- Unterwegs am Oberrhein - Blick über den Rhein -

 

Einer der "Charme"-Faktoren für Baden ist auch seine geographische Lage

  • im Herzen  Europas
  • in der Nachbarschaft zu Frankreich und der Schweiz.
  • in einem in seiner Art einmaligen Wirtschaftsraum Europas.

Das ist Wert und Verpflichtung zugleich! Das ist auch die Chance die Entstehung der

Trinationalen Metropol-Region TMO  mitzuerleben an ihr auch mitzuwirken!

  • Zu diesem Zwecke sind wir unterwegs zu Akteuren um im Dialog ihre Meinung zu Baden  zur OberrheinRegion erfahren und ihre Botschaft  weiter zu tragen.
  • Zu diesem Zweck sind wir zu den Akteuren in den zahlreichen "grenzübergreifenden" Initiativen, um diese bekannter zu machen und Verbindungen zu schaffen!

Blick auf Baden und die OberrheinRegion mit Akteuren beider Ufer!

Frank Scherer ,

Landrat des Ortenaukreises  im Turnus auch

Präsident des  EURODISTRIKT Strasbourg-Ortenau

 

Ihn trafen wir  im Nachgang zu seinem starken EUROPA-Plädoyer  beim jüngsten Pierre-Pflimlin-Symposium  in BADEN-BADEN in seinem Amtssitz im Landratsamt in Offenburg.

 

Frank Scherer ,

Landrat des Ortenaukreises  im Turnus auch

Präsident des  EURODISTRIKT Strasbourg-Ortenau

 

Ihn trafen wir  im Nachgang zu seinem starken EUROPA-Plädoyer  beim jüngsten Pierre-Pflimlin-Symposium  in BADEN-BADEN in seinem Amtssitz im Landratsamt in Offenburg.

 

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Vorweg: WinBaden.de  = Baden im Sinn, die OBERRHEIN-REGION im Blick

 

Das Europa der 27 mit der mächtigen Organisation ist vielen Menschen fern, fremd!

 

Die OberrheinRegion, Modellregion im Herzen Europas, mit Straßburg als Nachbarn ist  als gemeinsamer Lebens- u. Kulturraum greifbarer, erlebbarer!

 

Unter dieser Prämisse stehen diese INTERVIEW –FRAGEN,  die wir  im 4. OG des Landratsamtes dem Landrat des ORTENAU-Kreises und Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau Frank Scherer stellen:

 

 

 

Alois Fleig :

 

Was halten Sie von dem oben angesprochenen Konzept, Europa über die „naheliegende“ OBERRHEIN-Region den Menschen „näher zu bringen“?

 

 

 

Frank Scherer:

 

In der Tat ist Europa für viele Menschen einerseits selbstverständlich geworden,  wird aber andererseits oft als ferne Institution wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig, dass wir Europa mehr von unten nach oben leben und weniger von oben überstülpen. Wir müssen es schaffen, den klaren Mehrwert Europas für die Bürgerinnen und Bürger aufzuzeigen und vor Ort spürbar zu machen. Dazu passt auch Ihr neuer Slogan, das Zitat von EU-Kommissar Oettinger: Europa ist keine ferne Institution, sondern Baden ist ein starkes Stück Europa!

 

 

 

 

 

Alois Fleig :

 

 

 

Braucht EUROPA BADEN  ? ...oder:  Hat Regionales im Zeichen von Internationalisierung  noch Bedeutung, eine Zukunft?

 

 

 

Frank Scherer:

 

 

 

Zur ersten Frage: Natürlich braucht Europa Baden! Gerade in der heutigen Zeit, in der die ewig Gestrigen versuchen, mit ihren Ideen aus der Mottenkiste der Geschichte die Menschen zu überzeugen, indem sie negative Emotionen bei ihnen wecken, braucht Europa seine Regionen. Denn vor allem in Grenzregionen kann Europa für die Bevölkerung positiv spürbar werden, weil hier die europäischen Grundfreiheiten im Alltag der Menschen wirksam werden. Das hilft, wenn es darum geht, Europa nichit nur in Bewegung zu halten, sondern es auch wieder zu einer Bewegung zu machen. Das gilt in besonderem Maße für Baden und das Elsass, denen Europa endlich Frieden brachte.

 

 

 

Alois Fleig :

 

 

 

Wie sehen Sie die TRINATIONALE-METROPOLREGION-OBERRHEIN (TMO) http://www.TMO.eu. Was erwarten Sie von ihr? Wie schätzen ihre Wirksamkeit, Aktivitäten, Präsenz ein?

 

 

 

Frank Scherer:

 

 

 

Die TMO ist wichtig für die internationale Wahrnehmung und Anerkennung des Oberrheins als grenzüberschreitender Raum. Dementsprechend erwarte ich diesbezügliche Aktivitäten, wobei ich jedoch den Eindruck habe, dass es insoweit nach der anfänglichen Euphorie etwas ruhig geworden ist.

 

 

 

Alois Fleig :

 

Was ist für Sie HEIMAT? Welche Bedeutung hat HEIMAT für Sie persönlich, für die Region?

 

 

 

Frank Scherer:

 

Heimat ist für mich kein Ort, sondern eine Emotion, ein Gefühl der Sicherheit, der Geborgenheit. Dazu gehören für mich unter anderem Familie und gute Freunde und alles, was sonst dazu beiträgt, dass ich mich hier wohlfühle.

 

 

 

Alois Fleig :

 

Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten aufzuzeigen, erlebbar zu machen, gibt es auf  winbaden die neue Seite: VERBINDENDES http://www.winbaden.de/verbindendes/  Welche(s) Beispiel (e) an Gemeinsamkeit, an gemeinsamen Aktivitäten über den Oberrhein/Hochrhein hinweg  wollen Sie z.B. zur Fischtreppe Gambsheim/Rheinau hinzufügen?

 

 

 

Frank Scherer:

 

Da gibt es eine ganze Menge, wobei es mir weniger um Symbolhaftes geht, sondern vielmehr um Praktisches, für die Menschen Erlebbares, was ihnen einen spürbaren Nutzen bringt. Dazu gehört für mich z.B. die Tramerweiterung von Straßburg nach Kehl oder der neue Eurodistrikt-Bus von Erstein nach Lahr, der Arbeitnehmer aus dem Elsass zu ihrem Arbeitsplatz im Raum Lahr bringt. Ich denke da aber auch an deutsch-französische Bildungseinrichtungen und viele Aktivitäten von Vereinen und Organisationen beiderseits des Rheins. Schauen Sie nur mal auf die Projektliste des Eurodistrikts!

 

 

 

Alois Fleig :

 

 

 

Was wäre nach Ihrer Meinung eine wirkungsvolle Aktivität über den Rhein hinweg? Welche Aufgabe sollte winbaden.de  aufgreifen, im Hinblick auf EUROPA?  Welche im Sinne  von BADEN? ....um BADEN noch symbadischer zu machen?

 

 

 

Frank Scherer:

 

Es gibt schon viele tolle Aktivitäten, die mediale Unterstützung gut gebrauchen können. Aber ganz konkret möchte ich auf „winbaden“ für eine sehr sinnvolle Fördermöglichkeit des Eurodistrikts werben, die leider noch nicht genug abgerufen wird. Mit unserem Schulfonds fördern wir bis zu 100 % der Kosten von deutsch-französischen Schülerbegegnungen. Auch können noch INTERREG-Förderanträge für Kleinprojekte, z.B. im Bereich Kultur, Sport oder Umwelt, gestellt werden.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Das greife ich sehr gerne auf, war ich doch schon früher gut zwei Jahrzehnte in der Fördermittel-Beratung erfolgreich unterwegs.Vielleicht passt auch mein OBERRHEIN Projekt  http://www.winbaden.de/manufak-TOUR/  in eines dieser Programme.

