Schrille Töne von den Schwarzwaldhöhen!

Waldhaus/Ettlingen im Juli 2017

 

Vor etwas mehr als mehr als Jahresfrist war ich von den Schwarzwaldhöhen zurückgekommen und hatte begeistert von den "Klassik-Klängen von den Schwarzwaldhöhen"  vom Schwarzwaldmusikfestival auf dem grünen (  gelb/rot/gelben) Hügel in Rothaus berichtet!

Diesen Mai jedoch waren aus dem Blätterwald schon Turbulenzen in badischen Brauereikreisen zu hören; eine Wettbewerbsbehörde, die den Schwarzwald "beschneiden" und einer Ortenauer Brauerei den Spaß an seiner "Schwarzwald-Marie" verleiten will, und einem auf seine Auszeichnung stolzen Brauereiinhaber verbieten, sich als "beste Brauerei" zu erkennen zu geben! (siehe auch  unser BLOG : Gärt's noch oder....). Bei All dem lag in der Luft, dass das "staatseigene Brauhaus" dabei im Hintergrund eine Rolle gespielt haben mag.

Inzwischen ist "Schaumkrone" in sich zusammengefallen; ein Gericht hat bestätigt dass  Ulm bei Renchen und  die Ortenau weiter im Schwarzwald liegt  und  Brauereiinhaber Dieter Schmid hat nach seinem Brief auch keine Post mehr von der Behörde bekommen! Gut so, kann man sagen!  Uns aber hat die ganze Angelegenheit noch neu

gieriger  gemacht  endlich dieses  > WALDHAUS<  und noch mehr dessen Chef  Dieter Schmid kennen  zu lernen!

Nach ausgesprochen flotter Kontaktaufnahme (über facebook) und Interview-/ Terminvereinbarung parkt er mich     ( eine Stunde zu früh) freundlich im Biergarten seines Brauereigasthofes. Nach nur einem herlichen "Jubiläums-Dunkel" mnimmt er sich dann fast zwei Stunden (Rekord) Zeit für  das "MACHER IN BADEN" -Interview und für Fragen zu "Baden, Bier und die Welt!". In dem Rahmen dann erfahre ich u.a. dass eben etwas Ruhe eingekehrt!

Was ich dann aber noch von ihmerfahre, würde mir den feinabgestimmten Sud des MACHER-Interviews vergällen,weshalb ich es hier in dieser Glosse loswerden muss!

Wie es nicht nur bei uns im Schwarzwald, aber da besonders, üblich und Tradition, lädt der Bauer aber auch der Unternehmer seinen Nachbarn zum Besuch ein, wenn zum Beispiel ein neuer Bauer den Hofübernommen hat oder so.  Das machen auch solche , die miteinander im Wettbewerb stehen. ( -middenander schwätze het no niä gschaded- ) So lädt auch Dieter Schmid den neu "introhnisierten" Brauereivorstand im benachbarten Rothaus!

Staunt aber nicht schlecht, als er von diesem schriftlich die Antwort erhält: Achtung: Luft anhalten.....!

"Dass er aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ,die Einladung nicht annehme und...auch seine Mitarbeiter angewisen habe, den Kontakt zu denen von Waldhaus zu unterlassen!!"

Da bleibt einem  Schwarzwälder fast das Diplompils im Hals stecken, das gibt´s doch auf keinem Schiff  und hier bei uns schon gar nicht.  Wie kommt mir doch grad  jetzt ein Spruch meiner "Großmutter" ein: "Ä beser Nochb'r isch schlimmer wie ä Ratt im Keller" !Doch ganz im Ernst,

- wo kommt so ein "Manager" denn her, oder ..

- wo kommen wir hin, wenn solches Denken unter Unternehmen im Lande überhand nimmt, oder

- wo gehört so ein Experte hin,  doch besser zu einem internationalen Spirituosenkonzern  aber nicht

an die Spitze eines Traditions-Unternehmens, das den Namen BADEN führt und in die Welt tragen soll!

So  jetz isch's raus, jetzt hab ich mich doch tatsächlich mehr aufgeregt alsder echt coole Brauereibesitzer Schmid!

Jetzt  kommen wir zum  eigentlichen, zum MACHER IN BADEN, und der Frage: Ist Waldhaus eine MANUFAKTUR?

Und an Sie die FRAGE: Wie finden Sie das?

(C) WinBaden.de/Alois Fleig 7/2017

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