehen, oder als drohende Warnung, dass stolz aufrechtes auch erschlaffen kann! Ist es nicht bedenklich, dass tausende von Forstdirektoren, Baumbiologen, und andere Experten, widerspruchslos diesen Widerspruch übersehen haben?

Und wenn wir schon bei irreführenden Bezeichnungen darf man auch hinter das "Badische" bei der Staatsbrauerei ein Fragezeichen setzen. Eine Brauerei, die Ihren Sitz zwar auf  Badischem Terrain hat, aber Ihren Gewinn nach Stuttgart  abliefert und die von dort auch Ihren Chef geholt hat, wirkt nicht unbedingt "symbadisch"; gerade wenn dieser  dann auch auch gleich mit Sprüchen seine Kollegen düpiert!

Als nächsten haben sich die Wettbewerbshüter noch die Waldhaus-Brauerei vorgenommen. Die hatte selbstbewusst  wie "Kleine"  oft sind, einfach  das DLG Prädikat "Brauerei des Jahres" für sich als "Beste Brauerei Deutschlands" interpretiert. Dass konnte man ja nicht durchgehen lassen; schlimm genug  dass die "Kleinen"  nicht nur bei den Auszeichnungen oft die Nase vorn haben. Waldhauschef Dieter Schmid dürfte das gelassen sehen, weiß er doch, dass seine Fans das sehen wie er und er  ob mit oder ohne das "Schild" das heimliche Kultbier aus dem Schwarzwald ist.

Mit einem Prost und dem Stoßgebet "Herr lass Hirn vom Himmel fallen" hoffe ich darauf, dass sich unsere Brauer sich wieder auf ihr Geschäft konzentrieren können und  freue ich mich auf einen zünftigen Pfingst-Früh-Schoppen!

Alois Fleig - WinBadener

........Wo der  Schwarzwald am Schönsten....sind auch Brauereien wie Bauhöfer nicht weit!.......

CAFA-RSO 10 Jahre D-F Wirtschaftsclub

 

Deutsch-französischer Wirtschaftsclub CAFA-RSO feiert 10-jähriges Bestehen in der Weberhaus-World of Living

 

 

Strasbourg / Baden-Baden / Linx, 11./15.5.2017

 

Am 11. Mai 2017 fand die Feier zum 10-jährigen Bestehen des CAFA-RSO bei WeberHaus in Linx statt.

 

Fast 200 Gäste, darunter der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Straßburg, Gerhard Küntzle, gaben dem Club die Ehre und wurden von den beiden Co-Präsidenten Daniel Steck (Frankreich) und Marduk Buscher (Deutschland), Geschäftsführer der Baden-Badener IT + Media Group GmbH,  begrüßt.

 

Daniel Steck erinnerte an die  Gründung des Clubs und an seine Ziele: der Club bietet einen Austauschrahmen für deutsch-französische Themen, in dem Verbindungen geknüpft werden, Initiativen ergriffen und wo unsere Unterschiede und unsere Komplementarität deutlich und fruchtbar gemacht werden. Und dies in einem Geist der Öffnung und des Optimismus – mit dem Ziel, in unserer Region am Oberrhein sinnstiftend und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

 

In seinem Grußwort schilderte Marduk Buscher seinen Eindruck, daß in den letzten 10 Jahren politisch eher eine Absetzbewegung vom Grenzraum weg zu den Schaltzentralen hin stattfinde, was seine Entsprechung in wachsenden Hindernissen für den wirtschaftlichen Austausch finde und mit dem Zuspruch vieler Bürger auf beiden Seiten des Rheins für protektionistische und nationalistische Parteien korrespondiere. Beiden Entwicklungen möchte der CAFA entschieden entgegenwirken: Schließlich sei die gemeinsame Region am Oberrhein nicht ohne Grund „wirtschaftlich, kulturell und nicht zuletzt auch kulinarisch“ ein europäisches Erfolgsmodell, dem Vorbildfunktion in einem anzustrebenden „Europa der Regionen“ zukomme.