 

Wenn Sie mir noch eine letzte Frage gestatten:  Welche Persönlichkeit vermissen Sie  in dieser Reihe? Wen sollten wir  unbedingt noch von der anderen Rheinseite ansprechen?

 

 

 

Frank Scherer:

 

Da gibt es noch einige Persönlichkeiten, die dazu viel zu sagen hätten. Stellvertretend  möchte ich Ihnen drei nennen: Roland Ries, mit dem ich im Wechsel die Präsidentschaft im Eurodistrikt innehabe, der Präsident der Eurometropole Robert Herrmann und aus der Wirtschaft z.B. Christian Grasset vom Baukonzern Vinci Construction Est.

 

 

 

 

Alois Fleig :

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Zeit!  Herzlichen Dank für Ihre Kritik / Anregungen!

 

 

 

Kontakt: alois.fleig@arcor.de   /  Alois Fleig, Ettlingen  mobil: 0172 721 1996

 

 

 

 

 


Mit  Dr. Klaus Endress  Reinach (CH) sprachen wir bei der Hauptversammlung des WVIB-SCHWARZWALD AG in Freiburg.

Er leitete das von seinem Vater gegründete Unternehmen Endress & Hauser mit Sitz in Reinach(CH) und Werken u.a. in Maulburg (Baden) und in Frankreich; somit ein "trinationaler" Unternehmer, der die Dreiländer-Region verkörpert.

Als Präsident führte er den WVIB (Wirtschaftsverband industrieller Unternehmen in Baden) die zurückliegenden 9 Jahre und formte diesen zur WVIB-Schwarzwald AG.

 

Vorweg unser Motto: WinBaden.de = Baden im Sinn, die OBERRHEIN-REGION im Blick

 

 

 

Alois Fleig-winbaden:

 

Das Europa der 27 mit der mächtigen Organisation ist vielen Menschen fern, fremd!Die OberrheinRegion, Modellregion im Herzen Europas, mit Straßburg als Nachbarn ist  als gemeinsamer Lebens- u. Kulturraum greifbarer, erlebba Was halten Sie von dem oben angesprochenen Konzept, Europa über die naheliegende ORH-Region den Menschen „näher zu bringen

 

Dr. Klaus Endress:

 

Ich denke, dass der europäische Gedanke gerade in unserer Region bei den Menschen bereits sehr stark ausgeprägt ist. Auch blickt das Oberrheingebiet auf eine lange und erfolgreiche Tradition der Zusammenarbeit zurück.

 

 Alois Fleig-winbaden:

 

           Braucht Baden Europa? Braucht  EUROPA BADEN ? ...oder:  Hat Regionales im Zeichen von Internationalisierung  noch Bedeutung, eine Zukunft?

 

 Dr. Klaus Endress:

 

Sicherlich braucht Baden – wie ganz Deutschland – Europa. Die Regionen brauchen Europa, aber Europa braucht auch die Regionen. Wir können nicht mehr nur noch lokal wirtschaften, sondern müssen europäisch und global agieren. Gerade der wvib, dessen Präsident ich bis vor einigen Tagen war, betont in ganz besonderer Weise die regionale Verwurzelung, aber gleichzeitig auch die internationale Ausrichtung der Mitgliedsunternehmen, in dem er seinen Namen nun offiziell in wvib Schwarzwald AG erweitert

 

Alois Fleig-winbaden:

 

Wie sehen Sie die TRINATIONALE-METROPOLREGION-OBERRHEIN (TMO) http://www.TMO.eu.  Wie schätzen Sie ihre Wirksamkeit, Aktivitäten, Präsenz ein?  

Dr. Klaus Endress:

Die Ziele der TMO sind ja durchaus erstrebenswert, allerdings sind die Ansätze bisher rein theoretischer Art. Der Bekanntheitsgrad der TMO liegt weit hinter dem anderer Metropolregionen zurück.

 

 

 

          Alois Fleig-winbaden:

 

      Was ist für Sie HEIMAT? Welche Bedeutung hat HEIMAT für Sie persönlich, für die Region? Für EUROPA?

 

 Dr. Klaus Endress:

 

Heimat ist für mich der Ort, aus dem ich komme, aber Heimat ist natürlich auch dort, wo die Menschen sind, die mir etwas bedeuten und wo mein Lebensmittelpunkt liegt. Heimat und regionale Verwurzelung sind wichtig als Basis oder wie wir in der wvib Schwarzwald AG sagen: „Zukunft braucht Herkunft.“

 

 

           Alois Fleig-winbaden:

           Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten aufzuzeigen, erlebbar zu machen, gibt es auf  winbaden die neue Seite: VERBINDENDES http://www.winbaden.de/verbindendes/  Welche(s) Beispiel (e) an Gemeinsamkeit, an gemeinsamen Aktivitäten über den Oberrhein/Hochrhein hinweg.

 

Dr. Klaus Endress:

 

Die Pulse of Europe Kundgebung auf der Rheinbrücke zwischen Kehl und Straßburg war ein wichtiges Signal.

 

Alois Fleig-winbaden:

     Was wäre nach Ihrer Meinung eine wirkungsvolle Aktivität über den Rhein hinweg ? Welche Aufgabe sollte winbaden.de  aufgreifen, im Hinblick auf EUROPA?  Welche im Sinne  von BADEN? ....um BADEN noch symbadischer zu machen?

 

 

Dr. Klaus Endress:

 

Als Online-Publikation sollte winbaden.de nicht nur über Positives und Verbindendes in der Oberrheinregion berichten, sondern auch über „Trennendes“, aktuelle Probleme und bürokratische Hemmnisse, wie z.B. die Entsenderichtlinie.

 

 

 

      Alois Fleig-winbaden:

 

Welche Frage vermissen Sie in diesem Zusammenhang? Welche Persönlichkeit vermissen Sie  in dieser

Reihe? Wen sollten wir unbedingt noch hier  zu Wort kommen lassen?

 

Dr. Klaus Endress:

 

Moritz Pohle von Pulse of Europe Freiburg wäre sicherlich ein interessanter Gesprächspartner.

 

 

 

     Alois Fleig-winbaden:

 

           Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Zeit!  Herzlichen Dank für Ihre Anregungen

 


 

Heute im Gespräch : Christian Frietsch

 

Herausgeber des Nachrichtenportals GOODNEWS BADEN-BADEN

 

Veranstalter des jährlich in Baden-Baden stattfindenen PIERRE-PFLIMLIN-SYMPOSIUMS

Vorweg: WinBaden.de  = Baden im Sinn, die OBERRHEIN-REGION im Blick
 
Das Europa der 27 mit der mächtigen Organisation ist vielen Menschen fern, fremd!  Die OberrheinRegion, Modellregion im Herzen Europas, mit Straßburg als Nachbarn ist  als gemeinsamer Lebens- u. Kulturraum greifbarer, erlebbarer!
 
Unter dieser Prämisse stehen diese INTERVIEW -FRAGEN:


Alois Fleig /winbaden:
Was halten Sie von dem oben angesprochenen Konzept, Europa über die naheliegende ORH-Region den Menschen „näher zu bringen“?

 

Christian Frietsch / goodnews
Es ist eine große Chance. Der Oberrhein war schon im Mittelalter das Zentrum des Humanismus und hat alle Voraussetzungen mit dieser Tradition ein geistiges Zentrum Europas in der Zukunft zu werden. Der Humanismus ist wieder neu zu entdecken und kann dann viele jener Antworten liefern, die wir heute suchen. Und dafür gibt einen großen Bedarf, weltweit. Für eben diese Werte des Humanismus. Mit Strasbourg, Freiburg und als Lokalpatriot will ich auch Baden-Baden und Karlsruhe nennen, kann dies gelingen.

Alois Fleig /winbaden:
Braucht EUROPA BADEN  ? ...oder:  Hat Regionales im Zeichen von Internationalisierung  noch Bedeutung, eine Zukunft?

 

Christian Frietsch / goodnews
Das Europa der Regionen ist das Fundament für ein Europa und nicht die Nationalstaaten.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Wie sehen Sie die TRINATIONALE-METROPOLREGION-OBERRHEIN (TMO) http://www.TMO.eu. Was wissen Sie von ihr? Was erwarten Sie von ihr? Wie schätzen ihre Wirksamkeit, Aktivitäten, Präsenz ein?

 

Christian Frietsch / goodnews
Diese Idee steht zu sehr auf einer behördlichen Präsenz. Das reicht nicht aus für eine erkennbare Identität.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Was ist für Sie HEIMAT? Welche Bedeutung hat HEIMAT für Sie persönlich, für die Region? Für EUROPA?
In der deutschen Geschichte ist der Begriff etwas belastet und gilt wohl auch als antiquiert. Doch ohne körperliche und geistige Heimat funktioniert keine Gemeinschaft.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten aufzuzeigen, erlebbar zu machen, gibt es auf  winbaden die neue Seite: VERBINDENDES http://www.winbaden.de/verbindendes/  Welche(s) Beispiel (e) an Gemeindsamkeit, an gemeinsamen Aktivitäten über den Oberrhein/Hochrhein hinweg.

 

Christian Frietsch / goodnews
Man wird es mir nachsehen, dass ich zuerst das Pierre Pflimlim-Symposium nenne. Zum 10 Mal fand es nun statt. Es ist Pierre Pflimlin gewidmet, der als der große Europäer  unserer Region am Oberrhein gelten kann. Um eine Identität zu verbreiten ist die Wahrnehmung einer gemeinsamen Geschichte, gemeinsamer Symbole und gemeinsame Idole. Und Pierre Pflimlin ist ein gemeinsames Idol für den Oberrhein.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Was wäre nach Ihrer Meinung eine wirkungsvolle Aktivität über den Rhein hinweg ? Welche Aufgabe sollte winbaden.de  aufgreifen, im Hinblick auf EUROPA?  Welche im Sinne  von BADEN? ....um BADEN noch symbadischer zu machen?

 

Christian Frietsch / goodnews
Gemeinsame Geschichten ausgraben. Familiengeschichten. Wie in meiner Familie gibt es über Generationen hinweg Familienbande zwischen Baden und dem Elsass.  Zwischen Strasbourg und Baden-Baden. Und zwischen vielen andern Städten und Gemeinden auf beiden Seiten des Rheins.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Welche Frage vermissen Sie in diesem Zusammenhang? Welchen Gedanken Welche Persönlichkeit vermissen Sie  in dieser Reihe? Wen sollten wir  unbedingt noch  hier  zu Wort kommen lassen. Es sind alle zum Beispiel möglichst viele alten Strasbourger, die über 80 Jahre alt sind, deren Geschichten wir festhalten sollten.

 
 Alois Fleig /winbaden:
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Zeit!  Herzlichen Dank für Ihre Kritik / Anregungen!
 
Kontakt: alois.fleig@arcor.de   /  Alois Fleig, Ettlingen  mobil: 0172 721 1996
 


An historischem Ort ** im Brenners in Baden-Baden

trafen sich zum "Blick über den Oberrhein"

Alois Fleig,  WINBADEN.de mit :

Dr. Olaf Feldmann,

 

 

 

Jahrgang 1937

 

Stadtrat in Baden-Baden ab1975

 

Mitglied des Bundestags 1981- 1998

 

Mitglied im FDP-Bundesvorstand

Kurator der Schöck-Stiftung

 


 

** In Brenners Parkhotel fanden 1946 die ersten noch geheimen Gespräche  statt zwischen Adenauer und Charles de Gaulle, die die Grundlage bildeten für die deutsch/französische Verständigung und die Europäische EinigungEuropäische Union.Hier findet auch seit 10 Jahren das Pierre-Pflimlin-Symposium statt!

Fragen zu Baden / Oberrhein / Europa  - Blick über den Rhein

 

 

 

Heute an Dr. Olaf Feldmann

 

 

 

Jahrgang 1937

 

Stadtrat in Baden-Baden ab1975

 

Mitglied des Bundestags 1981- 1998

 

Mitglied im FDP-Bundesvorstand

 

 

 

 

 

Lieber Herr Dr. Feldmann , herzlichen Dank dafür, dass wir uns hier im BRENNERS Baden-Baden, an der Geburtsstätte*** der deutsch-französischen Verständigung und auch der Europäischen Vereinigung treffen und  einen Blick auf die Oberrhein-Region werfen, ein Nahtstelle in Europa.

 

 

 

*** In Brenners Parkhotel fanden 1946 die ersten noch geheimen Gespräche  statt zwischen Adenauer und Charles de Gaulle, die die Grundlage bildeten für die deutsch/französische Verständigung und die Europäische Union.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Als Badener, der unterwegs ist, aufzuzeigen, was wir hier in Baden neben Landschaft, Wein und anderem an Werten und Schätzen haben, möchte ich Sie vorab fragen: WinBaden.de = Werte in BADEN  / Schätze am Oberrhein.  

 

Wie kommt das bei Ihnen an?  ...von vorgestern?  Was halten Sie von der Idee die Vorzüge unserer Region heraus zu stellen?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Eindeutig positiv, sind doch beide Win und Baden positive Begriffe und die Zusammenführung im Sinne von „Win“ schaffen für Baden ist nicht nur eine schöne sondern auch eine positive Sache, wenn Sie nicht abgrenzend, sondern offen mit „Blick nach vorn“ unterwegs ist, wie ich es bei Ihnen wahrnehme..

 

 

 

Alois Fleig:

 

Wie sehen Sie als erfahrener Bundespolitiker die Rolle der Regionen im großen schwer überschaubaren EUROPA?

 

Braucht Baden Europa? Braucht  EUROPA  Baden?  Oder anders gefragt: Hat  Regionales in Zeiten der Internationalisierung noch Bedeutung? ...oder  gerade erst recht?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

 

 

Keine Frage, dass Baden in der heutigen Zeit das „Dach EUROPA“ braucht , um bestehen und gedeihen zu können. Aber auch umgekehrt kann man ja sagen. Ja je größer und für viele  unübersichtlicher und überorganisierter  das Europa der 27 geworden ist, desto dringender ist eine Verankerung in der Region. Dies an der Wiege der europäischen Idee, an der wir hier buchstäblich sitzen festzumachen, finde ich sehr gut. Die Oberrheinische Region ist ja auch ein sehr traditionsreicher gemeinsamer Kulturraum.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Wie sehen Sie BADEN im Kontext  OBERRHEINRegion, Trinationale- Metropol-Region Oberrhein (TMO)?  Wie schätzen Sie die TMO- und ihre Wirkung ein?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Nun das sind wichtige administrative Strukturen, die auf der politischen Ebene geschaffen wurden, denen zum Teil noch die Verankerung in der Bevölkerung fehlt, die es gilt, mit Leben zu erfüllen.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Der Begriff Heimat ist nach meiner Beobachtung wieder salonfähig geworden. Was verbinden Sie mit„HEIMAT“?  Welche Bedeutung hat das für Sie?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:
Ja der Begriff war lange Zeit vorbelastet gewesen und erlebt eine gewisse Renaissance. Für mich hat dieser Begriff immer einen hohen Wert gehabt. Als „Heimatvertriebener“ ( wie das damals hieß)  kam ich als junger Mensch hier nach Baden, nach Freiburg und habe nun inzwischen mehr als die Hälfte meiner Lebensjahre nicht nur hier verbracht sondern hierauch   meine Heimat gefunden!