 

Urs Endress von dem trinational aufgestellten und weltweit erfolgreichen Unternehmen Endress+Hauser schilderte im Hauptvortrag des Abends seine persönlichen Erfahrungen in Japan und den USA, wo er gelernt habe, daß die Mentalitäten der Völker sehr unterschiedlich sein könnten – und daß dies einen großen Einfluß auf das Business habe. Diese Erkenntnis habe ihm dabei geholfen, seine Mitarbeiter im Länderdreieck Schweiz, Frankreich und Deutschland besser zu verstehen. Der Erfolg seiner Firma hänge davon ab, das Verständnis für diese Unterschiede zu verbreiten und sich ihrer stets bewußt zu bleiben. Schließlich gelte es dafür zu arbeiten, daß „Grenzen, die uns verbinden“, nie wieder Grenzen werden dürften, „die uns trennen“.

 

Anschließend trugen Schülerinnen zweier grenzüberschreitend kooperierender Schulen, des Lycée Edouard Schuré (Barr) und der Berufsschule Kehl ihre filmischen dokumentierten Vorstellungen von ihrer Zukunft im deutsch-französischen Grenzraum vor, was allgemein Hoffnung machte, daß der europäische Gedanke in der jungen Generation gut aufgehoben ist und weiter vorangetrieben wird.

 

Die Moderation des Abends hatte Manfred Hammes übernommen, Journalist, Schriftsteller, Filmemacher und früherer Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau (WRO). Hammes wußte auf unterhaltsame Art, die gegenseitigen Vorurteile von Franzosen und Deutschen darzustellen und statistisch zu widerlegen. Humorvoll präsentierte er eine Reihe von unzutreffenden Auslegungen des Kürzels CAFA, welches der Wirtschaftsclub nicht als einziger auf der Welt trägt.

 

Randbemerkung: Für den "Beobachter", der von der Gründung an die ersten 10 Jahre begleitet hat, stimmte etwas nachdenklich die Tatsache, dass auf deutscher Seite von denUnternehmerpersönlichkeiten der ersten Dekade nur sehr wenige anzutreffen waren! Eine große Aufgabe für den neuen Co -Präsidenten Dr. Marduk Buscher; viel Erfolg dabei!

 (c) Alois Fleig / winbaden.de

WeberHaus beim Großen Preis des Mittelstandes in der Jurystufe

Gleich mehrfachen Anlass in  zweifacher Funktion zu einem Besuch bei Unternehmer  Hans Weber in Rheinau-Linx  hatte  Alois Fleig, Ettlingen.

In seiner Funktion als Beauftragter und Jurymitglied der Oskar-Patzelt-Stiftung durfte er zum zweiten Mal Herrn Weber die Urkunde überbringen. weberhaus hat  2017 beim GROSSEN PREIS DES MITTELSTANDES die Jurystufe erreicht und zieht somit ins Finale dieses  größten Wirtschafts-Wettbewerbs ein. Nun gilt es Daumen drücken, damit auch dieses Jahr wieder die badische Region gut abschneidet!

 

In seiner Rolle als Macher von WinBaden.de, war es für ihn eine schöner Anlass, dem WinBaden-Premiumpartner 

noch nachträglich zu dessen  80. Geburtstag die besten Glückwünsche zu überbringen. Hans Weber nahm auch gerne die Gelegenheit wahr, sich von Fleig über die positive Entwicklung des "Baden-Portals" berichten zu lassen. Besonderes Interesse des noch voll aktiven "LEBENSWERKERS" das Projekt "ManufakTOUR"! Wenngleich Weberhaus

heute beileibe keine Manufaktur sondern ein hochmoderner Industriebtrieb ist, der Ursprung des Unternehmens war in der Tat eine Manufaktur!  "Mit einer Axt und zwei Armen", wenn das keine Manufaktur ist, was dann!

Angesichts des dritten Anlasses , der  Empfang  des deutsch/französischen Wirtschaftsclubs in der WORLD  OF LIVING  von WeberHaus, lag das Thema Oberrhein in der Luft ! Gefragt nach seinen Erfahrungen als Unternehmen in unmittelbarer Grenznähe mit internationalen Aktivitäten, meint H. Weber etwas einsilbig, dass manchmal das nahe- liegendste das schwierigste sein kann. Dass es fast einfacher scheint Häuser nach Osteurropa als gerade mal über den Rhein zu exportieren. Aber ja, den Ausgang der Wahl in Frankreich vom Wochenende den hat auch er mit Erleichterung wahrgenommen!

Mit einem "mache Sie 's guet" und einem kräftigen Händedruck verabschiedet er mich zum Empfang!