 

 

 

Alois Fleig:

 

 

 

Wie Ihnen erklärt, auch um mich von rückwärtsgerichteten und abgrenzenden BADEN- Aktivitäten noch stärker abzuheben, möchte ich den Focus stärker auf die Dreiländerregion richten. Was halten Sie von einem Slogan:

 

a. Baden: ein schönes/ herrliches Stück  Oberrhein-Region

 

b. Baden ,Weg nach EUROPA....nicht nur in Kehl!“           

 

c. „In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, Ziel EUROPA“

 

d.  Baden die Tradition, Oberrhein die Aktion, Europa die Vision“

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Da kann ich zu allen vier ja sagen; mein Favorit wäre c! „In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, Ziel EUROPA“.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Was sollte WinBaden.de  anpacken, leisten, damit WIN für die Region entsteht? Wäre es in Ihren Augen eine „sinnvolle“ Aufgabe, die Idee des Pflimlin – Symposium auch das Jahr über lebendig halten? Zum Beispiel mit dieser Gesprächsreihe   in den nächsten Monaten unterwegs von hier nach  Kehl, Offenburg, Freiburg  und  nach Möglichkeit auch Straßburg ,Colmar und Basel.

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Das ist ganz bestimmt eine gute Sache, damit fördern Sie nicht nur die Idee, damit erreichen Sie auch, dass winBaden.de offen und zukunftsorientiert und schon gar nicht „Altbadnerisch“ wahrgenommen wird! Und so wie ich Sie einschätze, wird Ihnen dazu noch einiges einfallen!

 

 

 

 

Alois Fleig:

 

Danke; hier noch etwas in diese Richtung. Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten am  Oberrhein zu vermitteln und  erlebbar zu machen, habe ich auf winbaden.de eine Seite “VERBINDENDES“ eingefügt. Dort verweise ich nicht nur auf die 20 Brücken zwischen  Basel und Karlsruhe, sondern auch auf Projekte wie die „Fischtreppe“, die von den zwei Gemeinden Gambsheim (els.)  und  Rheinau (badisch.) sehr gekonnt als solches präsentiert werden. Sicher  kennen auch Sie Beispiele dazu, die ich gerne auch noch später aufnehme.

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Das ist eine tolle Idee, die gerade das macht, was ich mit „Leben erfüllen“ meinte, da fallen mir spontan die Straßenbahn Kehl - Straßbourg, die wieder aktivierte Rheinfähre bei Drusenheim, aber auch die deutsch/französische Brigade ein. Und auch hier in der  Cite’ finden sich Beispiele dazu. Bei dieser „Sammlung“  ebenso wie bei Ihrer Serie der Gespräche „BLICK –OBERRHEIN“  wünsche ich Ihnen viel Freude - die Sie offensichtlich damit schon  haben-  und viel Erfolg!

 

 

 

Alois Fleig:

 

Herr Dr. Feldmann, herzlichen Dank für das Gespräch für Ihre wertvolle Zeit und die wertvollen  Gedanken und Anregungen. Ich darf Ihnen noch nachträglich zum 80. Geburtstag gratulieren und uns gemeinsam dazu beglückwünschen, dass wir in diesem herrlichen Badnerland  leben und genießen dürfen.

Fragen zu Baden / Oberrhein / Europa  - Blick über den Rhein

 

 

 

Heute an Dr. Olaf Feldmann

 

 

 

Jahrgang 1937

 

Stadtrat in Baden-Baden ab1975

 

Mitglied des Bundestags 1981- 1998

 

Mitglied im FDP-Bundesvorstand

 

 

 

 

 

Lieber Herr Dr. Feldmann , herzlichen Dank dafür, dass wir uns hier im BRENNERS Baden-Baden, an der Geburtsstätte*** der deutsch-französischen Verständigung und auch der Europäischen Vereinigung treffen und  einen Blick auf die Oberrhein-Region werfen, ein Nahtstelle in Europa.

 

 

 

*** In Brenners Parkhotel fanden 1946 die ersten noch geheimen Gespräche  statt zwischen Adenauer und Charles de Gaulle, die die Grundlage bildeten für die deutsch/französische Verständigung und die Europäische Union.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Als Badener, der unterwegs ist, aufzuzeigen, was wir hier in Baden neben Landschaft, Wein und anderem an Werten und Schätzen haben, möchte ich Sie vorab fragen: WinBaden.de = Werte in BADEN  / Schätze am Oberrhein.  

 

Wie kommt das bei Ihnen an?  ...von vorgestern?  Was halten Sie von der Idee die Vorzüge unserer Region heraus zu stellen?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Eindeutig positiv, sind doch beide Win und Baden positive Begriffe und die Zusammenführung im Sinne von „Win“ schaffen für Baden ist nicht nur eine schöne sondern auch eine positive Sache, wenn Sie nicht abgrenzend, sondern offen mit „Blick nach vorn“ unterwegs ist, wie ich es bei Ihnen wahrnehme..

 

 

 

Alois Fleig:

 

Wie sehen Sie als erfahrener Bundespolitiker die Rolle der Regionen im großen schwer überschaubaren EUROPA?

 

Braucht Baden Europa? Braucht  EUROPA  Baden?  Oder anders gefragt: Hat  Regionales in Zeiten der Internationalisierung noch Bedeutung? ...oder  gerade erst recht?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

 

 

Keine Frage, dass Baden in der heutigen Zeit das „Dach EUROPA“ braucht , um bestehen und gedeihen zu können. Aber auch umgekehrt kann man ja sagen. Ja je größer und für viele  unübersichtlicher und überorganisierter  das Europa der 27 geworden ist, desto dringender ist eine Verankerung in der Region. Dies an der Wiege der europäischen Idee, an der wir hier buchstäblich sitzen festzumachen, finde ich sehr gut. Die Oberrheinische Region ist ja auch ein sehr traditionsreicher gemeinsamer Kulturraum.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Wie sehen Sie BADEN im Kontext  OBERRHEINRegion, Trinationale- Metropol-Region Oberrhein (TMO)?  Wie schätzen Sie die TMO- und ihre Wirkung ein?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Nun das sind wichtige administrative Strukturen, die auf der politischen Ebene geschaffen wurden, denen zum Teil noch die Verankerung in der Bevölkerung fehlt, die es gilt, mit Leben zu erfüllen.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Der Begriff Heimat ist nach meiner Beobachtung wieder salonfähig geworden. Was verbinden Sie mit„HEIMAT“?  Welche Bedeutung hat das für Sie?

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:
Ja der Begriff war lange Zeit vorbelastet gewesen und erlebt eine gewisse Renaissance. Für mich hat dieser Begriff immer einen hohen Wert gehabt. Als „Heimatvertriebener“ ( wie das damals hieß)  kam ich als junger Mensch hier nach Baden, nach Freiburg und habe nun inzwischen mehr als die Hälfte meiner Lebensjahre nicht nur hier verbracht sondern hierauch   meine Heimat gefunden!

 

 

 

Alois Fleig:

 

 

Wie Ihnen erklärt, auch um mich von rückwärtsgerichteten und abgrenzenden BADEN- Aktivitäten noch stärker abzuheben, möchte ich den Focus stärker auf die Dreiländerregion richten. Was halten Sie von einem Slogan:

 

a. Baden: ein schönes/ herrliches Stück  Oberrhein-Region

 

b. Baden ,Weg nach EUROPA....nicht nur in Kehl!“           

 

c. „In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, Ziel EUROPA“

 

d.  Baden die Tradition, Oberrhein die Aktion, Europa die Vision“

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Da kann ich zu allen vier ja sagen; mein Favorit wäre c! „In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, Ziel EUROPA“.

 

 

 

Alois Fleig:

 

Was sollte WinBaden.de  anpacken, leisten, damit WIN für die Region entsteht? Wäre es in Ihren Augen eine „sinnvolle“ Aufgabe, die Idee des Pflimlin – Symposium auch das Jahr über lebendig zu halten? Zum Beispiel mit dieser Gesprächsreihe   in den nächsten Monaten unterwegs von hier nach  Kehl, Offenburg, Freiburg  und  nach Möglichkeit auch Straßburg ,Colmar und Basel.

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Das ist ganz bestimmt eine gute Sache, damit fördern Sie nicht nur die Idee, damit erreichen Sie auch, dass winBaden.de offen und zukunftsorientiert und schon gar nicht „Altbadnerisch“ wahrgenommen wird! Und so wie ich Sie einschätze, wird Ihnen dazu noch einiges einfallen!

 

 

 

 

Alois Fleig:

 

Danke; hier noch etwas in diese Richtung. Mit dem Ziel, die Idee der grenzüberwindenden Aktivitäten am  Oberrhein zu vermitteln und  erlebbar zu machen, habe ich auf winbaden.de eine Seite “VERBINDENDES“ eingefügt. Dort verweise ich nicht nur auf die 20 Brücken zwischen  Basel und Karlsruhe, sondern auch auf Projekte wie die „Fischtreppe“, die von den zwei Gemeinden Gambsheim (els.)  und  Rheinau (badisch.) sehr gekonnt als solches präsentiert werden. Sicher  kennen auch Sie Beispiele dazu, die ich gerne auch noch später aufnehme.

 

 

 

Dr. Olaf Feldmann:

 

Das ist eine tolle Idee, die gerade das macht, was ich mit „Leben erfüllen“ meinte, da fallen mir spontan die Straßenbahn Kehl - Straßbourg, die wieder aktivierte Rheinfähre bei Drusenheim, aber auch die deutsch/französische Brigade ein. Und auch hier in der  Cite’ finden sich Beispiele dazu. Bei dieser „Sammlung“  ebenso wie bei Ihrer Serie der Gespräche „BLICK –OBERRHEIN“  wünsche ich Ihnen viel Freude - die Sie offensichtlich damit schon  haben-  und viel Erfolg!

 

 

 

Alois Fleig:

 

Herr Dr. Feldmann, herzlichen Dank für das Gespräch für Ihre wertvolle Zeit und die wertvollen  Gedanken und Anregungen. Ich darf Ihnen noch nachträglich zum 80. Geburtstag gratulieren und uns gemeinsam dazu beglückwünschen, dass wir in diesem herrlichen Badnerland  leben und genießen dürfen.

 


Ein Gespräch mit einem Akteur, dem die Region FREIBURG, BADEN  und die OBERRHEIN-Region ebenso am Herzen liegt; und das  nicht nur "qua Amt"  sondern auch als  Mensch der Region! Wir trafen uns mit ihm, als er gerade sein Amtszeit über die Pensionierung hinaus um ein Jahr verlängerte.

 

Dr. Bernd Dallmann 

 

Freiburg i.Brsg.

 

Gründer und Geschäftsführer der

 

FWTM  Freiburg Tourismus Marketing GmbH

 

in dieser Funktion im mehreren regionalen Gremien in Baden, der  Dreiländer-Region und  Vorstand der 

 

UPPER - RHINE - VALLEY  - der trinationalen Tourismusgesellschaft

 

Blick auf Baden und die Oberrhein Region

 

 

 

 

 

Lieber Herr Dr. Dallmann, schön, dass Sie noch ein Jährchen dranhängen sonst hätten wir es nicht mehr geschafft, zusammen zu kommen.

 

Wie sehen Sie es als ein Badener, der hier  von dieser  Stelle in Freiburg aus gut 30 Jahre nicht nur Tourismus-Marketing und Wirtschaftsförderung für Freiburg gemacht, sondern auch über den Gemarkungsrand hinaus geblickt und das Dreiländereck im Blick gehabt hat? Könnten, müssten die drei Regionen ( KA-OG-FR) nicht viel stärker gemeinsames herausstellen?

 

 

 

D. Dallmann FWTM:

 

 

 

Ja, wir  haben hier von Anfang an immer die Region im Blick gehabt . Auch das mit den badischen Nachbarregionen sehe ich in der Tat ähnlich wie Sie, deshalb gefällt mir an Ihrer Arbeit auch, dass Sie die Region Baden im Auge haben. Das haben Sie es auch einfacher, da alle Gebietskörperschaften qua Satzung an  Zuständigkeits-grenzen gebunden sind! Wenn ich Ihnen noch etwas empfehlen darf dann das: stellen Sie trinationale Oberrhein-Region vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund.

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden

 

 

 

Winbaden möchte ja nicht nur „badische Imagepflege“ betreiben, sondern auch etwas bewirken. WinBaden heisst ja: WERTE In BADEN /Schätze am Oberrhein-entdecken, erleben, erhalten! Diesen Gedanken konkret umzusetzen, dafür steht  Projekt „ManufakTOUR“! Wie schätzen Sie dies ein? Sehen Sie den Begriff „Kulturerbe“ auch als gerechtfertigt angesichts der Werte an W

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Das ist schon für sich eine nicht nur reizvolle sondern auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da vorgenommen haben. Keine Frage, man kann sehr wohl von „Regionalem Kulturerbe“ sprechen, angesichts der immateriellen Werte, die hier verborgen sind.

 

Wenn Sie dann noch die Reihe der Kunsthandwerker noch mit der Zunft der Orgelbauer und mit den Ursprüngen der Druckkunst ergänzen, dann wird noch deutlicher welche Bedeutung diese Betriebe für die Kultur  ! Hier lässt sich schön der Oberrhein wie ein Spiegel erleben, an dem rechts und links  sich die PERLEN  finden!  Am Beispiel der Orgelbauer und die Buchdrucker  lässt sich dies am vielfältigsten zeigen, gilt aber auch für die Glasmacher und andere Gewerke!

 

Viel Erfolg und  viel Freude auf dieser Tour, gerne unterstütze ich Sie dabei mit Rat und Tat!

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden /

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, ganz besonders auch für die wertvollen Hinweise. Ich werde Sie über die ManufakTOUR  auf dem Laufenden halten und freue mich schon darauf, mit der TOUR  irgendwo im Breisgau Station zu machen!

BLOG-Dallmann

 

 

 

WinBaden /Fleig:

 

 

 

Lieber Herr Dr. Dallmann, schön, dass Sie noch ein Jährchen dranhängen sonst hätten wir es nicht mehr geschafft, zusammen zu kommen.

 

Wie sehen Sie es als ein Badener, der hier  von dieser  Stelle in Freiburg aus gut 30 Jahre nicht nur Tourismus-Marketing und Wirtschaftsförderung für Freiburg gemacht, sondern auch über den Gemarkungsrand hinaus geblickt und das Dreiländereck im Blick gehabt hat? Könnten, müssten die drei Regionen ( KA-OG-FR) nicht viel stärker gemeinsames herausstellen?

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Ja, wir  haben hier von Anfang an immer die Region im Blick gehabt . Auch das mit den badischen Nachbarregionen sehe ich in der Tat ähnlich wie Sie, deshalb gefällt mir an Ihrer Arbeit auch, dass Sie die Region Baden im Auge haben. Das haben Sie es auch einfacher, da alle Gebietskörperschaften qua Satzung an  Zuständigkeits-grenzen gebunden sind! Wenn ich Ihnen noch etwas empfehlen darf dann das: stellen Sie trinationale Oberrhein-Region vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund.

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden

 

 

 

Winbaden möchte ja nicht nur „badische Imagepflege“ betreiben, sondern auch etwas bewirken. WinBaden heisst ja: WERTE In BADEN /Schätze am Oberrhein-entdecken, erleben, erhalten! Diesen Gedanken konkret umzusetzen, dafür steht  Projekt „ManufakTOUR“! Wie schätzen Sie dies ein? Sehen Sie den Begriff „Kulturerbe“ auch als gerechtfertigt angesichts der Werte an W

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Das ist schon für sich eine nicht nur reizvolle sondern auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da vorgenommen haben. Keine Frage, man kann sehr wohl von „Regionalem Kulturerbe“ sprechen, angesichts der immateriellen Werte, die hier verborgen sind.