 

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Blick über den Rhein: Die Wahl beim Nachbarn

Vorab:

1. Winbaden  heißt auch  - In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, Europa im Blick!

 

Deswegen ist die Wahl  in Frankreich ein wichtiges Ereignis für  die Oberrhein-Region und für uns!

 

Dazu die Einschätzung des Unternehmers+Präsidenten des WVIB, des Wirtschaftsverbandes in Baden, Klaus Endress:

 


„Mit Emmanuel Macron können wir uns wieder auf die Stärkung von Europa konzentrieren, und das ist für uns alle wirklich ein Segen.
Es wird keinen Austritt aus dem Euro und keine deutsch-französische Spaltung geben. Frankreich braucht eine Erneuerung nach dem Muster der Schröderschen Reformen. Nach den Parlamentswahlen im Juni wird man sehen, welchen Kurs Macron tatsächlich verfolgen will und kann. Er verkörpert Charisma und Jugend, muss jetzt aber schnell liefern: Eine Versöhnung der französischen Gesellschaft mit sich selbst und ein klares ordnungspolitisches Programm gehören dazu.“

 

Anmerkung der Redaktion:
Ist es nicht ein hochinteressantes Signal, wenn beim offiziellen Auftritt des Wahlsiegers nicht die Marsaillaise sondern die EUROPA-Hymne erklingt? Wie sehen Sie dieses Signal? Wie bewerten Sie das Ergebnis für die Oberrhein-region?
 

Übrigens:

"Blick über den Rhein" keine Eintagsfliege, sondern steht für "Baden im Sinn- Die Oberrheinregion im Blick"

     


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Entdeckungen, Begegnungen, Ereignisse in der Region

Werte in Baden zu Gast bei der Wertekommission e.V. im Burda Museum

 

 

Thema: Compliance: gelebte Werte-Konformität oder Feigenblatt?

 

 

 

 

Unter dieser Überschrift hatte die  Wertekommission e.V.  ins BURDA - Museum Baden-Baden eingeladen. Die Führung durch die aktuelle  Ausstellung als hochwertige Einstimmung für ein hochkarätiges Auditorium, danach die  Begrüßung  durch den Gastgeber des Abends , Oliver Striebel Partner und NL-Leiter der PRICEWATERHOUSECOOPERS  AG, Karlsruhe und Daniela Bechtold Vorstandsmitglied der Wertekommission e.V. Anspruchsvoll auch der Slogan: >Wertschöpfung durch Wertschätzung<. Die Überraschung kam gleich vorweg, die Abstimmung beim Eingang ergab, dass fast die Hälfte der Teilnehmer die Titelfrage mit Feigenblatt beantworteten. Pikant oder? Aber da waren sicher die Anderen damit gemeint und nicht die Anwesenden!

 

 

Das Podium kompetent besetzt mit PWC-Vorstand Prof. Winkeljohann, Fr. Prof. Peus, Stiftung Deutsche-Sporthilfe-Vorstand Ilgner, und immerhin ein Vertreter des „operativenGeschäfts“ , Frank Marrenbach CEO Oetker Collection.Er übernahm es dann auch, die Diskussion zwischendurch aus den Höhen auf die Ebene der Unternehmenspraxis herunter zu holen. So z.B. mit der Frage, ob man bei der Führungskräfteauswahl wirklich dem „werte-bewussteren“ Kandidaten oder nicht doch dem eloquenteren und durchsetzungsstärkeren Kandidaten den Vorzug gibt? Nicht zuletzt Dank einiger  Beiträge  aus dem Publikum, wurde die Panel-Diskussion mit Praxisbezug angereichert und auch die Antwort auf dieTitelfrage angemahnt!

 

Soweit die Veranstaltung; mehr dazu:  www.wertekommission.de

 

Jedoch wie sehen Sie es?  O-Ton aus der  Praxis:

 

A. Werkleiter internat. Unternehmen: „Wenn ich heute dem örtlichen Roten Kreuz oder Feuerwehr ein paar hundert € zukommen lasse (wie Jahrzehnte praktiziert), dann hab ich eine Mordsprozedur oder die Complianceabteilung am Hals“

 

B. Mittelständler: „Wenn ich Tag für Tag Compliance praktiziere, dann wissen meine Führungskräfte, was ich meine und was ich  haben will!

 

C. Und Sie ? Wie sehen Sie es?