 

Wenn Sie dann noch die Reihe der Kunsthandwerker noch mit der Zunft der Orgelbauer und mit den Ursprüngen der Druckkunst ergänzen, dann wird noch deutlicher welche Bedeutung diese Betriebe für die Kultur  ! Hier lässt sich schön der Oberrhein wie ein Spiegel erleben, an dem rechts und links  sich die PERLEN  finden!  Am Beispiel der Orgelbauer und die Buchdrucker  lässt sich dies am vielfältigsten zeigen, gilt aber auch für die Glasmacher und andere Gewerke!

 

Viel Erfolg und  viel Freude auf dieser Tour, gerne unterstütze ich Sie dabei mit Rat und Tat!

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden /

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, ganz besonders auch für die wertvollen Hinweise. Ich werde Sie über die ManufakTOUR  auf dem Laufenden halten und freue mich schon darauf, mit der TOUR  irgendwo im Breisgau Station zu machen!

BLOG-Dallmann

 

 

 

WinBaden /Fleig:

 

 

 

Lieber Herr Dr. Dallmann, schön, dass Sie noch ein Jährchen dranhängen sonst hätten wir es nicht mehr geschafft, zusammen zu kommen.

 

Wie sehen Sie es als ein Badener, der hier  von dieser  Stelle in Freiburg aus gut 30 Jahre nicht nur Tourismus-Marketing und Wirtschaftsförderung für Freiburg gemacht, sondern auch über den Gemarkungsrand hinaus geblickt und das Dreiländereck im Blick gehabt hat? Könnten, müssten die drei Regionen ( KA-OG-FR) nicht viel stärker gemeinsames herausstellen?

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Ja, wir  haben hier von Anfang an immer die Region im Blick gehabt . Auch das mit den badischen Nachbarregionen sehe ich in der Tat ähnlich wie Sie, deshalb gefällt mir an Ihrer Arbeit auch, dass Sie die Region Baden im Auge haben. Das haben Sie es auch einfacher, da alle Gebietskörperschaften qua Satzung an  Zuständigkeits-grenzen gebunden sind! Wenn ich Ihnen noch etwas empfehlen darf dann das: stellen Sie trinationale Oberrhein-Region vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund.

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden

 

 

 

Winbaden möchte ja nicht nur „badische Imagepflege“ betreiben, sondern auch etwas bewirken. WinBaden heisst ja: WERTE In BADEN /Schätze am Oberrhein-entdecken, erleben, erhalten! Diesen Gedanken konkret umzusetzen, dafür steht  Projekt „ManufakTOUR“! Wie schätzen Sie dies ein? Sehen Sie den Begriff „Kulturerbe“ auch als gerechtfertigt angesichts der Werte an W

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Das ist schon für sich eine nicht nur reizvolle sondern auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da vorgenommen haben. Keine Frage, man kann sehr wohl von „Regionalem Kulturerbe“ sprechen, angesichts der immateriellen Werte, die hier verborgen sind.

 

Wenn Sie dann noch die Reihe der Kunsthandwerker noch mit der Zunft der Orgelbauer und mit den Ursprüngen der Druckkunst ergänzen, dann wird noch deutlicher welche Bedeutung diese Betriebe für die Kultur  ! Hier lässt sich schön der Oberrhein wie ein Spiegel erleben, an dem rechts und links  sich die PERLEN  finden!  Am Beispiel der Orgelbauer und die Buchdrucker  lässt sich dies am vielfältigsten zeigen, gilt aber auch für die Glasmacher und andere Gewerke!

 

Viel Erfolg und  viel Freude auf dieser Tour, gerne unterstütze ich Sie dabei mit Rat und Tat!

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden /

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, ganz besonders auch für die wertvollen Hinweise. Ich werde Sie über die ManufakTOUR  auf dem Laufenden halten und freue mich schon darauf, mit der TOUR  irgendwo im Breisgau Station zu machen!

BLOG-Dallmann

 

 

 

WinBaden /Fleig:

 

 

 

Lieber Herr Dr. Dallmann, schön, dass Sie noch ein Jährchen dranhängen sonst hätten wir es nicht mehr geschafft, zusammen zu kommen.

 

Wie sehen Sie es als ein Badener, der hier  von dieser  Stelle in Freiburg aus gut 30 Jahre nicht nur Tourismus-Marketing und Wirtschaftsförderung für Freiburg gemacht, sondern auch über den Gemarkungsrand hinaus geblickt und das Dreiländereck im Blick gehabt hat? Könnten, müssten die drei Regionen ( KA-OG-FR) nicht viel stärker gemeinsames herausstellen?

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Ja, wir  haben hier von Anfang an immer die Region im Blick gehabt . Auch das mit den badischen Nachbarregionen sehe ich in der Tat ähnlich wie Sie, deshalb gefällt mir an Ihrer Arbeit auch, dass Sie die Region Baden im Auge haben. Das haben Sie es auch einfacher, da alle Gebietskörperschaften qua Satzung an  Zuständigkeits-grenzen gebunden sind! Wenn ich Ihnen noch etwas empfehlen darf dann das: stellen Sie trinationale Oberrhein-Region vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund.

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden

 

 

 

Winbaden möchte ja nicht nur „badische Imagepflege“ betreiben, sondern auch etwas bewirken. WinBaden heisst ja: WERTE In BADEN /Schätze am Oberrhein-entdecken, erleben, erhalten! Diesen Gedanken konkret umzusetzen, dafür steht  Projekt „ManufakTOUR“! Wie schätzen Sie dies ein? Sehen Sie den Begriff „Kulturerbe“ auch als gerechtfertigt angesichts der Werte an W

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Das ist schon für sich eine nicht nur reizvolle sondern auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da vorgenommen haben. Keine Frage, man kann sehr wohl von „Regionalem Kulturerbe“ sprechen, angesichts der immateriellen Werte, die hier verborgen sind.

 

Wenn Sie dann noch die Reihe der Kunsthandwerker noch mit der Zunft der Orgelbauer und mit den Ursprüngen der Druckkunst ergänzen, dann wird noch deutlicher welche Bedeutung diese Betriebe für die Kultur  ! Hier lässt sich schön der Oberrhein wie ein Spiegel erleben, an dem rechts und links  sich die PERLEN  finden!  Am Beispiel der Orgelbauer und die Buchdrucker  lässt sich dies am vielfältigsten zeigen, gilt aber auch für die Glasmacher und andere Gewerke!

 

Viel Erfolg und  viel Freude auf dieser Tour, gerne unterstütze ich Sie dabei mit Rat und Tat!

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden /

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, ganz besonders auch für die wertvollen Hinweise. Ich werde Sie über die ManufakTOUR  auf dem Laufenden halten und freue mich schon darauf, mit der TOUR  irgendwo im Breisgau Station zu machen!

BLOG-Dallmann

 

 

 

WinBaden /Fleig:

 

 

 

Lieber Herr Dr. Dallmann, schön, dass Sie noch ein Jährchen dranhängen sonst hätten wir es nicht mehr geschafft, zusammen zu kommen.

 

Wie sehen Sie es als ein Badener, der hier  von dieser  Stelle in Freiburg aus gut 30 Jahre nicht nur Tourismus-Marketing und Wirtschaftsförderung für Freiburg gemacht, sondern auch über den Gemarkungsrand hinaus geblickt und das Dreiländereck im Blick gehabt hat? Könnten, müssten die drei Regionen ( KA-OG-FR) nicht viel stärker gemeinsames herausstellen?

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Ja, wir  haben hier von Anfang an immer die Region im Blick gehabt . Auch das mit den badischen Nachbarregionen sehe ich in der Tat ähnlich wie Sie, deshalb gefällt mir an Ihrer Arbeit auch, dass Sie die Region Baden im Auge haben. Das haben Sie es auch einfacher, da alle Gebietskörperschaften qua Satzung an  Zuständigkeits-grenzen gebunden sind! Wenn ich Ihnen noch etwas empfehlen darf dann das: stellen Sie trinationale Oberrhein-Region vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund.

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden

 

 

 

Winbaden möchte ja nicht nur „badische Imagepflege“ betreiben, sondern auch etwas bewirken. WinBaden heisst ja: WERTE In BADEN /Schätze am Oberrhein-entdecken, erleben, erhalten! Diesen Gedanken konkret umzusetzen, dafür steht  Projekt „ManufakTOUR“! Wie schätzen Sie dies ein? Sehen Sie den Begriff „Kulturerbe“ auch als gerechtfertigt angesichts der Werte an W

 

 

 

DR. Dallmann FWTM:

 

 

 

Das ist schon für sich eine nicht nur reizvolle sondern auch wertvolle Aufgabe, die Sie sich da vorgenommen haben. Keine Frage, man kann sehr wohl von „Regionalem Kulturerbe“ sprechen, angesichts der immateriellen Werte, die hier verborgen sind.

 

Wenn Sie dann noch die Reihe der Kunsthandwerker noch mit der Zunft der Orgelbauer und mit den Ursprüngen der Druckkunst ergänzen, dann wird noch deutlicher welche Bedeutung diese Betriebe für die Kultur  ! Hier lässt sich schön der Oberrhein wie ein Spiegel erleben, an dem rechts und links  sich die PERLEN  finden!  Am Beispiel der Orgelbauer und die Buchdrucker  lässt sich dies am vielfältigsten zeigen, gilt aber auch für die Glasmacher und andere Gewerke!

 

Viel Erfolg und  viel Freude auf dieser Tour, gerne unterstütze ich Sie dabei mit Rat und Tat!

 

 

 

Alois Fleig / WinBaden /

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, ganz besonders auch für die wertvollen Hinweise. Ich werde Sie über die ManufakTOUR  auf dem Laufenden halten und freue mich schon darauf, mit der TOUR  irgendwo im Breisgau Station zu machen!

 


Unser aktuelles Gespräch in der Reihe " BLICK ÜBER DEN RHEIN / Am Oberrheinunterwegs"             führten wir anlässlich des 10. Pierre-Pflimlin-Symposiums im Mai in BADEN-BADEN mit dessen Gastgeber und Mitveranstalter Frank Marrenbach.


Frank Marrenbach

Jahrgang: 1965 , verheiratet 2  Kinder

 

Leitet seit 2000  Das Brenners  in Baden-Baden

ausserdem seit 2008 die Oetker -Collection

 

Seit 10 Jahren ist er Gastgeber und gemeinsam mit Christian Frietsch Organisator des         Pierre-Pflimlin-Symposium

 

Seit  2017  gehört er dem IHK -Präsidium an

Alois Fleig  -WinBaden.de-

Herr Marrenbach unser Gespräch aus Anlass des 10. Pierre-Pflimlin-Symposium in wenigen Tagen hier im Hause, hat durch den gestrigen Wahlsieg  von Emanuelle Macron eine besondere Bedeutung gewonnen. Wie schätzen Sie dieses Ereignis ein?

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

In der Tat hat dieses Datum auch eine  besondere Bedeutung hier  in der Region! Die Erleichterung  ist, übergreifend zu spüren, aber ich  meine hier in der engen  Nach-barschaft war diese noch stärker spürbar als woanders in der Republik!  Hier wird ja Europa tagtäglich  gelebt. Ist Ihnen übrigens auch  aufgefallen, dass bei der Feier in Paris nicht die Marseillaise sondern die Europa-Hymne erklang; ist das nicht ein sehr bemerkenswertes Signal?

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Damit sind wir schon direkt bei einer meiner Kernfragen zu Baden - Oberrhein-Region- Europa gelandet: Braucht Europa Baden bzw. Braucht Baden Europa ?

 

Frank Marrenbach – Oetker-collection:

Das ist eine etwas überraschende aber interessante Frage; ich beginne  mit der zweiten einfacheren. Ich denke, dass da sicher der „Wahl-Badener“ mit dem „Ur-Badener“ einig sind, dass Baden Europa braucht , vielleicht noch mehr , noch spürbarer als andere Regionen. Aber auch anders herum wird „ein ja daraus. Ich bin überzeugt, dass Europa  Baden auf Grund seiner Lage als Scharnier  braucht, es braucht auch selbstbewusste Regionen, die Europa ein Gesicht geben, Identität stifte . Das ist eine wichtige  und auch reizvolle Rolle die- wie ich es sehe-  den Badenern auch liegt!  Das ist auch  finde ich eine schöne Aufgabe  für ein Medium, wie  winBaden.de, Flagge zu zeigen ohne abzugrenzen, Weltoffenheit  zu zeigen, die vor der Haustür schon anfängt!

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Danke für das Kompliment an Baden! Und deshalb sind  für Winbaden  die Sicht und Meinung von „Wahlbadenern“ besonders  wichtig. Wie sehen Sie Baden, wie nehmen Sie Baden und die Badner wahr?

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

Baden ist für mich wie ein herrliches Gemälde, das immer wieder neue Facetten erkennen lässt;  das ist die einmalige Lage zu Frankreich und der Schweiz, da ist Wein, Genuss  und Gastlichkeit –für mich als Gastronomen ja  nicht unwichtig-  und das ist auch der offene  Menschentyp, der dem Rheinländer sehr entgegen kommt !

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Also Baden kein „Geographie“ sondern Lebensgefühl?

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

...hundert Prozent!

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Danke, das ist ein schönes Votum, da darf ich Sie um einen  kleinen Tipp bitten, welchen der  Slogans zu WERTE in BADEN-Schätze am Oberrhein  würden Sie wählen:

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

Da wäre mein Favorit: „In Baden daheim, am Oberrhein unterwegs, mit Ziel Europa!

Auch deswegen, da dieser Bewegung signalisiert. Und das ist wichtig , Identität braucht Zutun, Europa  braucht  Zutun braucht Bewegung,...auf andere Zugehen!

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Da wäre noch eine Frage: Was bitte ist für Sie  HEIMAT?  Seit einiger Zeit ist „HEIMAT“ wieder salonfähig; vor 10 Jahren noch war dies  ein Wort, das man  allenfalls 70-jährigen mit etwas Mitleid zugebilligt hat;  heute eine Renaissance... früher nur im Singular, heute auch im Plural.

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

Zu Heimat habe ich eine ganz klare Definition und Meinung: Heimat ist dort  wo die Menschen sind, die mir etwas bedeuten. Das ist natürlich erst einmal dort wo man herkommt, wo Eltern wohnen... Düsseldorf; Heimat  ist aber auch dort, wo ich aktuell meinen Lebensmittelpunkt mit Freunden und Allem, was dazugehört , aufgebaut habe.

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

Wir sprachen vorhin vom  „Zutun“; in wenigen Tagen findet hier das Pierre-Pflimlin-Symposium statt; ein starke Aktion, die alljährlich hier in Ihrem Hause auf historischem Boden das europäische Feuer auflodern lässt!

Was hielten Sie davon, dazwischen diese Flamme ein wenig am Glimmen zu halte

Hier  in Abständen  mit  einem  Elsässischen und einen Badischen Unternehmer  bei einem Kaminabend  über das Miteinander am Oberhein , rückblickend und voraus-schauend , zu sprechen, vielleicht sogar eine kleine Aktion anzustoßen ?

 

Frank Marrenbach –Oetker-collection:

Das ist  eine gute Idee, die  ich gerne mit Ihnen gemeinsam aufgreife: Nun aber noch eine Anregung an Sie. Ich war mit knapp über  50  erstmals Teilnehmer einer Demo! Es war bei der „PULSE EUROPE“ und ich kann Ihnen nur sagen  es war zwar erst etwas ungewohnt , aber es war ein spannendes Erlebnis auf der Straße mit Menschen aller Altersgruppen in Gespräche zu kommen. Wäre das nicht  auch für Sie interessant und auch eine Möglichkeit  Ihre Botschaft  Baden und Europa unter die Menschen zu bringen

 

Alois Fleig  -WinBaden.de:

In der Tat, wäre das für mich eine neue Erfahrung, das wäre auch wirklich ein Anlass, der mich anspricht! Ich habe zwar die  68-er Jahre als Student in Karlsruhe erlebt; bin aber damals nicht zum demonstrieren gekommen!  Vielleicht  sehen wir uns dann gelegentlich  bei PULSE EUROPE . Für heute  bedanke ich mich für das wertvolle Gespräch und vielleicht lässt sich daraus etwas bewegen in Sachen  „Baden im Sinn-Europa im Blick“

 

(C) Alois Fleig -winbaden.de

Das Pierre - Pflimlin-Symposium findet seit 10 Jahren jährlich in Brenners Parkhotel Baden-Baden statt und steht 2017 unter dem Motto "Plädoyer EUROPA 2017" statt.

 

Pierre Eugène Jean Pflimlin  * 5. Februar 1907 in Roubaix, Département Nord; † 27. Juni 2000 in Straßburg) war ein französischer Jurist und Politiker. Unter anderem bekleidete er Ministerämter und 1958 kurzzeitig das Amt des Ministerpräsidenten. Er war auch Bürgermeister von Straßburg und von 1984 bis 1987 Präsident des Europäischen Parlamentes.Gilt als Vater der deutsch/französischen Aussöhnung und "Geburtshelfer" der Europäischen

 

„Brenners –Baden-Baden“:

Ort des ersten (noch  streng geheimen) Treffens von Charles De Gaulle und Konrad    

 Adenauer gilt als  „Geburtsstätte“ des vereinten  Europas


 

Prof. Dr. Gerd Hager 

 

Direktor Regionalverband Mittlerrer Oberrhein

 

76130    Karlsruhe

 

  1. WinBaden.de - Werte in BADEN / Schätze am Oberrhein..

  2.   Wie kommt das bei Ihnen an? ...von Gestern? ..
    Was halten Sie von der Idee die Vorzüge unserer Region etwas herauszustellen?
    Dabei den Persönlichkeiten, die die Region geprägt, besondere
    WERTSCHÄTZUNG für ihre „WERTSCHÖPFUNG“ widmen?

    Ich kann Sie darin nur bestärken. Wir haben bereits vor einigen Jahren für die TechnologieRegion Karlsruhe ein Taschenbuch mit dem Titel „GANZ SCHÖN TRADITIONSREICH herausgegeben, das eine ähnliche Zielrichtung verfolgt.

Braucht EUROPA Baden? Oder anders gefragt:
hat REGIONALES in Zeiten der Internationalisierung noch Bedeutung? ...oder gerade erst recht?

Eindeutig ja, aber in beide Richtungen gedacht. Einerseits bietet die nähere Umgebung, dort wo ich lebe und arbeite, eine wichtige Erlebnis- und Identifikationsplattform. Hier findet das wirkliche Leben in all seinen Facetten statt, der reale Antagonist zum digitalen, medial vermittelten Weltbild. Andererseits darf der Blick nicht am Tellerrand enden. Unsere Region ist heute international vernetzt. Europa prägt ein Stück weit unseren Alltag, von der Ernährung bis zur Währung. Ein regelmäßiger Blick durch die europäische Brille kann keinem schaden.

 

Heimat? welche Bedeutung hat dieser Begriff für Sie, was verbinden Sie damit? Heimat Baden? geht das ? oder was ist Baden für Sie?

Anlässlich der Heimattage in Bruchsal haben wir gemeinsam mit dem dortigen Stadtplanungsamt ein so genanntes „Heimatsymposium“ organisiert. Die Kernfrage war: Kann man Heimat planen respektive bauen? zugegeben, ein eher akademischer Ansatz. In diesem Zusammenhang habe ich auch die provokante Frage nach dem „Heimatradius“ aufgeworfen, also eine hypothetische Entfernung vom derzeitigen Lebensmittelpunkt bis zu einer erlebbaren „Heimatgrenze“. Eine solche Inselphilosophie erscheint im Zeitalter der Mobilität und Digitalisierung jedoch realitätsfern. Für mich bildet Baden eine von mehreren Heimatsphären, die mein Lebensgefühl mitbestimmten. Daneben empfinde ich mich gleichermaßen als Karlsruher mit europäischen Wurzeln in einer globalen Gemeinschaft.

 

BADEN > < OBERRHEINREGION Was halten Sie von dem Slogan?:
"I
n Baden daheim, am Oberrhein unterwegs",

 

Gut finde ich vor allem die grenzüberschreitenden Bezüge in den Slogans, ganz im Sinne des vorher gesagten. Baden ist Teil einer der bedeutendsten europäischen Grenzregionen für deren Entwicklung wir uns im Rahmen des Initiativkreises Metropolitaner Grenzregionen auf nationaler und europäischer Ebene engagieren. Ein weiteres Motto könnte sein „Baden im Blick, Europa im Sinn!“

 

Was macht Ihnen Freude / Hoffnung, was Sorge mit Blick auf die Region?

 

Mit Freude verfolge ich den wirtschaftlichen Erfolgskurs, auf dem sich unsere badische Region befindet. Unsere Städte und Dörfer sind eingebettet in wunderbare Urlaubslandschaften wie Rheinniederung, Schwarzwald, Kraichgau, Pfälzer Wald und Vogesen. Und wir profitieren nach wie vor von unseren tradierten Werten der Freiheit, Offenheit und Demokratie.
Zu den größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen zählen für mich der demografische Wandel, darunter die Integration der zahlreichen Neubürger. Spannend wird es auch, mit welchen Strategien und Maßnahmen wir am Oberrhein dem Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Natur begegnen können.

Was könnte, sollte WinBaden.de anpacken, leisten, damit WIN für die Region entsteht? Bäume pflanzen , Treffs, Touren organisieren, ......

 

WIN BADEN könnte eine zusätzliche Plattform bieten, die genannten Herausforderungen anzunehmen: Begegnung und Integration ermöglichen und klimafreundliche Aktionen unterstützen damit Baden auch in Zukunft attraktiv und lebenswert bleibt.

 

Herzlichen Dank für  den DIALOG , gerne bleiben wir  mit Ihnen in Verbindung!

 

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Das Pierre - Pflimlin-Symposium findet seit 10 Jahren jährlich in Brenners Parkhotel Baden-Baden statt und steht 2017 unter dem Motto "Plädoyer EUROPA 2017" statt.

 

Pierre Eugène Jean Pflimlin  * 5. Februar 1907 in Roubaix, Département Nord; † 27. Juni 2000 in Straßburg) war ein französischer Jurist und Politiker. Unter anderem bekleidete er Ministerämter und 1958 kurzzeitig das Amt des Ministerpräsidenten. Er war auch Bürgermeister von Straßburg und von 1984 bis 1987 Präsident des Europäischen Parlamentes.Gilt als Vater der deutsch/französischen Aussöhnung und "Geburtshelfer" der Europäischen

 

„Brenners –Baden-Baden“:

Ort des ersten (noch  streng geheimen) Treffens von Charles De Gaulle und Konrad    

 Adenauer gilt als  „Geburtsstätte“ des vereinten  Europa

 

 

 

 

Prof. Dr. Hager, Direktor Regionalverb.Oberrhein

Winbaden- könnte eine Plattform bieten, auf der neben Heimatpflege auch der Gedanke der  TMO, der TRINATIONALEN METROPL-REGION Oberrhein  gefördert wird; frei nach dem Motto:   - Baden im Sinn, den Oberrhein im Blick!-